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72-Jährige in Berlin wegen Mordversuchs an Ehemann mit gesichertem Beil verurteilt
Wegen eines missglückten Mordversuchs an ihrem Ehemann mit einem Beil ist eine 72-jährige Berlinerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach sie des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.
Laut Anklage hatte die Frau am 9. August 2025 versucht, ihren schlafenden Mann zu töten, indem sie zweimal mit dem Beil auf seinen Kopf schlug. Da sie jedoch vergessen hatte, die Schutzkappe von der Klinge zu entfernen, wurde dieser lediglich verletzt. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wollte die Frau eigentlich erst ihren Mann und dann sich selbst töten.
Nachdem der Geschädigte ihr das Beil aus den Händen gewunden hatte, versuchte sich die Angeklagte aus dem Fenster der gemeinsamen Wohnung in Berlin-Kreuzberg zu stürzen. Dies verhinderte der Ehemann aber laut Staatsanwaltschaft. Das Urteil fiel im Dezember. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagte verzichteten auf eine Revision.
V.Fontes--PC