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Mann betäubt und durch Brand getötet: Memminger Mordurteil gegen Ehefrau bestätigt
Sie betäubte ihren Mann mit Schlafmitteln und setzte dann die Wohnung in Brand: Das Mordurteil gegen eine Frau aus Bayern ist nun rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies die Revision der Angeklagten zurück, wie das Landgericht Memmingen am Mittwoch mitteilte. Es stellte auch die besondere Schwere der Schuld fest, womit eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren quasi ausgeschlossen ist.
Dem Urteil zufolge wollte sich die Frau am Tod ihres Ehemanns bereichern. Sie hatte vor der Tat im Mai 2023 Risikolebens- und Unfallversicherungen über 2,4 Millionen Euro abgeschlossen. Über Monate hinweg recherchierte sie außerdem im Internet, wie man einen Menschen töten könnte.
Wie das Gericht feststellte, verabreichte sie dem Mann zunächst unter einem Vorwand ein Schlafmittel. Danach setzte sie die Wohnung in Brand, um ihn zu töten. Das Ganze sollte nach dem Tatplan als Unfall aussehen. Es entstand zwar kein offenes Feuer, aber ein Glimmbrand. Tatsächlich starb der Mann in dessen Folge an einer Rauchgasvergiftung.
F.Cardoso--PC