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Polizist im Saarland nach Überfall erschossen: Prozess beginnt am 12. Februar
Nach tödlichen Schüssen auf einen Polizisten im Saarland beginnt am 12. Februar der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der zur Tatzeit 18-Jährige muss sich unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes vor einer Jugendkammer des Landgerichts in der Landeshauptstadt Saarbrücken verantworten, wie dieses am Montag bekanntgab. Für das Verfahren sind demnach zunächst zehn weitere Termine bis zum 14. April eingeplant.
Der Verdächtige soll am 25. August des vergangenen Jahres nach einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in Völklingen auf zwei Polizisten geschossen haben, die ihn auf seiner Flucht festnehmen wollten. Laut Anklage entriss er einem Beamten bei einem Gerangel dessen Dienstwaffe und feuerte mehrfach auf beide Polizisten - darunter erneut auf einen verletzt am Boden liegenden Beamten. Die Staatsanwaltschaft legt dem Beschuldigten daher einen Mord aus Grausamkeit und Mordlust zur Last.
Weiterhin wird dem Angeklagten ein Mord zur Verdeckung des vorherigen Raubüberfalls vorgeworfen. Mit weiteren Einsatzkräften lieferte sich dieser während des Tatgeschehens einen Schusswechsel, bei dem er selbst zweimal von Kugeln getroffen und verletzt wurde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll es in dem Prozess unter anderem auch darum gehen, den Vorbehalt einer etwaigen Sicherungsverwahrung zu prüfen.
J.Pereira--PC