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Familienstreit: Vier Verletzte nach Schusswechsel in Berliner Wohnung
Bei einer Auseinandersetzung in einer Berliner Wohnung sind vier Menschen durch Schüsse verletzt worden, zwei davon schwer. Bei den "familiären Streitigkeiten" im Stadtteil Tiergarten am späten Sonntagnachmittag seien mehrere Schüsse gefallen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in der Hauptstadt mit.
Dabei wurden ein 22-jähriger und ein 45-jähriger Mann lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht und mussten notoperiert werden. Am Montag hieß es von den Ermittlern, Lebensgefahr bestehe nicht mehr.
Eine 20-jährige Frau und ein 52 Jahre alter Mann erlitten ebenfalls Schussverletzungen. Die 22-Jährige wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt, der 52-jährige lediglich ambulant. Er befindet sich mittlerweile in Polizeigewahrsam, wie es am Montag hieß. Die 42-jährige Mutter der 20-Jährigen erlitt einen Schock. Sie musste ebenfalls ambulant im Krankenhaus behandelt werden.
Die Polizei hatte am Sonntagabend erklärt, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Alle Tatverdächtigen befänden sich entweder im Krankenhaus oder in Polizeigewahrsam. Insgesamt waren bis zu 140 Beamte im Einsatz. Es werde wegen versuchten Totschlags ermittelt, hieß es von Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag.
A.Santos--PC