-
Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg: Grüne und CDU legen Fokus auf Wirtschaft
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson evakuiert
-
CDU und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz
-
Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes
-
Teststrecke in Nordrhein-Westfalen: Gericht bestätigt Lärmgrenze nahe Pflegeheim
-
Reiche warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
NHL-Trio dabei: DEB-Team ohne Berliner zur WM-Generalprobe
-
Französische Reederei: Containerschiff in Straße von Hormus angegriffen
-
Polizist stirbt bei Verfolgungsjagd: Zehneinhalb Jahre Haft für 27-Jährigen
-
Ukraine-Krieg: Kiew beschuldigt Moskau des Bruchs einer einseitigen Waffenruhe
-
Reiche warnt for wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
Berufliche Ausbildung: "Angebot geht zurück, Interesse steigt"
-
Hoffenheim: Schicker verlängert und bekommt Hilfe
-
Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf
-
Spritpreise im Wochenvergleich niedriger - aber nicht um Höhe des Tankrabatts
-
Scheidender rheinland-pfälzischer Regierungschef Schweitzer neuer SPD-Fraktionschef
-
Lufthansa für Vorbereitung auf möglichen Kerosinmangel - Lage aber nicht dramatisch
-
Gericht: Ausweiskontrollen und Videoüberwachung in Berliner Freibädern rechtens
-
Behinderte Menschen vergewaltigt: BGH bestätigt Haftstrafe für Pfleger aus Berlin
-
Analyse: Hälfte der Klinikfälle könnte vermieden oder ambulant versorgt werden
-
Hessen: Zehnjähriger fährt eigene Mutter mit Transporter tot
-
Faustschläge in Gesicht von Gefesseltem: 15.000 Euro Geldstrafe für Polizist
-
UNO fordert Freilassung von in Israel inhaftierten Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte
-
Besuch in Italien: Prinzessin Kate reist nach Krebserkrankung erstmals ins Ausland
-
Zahl der Beschwerden oder Anfragen wegen Datenschutz deutlich gestiegen
-
Zoobesucher in Dortmund füttert Löwen mit Schweinegulasch - Polizeieinsatz
-
Immobilien in Millionenwert beschlagnahmt: Razzia wegen Geldwäsche in Rockermilieu
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson werden ausgeflogen
-
Israelische Armee ruft zur Evakuierung von zwölf Dörfern im Süden des Libanon auf
-
Klagen gegen neue Autobahnabschnitte im Norden und Osten scheitern vor Bundesgericht
-
Lebenslange Haft für Mord an Vermieter in Hessen
-
Kulturstaatsminister Weimer froh über Israels Teilnahme an ESC in Wien
-
Geldstrafe für Hisbollah-Propaganda in Internet in Rheinland-Pfalz
-
Karlsruhe verhandelt im Juni in Streit zwischen Grünen und Agrarminister Rainer
-
Mieterbund warnt vor drohenden Einschnitten beim Wohngeld
-
US-Hotels berichten von bislang enttäuschender Nachfrage rund um Fußball-WM
-
Dobrindt: Diskussionen über mögliche Minderheitsregierung "absolut absurd"
-
DFL und DAZN mit juristischem Erfolg gegen Piraterie
-
Neururer: Schalkes Team "so nicht bundesligatauglich"
-
Bundesweite Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Kurier- und Paketbranche
-
Ukraine: Russland hat einseitig verkündete Waffenruhe mit mehr als 100 Drohnen gebrochen
-
BMW macht im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn
-
Bundesweite Großrazzia gegen mutmaßlich gewaltbereite junge Rechtsextremisten
-
Bericht: Uneinigkeit in Regierung über Hissen von Regenbogenflagge
-
Weißes Haus: Trump empfängt Lula am Donnerstag
-
Auch FDP Sachsen-Anhalt spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus
-
"Eine Tragödie": Keine Para-Leichtathletik-EM in diesem Jahr
-
Bundesweite Razzia bei jungen mutmaßlichen Rechtsextremisten
-
Kanzleramtschef Frei: Verstehe, dass die Menschen unzufrieden sind
-
Hafterleichterungen gewährt: Durchsuchungen gegen Justizbedienstete in NRW
Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer von Mette-Marits Sohn hatte Schlaftabletten genommen
Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat eine dritte Frau ausgesagt. Mit den Tränen kämpfend, versuchte sie sich am Freitag vor Gericht in Oslo an den Morgen des 24. März 2024 zu erinnern, nachdem sie Marius Borg Hoiby nach einer Party zu sich nach Hause eingeladen hatte. Sie sei betrunken gewesen und habe unter dem Einfluss von Schlaftabletten gestanden, als es zu nicht einvernehmlichem Sex gekommen sei, schilderte sie.
