-
Neuer steigt zum WM-Rekordtorwart auf
-
"Genialer Schachzug" von Koeman: Oranje im Rausch
-
Nagelsmann vertraut Curacao-Startelf
-
"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen
-
Nach neuen abfälligen Bemerkungen: Meloni verschärft Ton gegenüber Trump
-
Zverev kämpft in der Hitze - und verliert
-
Auch im Zeitfahren unschlagbar: Pogacar vor Sieg in der Schweiz
-
Grüne in Nordrhein-Westfalen bestätigen Doppelspitze aus Zeybek und Achtermeyer
-
Union kritisiert Linken-Chef Pantisano scharf für Faschismus-Äußerungen
-
Iran gibt erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt
-
Lipowitz gewinnt Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt
-
Ehefrau von spanischem Regierungschef Sánchez muss in Korruptionsprozess Pass abgeben
-
Trotz Waffenruhe mit Hisbollah: Zahlreiche Tote bei neuen israelischen Angriffen im Libanon
-
CDU in Bremen bestätigt Landeschef Strohmann in Amt
-
UN-Menschenrechtskommissar Türk kritisiert verschärfte EU-Migrationspolitik
-
Diplomatischer Eklat: Ukrainische Politiker geben polnische Auszeichnungen zurück
-
Mikrozensus: Drei Viertel aller jungen Syrer und Afghanen ohne Ausbildungsabschluss
-
Mit 46: Ronaldinho vor Sensations-Comeback in der Serie C
-
Linke debattiert auf Parteitag über Leitantrag - Wahl neuer Parteispitze geplant
-
Designierter Linken-Chef Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Thüringens Innenminister warnt vor Blockade von AfD-Parteitag - Höcke: Protest nutzt AfD
-
Nach Massenprotesten: Boliviens Präsident Rodrigo Paz verhängt Ausnahmezustand
-
Polizei: Sieben Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
-
"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform
-
Verband: Solaranlagen sparten 20 Milliarden Euro an Energieimporten seit 2020
-
Trotz Waffenruhe: Libanesische Medien melden fünf Tote bei neuen israelischen Angriffen
-
Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz
-
US Open: Schmid scheitert am Cut
-
Aus besiegelt: Türkei unterliegt im wilden "Endspiel"
-
Neue Regel greift: Rot für Almiron nach Zuhalten des Mundes
-
Bauministerin Hubertz sieht Berliner Enteignungspläne für Immobilienfirmen kritisch
-
Washington: Blauer Anstrich des von Trump renovierten Wasserbeckens blättert bereits
-
Tänzchen und Tore: Brasilien schlägt Haiti klar
-
Irans Fußballverband übt erneut scharfe Kritik an Fifa wegen Reisebeschränkungen
-
81. Geburtstag unter Hausarrest in Myanmar: UNO fordert Freilassung von Suu Kyi
-
Blitztor Saibari, Buhmann Hakimi: Marokko crasht Schotten-Party
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Ausbau von Rechenzentren kritisch
-
Washington kritisiert Wirtschaftsreformen auf Kuba als "oberflächlich"
-
Erneute Proteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
"Fliegendes Weißes Haus": Trump enthüllt von Katar geschenkte neue Air Force One
-
Auch ohne Pulisic: USA vorzeitig in K.o.-Phase
-
Diplomatischer Eklat: Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung
-
Bayern vergeben Matchball: Alba erzwingt Spiel fünf
-
Abtasten auf dem Rollfeld: DFB-Team nach Toronto abgeflogen
-
Schiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus wieder gesunken
-
Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung des Landes
-
Linken-Parteitag: Kämpferische Töne gegen Rechts und die Politik der Regierung
-
Bundestagsabgeordnete Cademartori und Mesarosch neue SPD-Chefs in Baden-Württemberg
-
Nach Protesten gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
Sieg gegen Medwedew: Altmaier folgt Zverev ins Halbfinale
Möglicher Erpressungsversuch: Rattengift in Hipp-Babynahrung in Österreich gefunden
In einem Gläschen mit Babynahrung in Österreich ist Rattengift entdeckt worden. Die österreichische Gesundheitsagentur Ages äußerte am Wochenende die Vermutung, dass es sich um einen Erpressungsversuch gegen den deutschen Hersteller Hipp handeln könnte. Das Unternehmen hatte am Freitagabend in Österreich sein gesamtes Sortiment an Babygläschen bei der Supermarktkette Spar wegen Gesundheitsrisiken zurückgerufen. Für Deutschland gab Hipp hingegen Entwarnung.
