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Nachweise für Darlehen in Millionenwert gefälscht: Bewährungsstrafen für Bankmitarbeiter
In einem Prozess um gefälschte Dokumente bei Kreditvergaben im Millionenumfang in Baden-Württemberg sind zwei Männer und eine Frau zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Karlsruhe sprach sie am Dienstag unter anderem der Untreue, des Betrugs und teils auch der Urkundenfälschung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Zudem ordnete das Gericht die Einziehung von Taterträgen in Höhe von insgesamt knapp 114.000 Euro an.
Bei den Verurteilten handelt es sich um eine Bankmitarbeiterin, ihren Kollegen und einen Komplizen. Laut Staatsanwaltschaft sollen sie gemeinsam mit ihren jeweiligen Bankkunden Gehaltsnachweise gefälscht haben, um Darlehensverträgen den Anschein einer ordnungsgemäßen Bonitätsprüfung zu verleihen. Der Komplize soll in einigen Fällen den Kontakt zu den Kunden hergestellt haben.
Laut Anklage wurden zwischen April 2019 und November 2020 mehr als fünfeinhalb Millionen Euro ausbezahlt. Die Staatsanwaltschaft forderte in dem seit Ende Februar 2025 laufenden Prozess eine Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten für den Bankmitarbeiter und Bewährungsstrafen für die beiden anderen Angeklagten. Die Verteidigung verlangte Bewährungsstrafen für alle drei Angeklagten.
X.M.Francisco--PC