-
EU-Sondergipfel: Vorsichtige Erleichterung nach Grönland-Einigung mit Trump
-
Schlechte Umfragewerte: Trump droht "New York Times" mit verschärfter Klage
-
Verkürzter Einzel: Rees als Siebter bester DSV-Athlet
-
Selenskyj verkündet nach Treffen mit Trump Einigung über US-Sicherheitsgarantien
-
"Exit-Bonus": USA erhöhen Prämie für "Selbstabschiebung" auf 2600 Dollar
-
Merz lobt nach Grönland-Einigung europäische "Geschlossenheit"
-
Grönland: Frederiksen für "dauerhafte Nato-Präsenz" in der Arktis
-
Davos: Trump lanciert umstrittenen "Friedensrat" und präsentiert Gaza-Immobilien-Plan
-
Selenskyj verkündet Einigung mit Trump über US-Sicherheitsgarantien für Ukraine
-
Altersgrenze für Soziale Medien: Prien kündigt Vorschlag bis Jahresmitte an
-
Bundesregierung weist in Spionagefall russischen Diplomaten aus
-
"Fühle mich gut und bereit": Ter Stegen hofft auf Debüt
-
Davos: Deutlich sichtbarer Bluterguss an Trumps linker Hand
-
Wolff hält, Schluroff trifft: DHB-Team siegt im Portugal-Krimi
-
Prozess wegen Impfschäden in Trier: Klage gegen Hersteller abgewiesen
-
"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor
-
WM-Jahr: Nagelsmann nominiert ersten Kader am 19. März
-
US-Diplomatie in Davos und Moskau: Ukraine-Gespräche kommen offenbar voran
-
Wellinger muss bei Skiflug-WM zuschauen
-
Nach Start von Trumps "Friedensrat": Wadephul bekräftigt deutschen Rückhalt für UNO
-
Leichtverletzte bei neuem Zugunglück in Spanien - Bei Kollision vom Sonntag nun 45 Tote
-
Hamburg: Lange Haftstrafen wegen Schmuggels von mehr als viereinhalb Tonnen Kokain
-
FIFA-Chef Infantino: Trump soll WM-Pokal überreichen
-
BSG: Trick zu Wechsel in gesetzliche Krankenversicherung schon früher meist unzulässig
-
Vor Nordsee-Gipfel: Umweltverbände fordern "naturverträglichen" Offshore-Ausbau
-
Elf Tonnen Marihuana geschmuggelt: Verdächtiger nach Deutschland ausgeliefert
-
Knockout 51: BGH bestätigt Einstufung von rechtsextremistischer Kampfsportgruppe
-
Macron: Französische Marine entert russischen Tanker im Mittelmeer
-
Prozess gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong begonnen
-
Schauspielerin Elizabeth Hurley bricht in Prozess gegen Boulevardmedien in Tränen aus
-
Allzeit-Rekord: 16 Oscar-Nominierungen für "Blood & Sinners"
-
Polizei vereitelt Farbattacke von Klimaaktivisten auf Privatflieger von Merz
-
Trump droht Europa mit "großem Gegenschlag" bei Abstoßen von US-Staatsanleihen
-
"In die Sonne schauen" nicht für Oscar als bester internationaler Film nominiert
-
Mutmaßliche Russland-Spionin Ilona W. in Untersuchungshaft
-
Deutschland berät mit EU-Partnern über Abschiebe-Zentren in Drittstaaten
-
Spionage für Russland: Berlin weist mutmaßlich Verantwortlichen aus
-
Eigenanteil für Platz im Pflegeheim weiter gestiegen - Rufe nach Reformen
-
Mutmaßliche Unterstützer prorussischer Milizen in Untersuchungshaft
-
Transparency nennt Münchner Urteil in Aserbaidschan-Affäre "Rechtsgeschichte"
-
Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Davos begonnen
-
Schwerdtner kritisiert Merz' Auftritt in Davos als abgehoben
-
Justizbeamter veruntreut hunderttausende Euro: Haftstrafe in Niedersachsen
-
Attacke auf Rüstungsfirma in Ulm: Anklage gegen fünf Tatverdächtige
-
Dzeko-Deal perfekt: Altstar unterschreibt bei Schalke 04
-
CDU vor Landtagswahl in Baden-Württemberg weiter vorn - Grüne holen auf
-
AfD prüft eigenen Radiosender nach Vorbild der FPÖ
-
Fotos mit Landrat: Koblenzer Gericht erlaubt Wahlwerbung von Bürgermeisterkandidat
-
Polizei vereitelt offenbar Attacke von Klimaaktivisten auf Privatflieger von Merz
-
Krankenstand: Hausärzte fordern strengere Regeln für Online-Krankschreibungen
Mindestens elf Tote bei antisemitischem Angriff auf Feiernde in Australien
Bei einem tödlichen Angriff auf eine Feier zum jüdischen Lichterfest Chanukka am berühmten Bondi Beach in Sydney sind mindestens elf Menschen getötet worden. Mindestens 29 Menschen wurden bei dem von der Polizei als "Terrorvorfall" eingestuften Schusswaffenangriff am Sonntag verletzt, wie die australischen Behörden mitteilten. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warf seinem australischen Kollegen Anthony Albanese wegen des Angriffs, der welweit verurteilt wurde, schwere Versäumnisse vor.
