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Tod von Schaffner: Dobrindt fordert höhere Strafen für Angriffe auf Bahnpersonal
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter höhere Strafen für solche Angriffe gefordert. "Der strafrechtliche Schutz für Mitarbeiter bei Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn muss deutlich verschärft werden", erklärte Dobrindt am Mittwoch. "Der Strafrahmen muss ausgeweitet und die Mindeststrafen für Angriffe deutlich erhöht werden." Die steigende Gewalt gegenüber Mitarbeitenden des öffentlichen Dienstes und Dienstleistern wie der Bahn brauche "entschiedene Konsequenzen".
Dobrindt zeigt sich "bestürzt, erschüttert und tief betroffen" vom Tod des Zugbegleiters. Er erwarte, "dass der Täter mit der vollen Härte des Gesetzes für seine brutale Tat bestraft wird".
Der Zugbegleiter wurde am Montagabend während einer Fahrkartenkontrolle in Landstuhl bei Kaiserslautern lebensbedrohlich verletzt, als er einen Reisenden wegen fehlenden Fahrscheins des Zuges verweisen wollte. Nach Faustschlägen gegen den Kopf musste der 36-Jährige reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er später seinen Verletzungen erlag. Als Tatverdächtiger wurde ein 26-Jähriger noch am Tatort festgenommen, gegen ihn wurde am Dienstagabend Haftbefehl erlassen.
E.Raimundo--PC