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29-Jähriger wegen antisemitischen Messerangriffs in Berlin angeklagt
Wegen eines antisemitischen Messerangriffs in Berlin hat die Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt Anklage gegen einen 29-Jährigen erhoben. Ihm werden versuchte gefährliche Körperverletzung und Bedrohung vorgeworfen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Im Juni 2025 soll er versucht haben, einen 60 Jahre alten Mann mit einem Messer zu verletzen. Beide seien sich am Tatabend zufällig in einem Park begegnet.
Der 29-Jährige soll den Mann, der ein T-Shirt mit Davidstern und eine Kette mit dem Symbol sichtbar trug, als Kindermörder beschimpft haben, der "Blut an den Händen habe". Anschließend habe er ein Messer aus seiner Tasche geholt und geäußert, dass er ihn töten wolle.
Drei Polizisten seien daraufhin eingeschritten. Der 60-Jährige blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem antisemitischen Tatmotiv aus. Bislang habe sich der 29-Jährige nicht zu den Vorwürfen geäußert. Über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheidet das Amtsgericht Berlin-Tiergarten.
A.P.Maia--PC