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Prozess wegen Tötung von sächsischem Polizisten in Brandenburg begonnen
Rund ein Jahr nach dem Tod eines sächsischen Polizisten im brandenburgischen Lauchhammer hat am Landgericht Cottbus der Mordprozess gegen den Tatverdächtigen begonnen. Am Mittwoch wurde zunächst die Anklage gegen den zur Tatzeit 37-Jährigen verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Demnach soll der Angeklagte am 7. Januar 2025 mit weiteren Beschuldigten ein Auto gestohlen und sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über die sächsisch-brandenburgische Landesgrenze hinweg geliefert haben. Nachdem die Beamten die Diebe in Brandenburg zunächst gestoppt hatten, soll der Beschuldigte den Polizeibeamten mit hoher Geschwindigkeit erfasst haben, als dieser gerade einen sogenannten Stoppstick auf der Fahrbahn auslegen wollte.
Der 32-jährige Beamte starb noch an der Unfallstelle. Er hinterließ eine Lebensgefährtin und eine kleine Tochter. Sein Tod sorgte bundesweit für Bestürzung. Das Verfahren ist bis März terminiert.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft handelte der Beschuldigte in der Absicht, seine Beteiligung als Bandenmitglied an der Entwendung eines Fahrzeugs zu verdecken. Damit ist aus Sicht der Anklagebehörde das Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht erfüllt.
A.S.Diogo--PC