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Schweiz: Feuer durch Feuerwerksfontänen auf Champagnerflaschen ausgelöst
Die Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana ist nach Angaben der Behörden durch Feuerwerksfontänen ausgelöst worden. "Tatsächlich deutet alles darauf hin, dass das Feuer ausgegangen ist von Tischfeuerwerken, von Sprühfontänen, die auf Champagnerflaschen aufgesetzt wurden und zu sehr in die Nähe der Decke gekommen sind", sagte die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, am Freitag auf einer Pressekonferenz. Für diese Analyse seien Videos und Zeugenaussagen ausgewertet worden.
Nach Angaben des Polizeichefs des Kantons Wallis, Frédéric Gisler, konnten inzwischen 113 von insgesamt 119 Verletzten identifiziert werden. Darunter seien unter anderen 71 Schweizer, 14 Franzosen, elf Italiener und vier Serben. Zur medizinischen Behandlung wurden inzwischen 50 Verletzte in europäische Nachbarländer gebracht, wie der Walliser Regierungspräsident Mathias Reynard bei der Pressekonferenz sagte.
Zu den Aufnahmeländern zählen Italien, Frankreich und Deutschland. Auch Polen und die EU boten medizinische Unterstützung an. Die Identifizierung der rund 40 Todesopfer dauere an, führte Polizeichef Gisler weiter aus. Dies sei ein Prozess, der Zeit benötige. Dabei setze die Polizei auf die Unterstützung zahlreicher Spezialisten.
M.A.Vaz--PC