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Fünf Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in Deutschland und Polen
Bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in Deutschland und Polen haben Ermittler insgesamt fünf Menschen festgenommen. Einer davon wurde im Ausland verhaftet, wie die Polizei im niedersächsischen Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wird in dem Komplex seit März 2023 gegen elf Menschen ermittelt. Der überwiegende Teil der Gruppe soll von Berlin aus agiert haben.
Konkret werfen ihnen die Ermittler vor, Drogen, verschreibungspflichtige Medikamente und psychoaktive Stoffe über das Darknet und das Internet verkauft zu haben. Die Ware sollen sie anschließend per Post an die Käufer verschickt haben. Der Umsatz lag im Millionenbereich. Gezahlt wurde meist in Kryptowährungen.
Die Ermittlungen werden von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz geleitet, weil viele Käufer der Ware in Rheinland-Pfalz leben. In der vergangenen Woche sowie am Mittwoch gab es in Berlin, Hessen und Sachsen-Anhalt sowie in Polen Durchsuchungen. Dabei wurden vier Haftbefehle vollstreckt. Ein weiterer Mensch wurde ebenfalls festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
Der im Ausland festgenommene Beschuldigte soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente. Die Handelssoftware wurde vom Netz genommen.
V.F.Barreira--PC