Ein im Bundesstaat Burgenland sichergestelltes Hipp-Gläschen wurde nach Angaben der österreichischen Polizei am Samstag positiv auf Rattengift getestet, ein zweites vergiftetes Glas war nach ihren Angaben womöglich im Umlauf.
Hipp hatte zuvor zu seinem Rückruf erklärt, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass durch "Manipulation" ein "gefährlicher Stoff" in die "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel 190 Gramm" gemischt worden sei. Am Sonntag erklärte ein Unternehmenssprecher dann auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, Deutschland sei von den Manipulationen "nicht betroffen". Er betonte, "nach aktuellem, behördlich bestätigtem Kenntnisstand betrifft der Fall ausschließlich klar abgegrenzte Vertriebswege".
Hingegen wurden auch in Tschechien und der Slowakei Hipp-Gläschen sichergestellt, wie die österreichische Polizei mitteilte. Die tschechische Polizei warnte im Onlinedienst X die Verbraucher vor Hipp-Babynahrung.
Die Landespolizeidirektion von Burgenland teilte am Samstagabend mit, dass das sichergestellte Gläschen positiv auf Rattengift getestet worden sei. "Dieses Gläschen war von einem Kunden gemeldet worden, ein Verzehr hat nicht stattgefunden", hieß es. Das Gläschen war in dem Ort Schützen am Gebirge sichergestellt worden.
Am Sonntag teilte dann Polizeisprecher Helmut Marban der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit, dass nach Annahme der Behörden "zumindest noch ein zweites" manipuliertes Gläschen verkauft worden sei. Dieses Produkt könnte nach seinen Angaben ebenfalls mit Rattengift versetzt sein.
Einen Verdächtigen gab es nach Angaben der österreichischen Polizei zunächst nicht. Dass es sich um einen Erpressungsversuch handeln könnte, wollte Marban nicht bestätigen. Er verwies dabei auf laufende Ermittlungen in Deutschland, die er "nicht konterkarieren" wolle.
Zuvor hatte aber die dem österreichischen Staat unterstehende Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) von einem "mutmaßlichen Erpressungsversuch" gesprochen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt leitete Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Gemeingefährdung" ein, wie Behördensprecherin Petra Bauer der APA mitteilte. Es gehe jetzt vorrangig "um Gefahrenabwehr", sagte sie.
Die manipulierten Gläschen wurden den österreichischen Angaben zufolge mit einem weißem Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden gekennzeichnet. Hinzu komme ein geöffneter oder beschädigter Deckel und ein fehlender Sicherheitsverschluss, wodurch das Knack-Geräusch beim ersten Öffnen fehle. Zeugen hätten auch von einem "ungewöhnlichen oder verdorbenen Geruch" berichtet.
Die österreichischen Behörden waren nach Angaben der dortigen Polizei infolge der Ermittlungen in Deutschland darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass sich verunreinigte Hipp-Gläser im Raum Eisenstadt im Umlauf befinden könnten. Der Hipp-Sprecher sagte, die zuständige Ermittlungsbehörde in Deutschland sei die Kriminalpolizei Ingolstadt. Dort war am Sonntag zunächst niemand zu erreichen.
Die österreichische Polizei rief die Bevölkerung zu "erhöhter Aufmerksamkeit und rascher Meldung verdächtiger Wahrnehmungen" auf. Bei Auffälligkeiten sollten die Gläschen nicht geöffnet und keinesfalls Kindern zum Verzehr gegeben werden. Ages appellierte an Eltern, bei auftretenden Blutungen, extremer Schwäche oder Blässe ihres Kindes "unbedingt" die Ärztin oder den Arzt aufzusuchen.
Der Hipp-Sprecher in Deutschland betonte, der Vorfall stehe "in keinem Zusammenhang mit Produktqualität oder Herstellung". Die Produktions‑, Qualitäts‑ und Kontrollprozesse bei dem Babynahrungshersteller seien "uneingeschränkt intakt".
Laut Ages wird in Rattengiften meist der Wirkstoff Bromadiolon verwendet. Er hemmt die Wirkung von Vitamin K, das für die Blutgerinnung erforderlich ist. Bromadiolon kann demnach etwa zu Zahnfleisch- oder Nasenbluten, blauen Flecken oder Blut im Stuhl führen.
G.M.Castelo--PC