Laut der Polizei wurden bei dem Angriff an dem beliebten Strand im Osten Sydneys elf Menschen getötet und mindestens 29 Menschen verletzt. Einer der mutmaßlichen Angreifer sei getötet, der zweite lebensgefährlich verletzt worden. In einem Auto, das mit dem getöteten Angreifer in Verbindung gebracht wurde, sei ein selbstgebastelter Sprengsatz gefunden worden.
Die Schüsse fielen während eines jährlichen Fests zum ersten Tag von Chanukka am Strand. Laut Polizei hatten sich mehr als tausend Gläubige dort versammelt.
Der Angriff am ersten Tag von Chanukka sei gegen Jüdinnen und Juden gerichtet gewesen, sagte Albanese in seiner Ansprache. Der Beginn des Lichterfestes sollte "ein Tag der Freude, eine Feier des Glaubens" sein. Stattdessen sei "das Herz unserer Nation" von einem bösartigen, antisemitischen Terrorangriff getroffen worden.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bestürzt. "Der antisemitische Anschlag am Bondi Beach zu Chanukka lässt mich fassungslos zurück", schrieb der Kanzler im Kurzbotschaftendienst X. "Dies ist ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte. Diesem Antisemitismus müssen wir Einhalt gebieten - hier in Deutschland und weltweit."
Frankreich "wird weiter ohne Schwäche gegen antisemitischen Hass kämpfen", erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron bei X. Der britische Premierminister Keir Starmer schrieb von einem "widerlichen antisemitischen Terroranschlag". EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf X: "Europa steht Australien und der jüdischen Gemeinschaft überall bei. Wir stehen gemeinsam gegen Gewalt, Antisemitismus und Hass ein."
US-Außenminister Marco Rubio verurteilte den "terroristischen Angriff" von Sydney ebenfalls. "Antisemitismus hat keinen Platz in dieser Welt", fügte er auf X hinzu.
Netanjahu hingegen erinnerte an einen Brief, den er Albanese im August geschrieben habe. Darin habe er seinen australischen Kollegen gewarnt, dass dessen Politik "Öl ins Feuer des Antisemitismus gießt", sagte der israelische Regierungschef bei einer im Fernsehen übertragenen Rede am Sonntag. "Antisemitismus verbreitet sich, wenn Politiker schweigen", fügte er hinzu.
Netanjahu nahm mit seiner Kritik Bezug auf Australiens Anerkennung eines palästinensischen Staates. Canberra war damit weiteren westlichen Staaten gefolgt, die vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas auf eine Zweistaatenlösung pochen.
Auch Israels Präsident Isaac Herzog forderte Australien zu vermehrten Anstrengungen im Kampf gegen Antisemitismus aufgefordert.
Der Leiter des Verbands der australischen Juden, Robert Gregory, machte der Regierung ebenfalls schwere Vorwürfe. Der Angriff vom Bondi Beach sei eine "absolut vorhersehbare" Trägodie. "Die Albanese-Regierung wurde so oft gewarnt, hat aber nie angemessene Schritte unternommen, um die jüdische Gemeinschaft zu schützen", sagte Gregory der Nachrichtenagentur AFP.
Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober und dem anschließenden Krieg im Gazastreifen gab es eine Reihe antisemitischer Angriffe in Australien. Die Regierung in Canberra beschuldigte in zwei Fällen die Regierung in Teheran, dafür verantwortlich zu sein. Dabei handelte es sich um einen Brandanschlag auf ein koscheres Café im Sydneyer Vorort Bondi im Oktober 2024 und einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Melbourne vor einem Jahr. Der Iran wies die Anschuldigungen zurück.
B.Godinho--PC