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Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Ermittler gehen von geplanter Tat aus
Im Fall eines tödlich verletzten 17-Jährigen in Castrop-Rauxel gehen die Ermittler inzwischen von einer geplanten Tat der gleichaltrigen Tatverdächtigen aus. Eine Notwehrhandlung wie von der 17-Jährigen behauptet habe es nicht gegeben, teilten die Staatsanwaltschaft in Dortmund und die Polizei in Recklinghausen am Donnerstag mit.
Aufgrund der Ermittlungen und der Auswertung des Handys der 17-Jährigen hätten sich konkrete Hinweise darauf ergeben, dass die Tatverdächtige den Jugendlichen "geplant, ohne rechtfertigenden Grund und heimtückisch mit einem Messer getötet hat", erklärten die Ermittler. Bereits vor gut zwei Wochen erließ das Amtsgericht Dortmund demnach Haftbefehl gegen die Tatverdächtige wegen des dringenden Verdachts des Mordes. Seitdem wird nach der Beschuldigten gefahndet, bislang ohne Erfolg.
Der Jugendliche war am 14. Januar schwer verletzt auf einer Straße in der nordrhein-westfälischen Stadt gefunden worden und kurz darauf trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen gestorben. Laut Obduktionsergebnis starb er durch einen Stich mit einem "spitzen Gegenstand" in den Halsbereich.
Die 17-Jährige wurde zunächst festgenommen. In ihrer Vernehmung schilderte sie eine Notwehrhandlung. Der Jugendliche, mit dem sie sich freiwillig geroffen haben, habe versucht, sie zu vergewaltigen, behauptete sie. Die Tatverdächtige wurde daraufhin aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
E.Raimundo--PC