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Absatz in der Fahrradindustrie sinkt das fünfte Jahr in Folge
Die Fahrradindustrie in Deutschland kommt nicht in Tritt: "Die erhoffte Wende ist ausgeblieben. Die Absätze sind 2025 noch einmal gefallen", sagte der Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands, Burkhard Stork, dem "Handelsblatt" vom Freitag. Für einige Unternehmen sei die Liquiditätssituation noch immer angespannt. "Da könnten noch manche in Nöte geraten." Im Jahr 2024 war die Zahl der verkauften Fahrräder zum vierten Mal in Folge um 2,5 Prozent auf 3,85 Millionen Stück gesunken.
"Wirtschaftliche Unsicherheiten, hohe Bürokratie und fehlende politische Impulse bremsen die Erholung, während hohe Lagerbestände weiterhin Druck erzeugen", sagte der Geschäftsführer des Unternehmens Rose Bikes, Thorsten Heckrath-Rose, der Zeitung. Verbandschef Stork ergänzte: "Es war vielleicht etwas naiv von manchen, die sprunghaft gestiegene Nachfrage zu Beginn der Pandemie nicht für vorgezogene Käufe zu halten, sondern für den Sprung auf ein neues Niveau."
Damals seien plötzlich fünf statt der im Durchschnitt üblichen vier Millionen Fahrräder verkauft worden. "Vielleicht lassen sich in Deutschland derzeit einfach nicht mehr als vier Millionen Fahrräder im Jahr verkaufen", sagte Stork dem "Handelsblatt".
P.Mira--PC