Hoiby soll die Genitalien der Frau berührt haben, als sie sich nicht wehren konnte, und sie ohne ihr Einverständnis gefilmt haben, wofür er in einem weiteren Punkt angeklagt ist. "Ich wollte schlafen. Ich war sehr müde, unglaublich erschöpft, sehr betrunken", sagte das mutmaßliche Opfer vor Gericht. "Ich konnte kaum meine Augen offen halten." Sie habe die Schlaftabletten genommen, weil sie unter Schlaflosigkeit leide.
Hoiby schilderte anschließend seine Version der Ereignisse. "Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesehen, dass sie eingeschlafen war", sagte er und fügte hinzu, er habe einen "Blackout" gehabt und nur sehr vage Erinnerungen an den Abend. In den Stunden vor der Begegnung habe er Alkohol getrunken und Ketamin sowie Kokain genommen.
Der 29-jährigen Hoiby ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem soll er vier Frauen vergewaltigt haben, während diese schliefen oder bewusstlos waren. Ob die Frauen in der Lage waren, den Geschlechtsverkehr abzulehnen, ist eine zentrale Frage des Verfahrens. Zudem soll Hoiby mehrere Ex-Freundinnen körperlich und psychisch misshandelt haben.
Hoiby drohen bis zu 16 Jahre Haft. Er ist der Sohn von Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, bevor sie mit Kronprinz Haakon zusammenkam.
Das Gericht zeigte am Freitag fünf in Hoibys Wohnung sichergestellte Videos. Der Anklage zufolge ist im ersten Video zu sehen, wie Hoiby und das mutmaßliche Opfer einvernehmlichen Sex haben. Die anderen vier Videos zeigen demnach die mutmaßliche Vergewaltigung. "Wenn ich gesehen hätte, dass er mich filmt, hätte ich ihn gestoppt. Das hätte ich nie akzeptiert", sagte Hoibys mutmaßliches Opfer.
Hoiby sagte aus, er könne sich nicht daran erinnern, die Videos aufgenommen zu haben. "Aber ich habe sie gesehen, das bin ich", sagte er.
Auf die Frage von Staatsanwalt Sturla Henriksbo, ob er die junge Frau um Erlaubnis gefragt habe, ob er sie nackt filmen dürfe, sagte Hoiby: "Ich kann mich nicht erinnern, aber ich dachte wahrscheinlich, dass sie protestiert hätte, wenn es nicht okay gewesen wäre." Er habe keinen Grund zu der Annahme, "dass sie es nicht mitbekommen hat".
Hoiby war am 4. August 2024 in Oslo wegen mutmaßlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung in der Wohnung seiner damaligen Freundin festgenommen worden. Im Zuge der Ermittlungen zu diesem Vorfall kamen zahlreiche andere mutmaßliche Straftaten ans Licht.
Nachdem die Ermittler Videos auf seinem Handy und Laptop gesichtet hatten, wurde er der Vergewaltigung von vier Frauen beschuldigt, die sich nicht wehren konnten. Alle drei bisher im Prozess angehörten Frauen erklärten vor Gericht, ihre Vergewaltigung erst realisiert zu haben, als die Polizei ihnen die Videos gezeigt und sie über die mutmaßliche Straftat informiert habe.
Die mutmaßlichen Vergewaltigungen fanden laut dem Eröffnungsplädoyer der Staatsanwaltschaft alle nach zunächst einvernehmlichem Geschlechtsverkehr statt - oft nach Abenden mit starkem Alkoholkonsum, sodass die Frauen nicht in der Lage gewesen seien, sich zu verteidigen. Hoiby sagte vor Gericht wiederholt, er habe "nicht die Gewohnheit, Sex mit schlafenden Frauen zu haben".
L.Carrico--PC