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Säugling stirbt bei Hausbrand in Berlin - Mutter und Bruder in kritischem Zustand
Bei einem Brand in einem Hochhaus in Berlin ist ein neun Monate altes Baby gestorben. Der fünfjährige Bruder und die 26-jährige Mutter des Säuglings wurden bei dem Feuer am Mittwochabend im Stadtteil Friedrichsfelde lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte.
Das Feuer war demnach am Abend in der Wohnung eines 75-Jährigen im dritten Stock des Hauses ausgebrochen. Der Portier hörte einen Brandmelder und alarmierte die Feuerwehr. Bei den Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte die Mutter und ihre Kinder bewusstlos im Hausflur.
Das Baby verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen kurze Zeit später im Krankenhaus. Neben der Mutter und dem Bruder wurde auch der 75-Jährige sowie drei weitere Bewohner des Hochhauses in eine Klinik gebracht. 40 Menschen wurden nach Angaben der Polizei vor Ort ambulant behandelt. Der Bruder und die Mutter des verstorbenen Säuglichs befänden sich "weiterhin in einem kritischen Zustand", erklärten die Beamten weiter.
Nach Feuerwehrangaben stand die Wohnung des Mannes beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits voll in Flammen. Rund 70 Personen wurden gerettet, das Haus evakuiert. Rund 20 Wohnungen waren laut Feuerwehr nicht mehr bewohnbar. In einer nahegelegenen Turnhalle wurde eine Notunterkunft eingerichtet.
Die Feuerwehr war mit über 150 Beamten im Einsatz. Für die Angehörigen der Verletzten war ein Team der psychosozialen Notfallversorgung vor Ort. Außerdem wurde für die Betreuung der Einsatzkräfte ein Einsatznachsorgeteam gerufen.
P.Mira--PC