-
Vor Nato-Gipfel: Erdogan fordert "Einbindung" der Türkei in europäische Verteidigungsstruktur
-
Zweitwärmster Juni in Deutschland: Gewitter folgen auf historische Hitzewelle
-
Fünf Tote nach Schüssen in niedersächsischem Stade - Mutmaßlicher Schütze festgenommen
-
Linke dringt auf umfassende Konzepte zum Hitzeschutz
-
Syrien verurteilt Israels Vorstöße im Süden des Landes
-
Ukraine: Sieben Tote und mehr als 30 Verletzte bei russischen Angriffen
-
Freie Tankstellen erwarten Ansturm vor Auslaufen des Tankrabatts
-
Schließung für Renovierung: Cern-Teilchenbeschleuniger soll noch leistungsfähiger werden
-
Nach neuen Angriffen: Iran und USA machen widersprüchliche Angaben zu Verhandlungen
-
Offiziell: Bayerns Basketballer holen Gavel als Trainer
-
Rohr prophezeit Weltmeister aus Afrika: "Glaube ich ganz fest"
-
Volvic wegen irreführender Werbung in Frankreich verurteilt
-
Bremer Verfassungsschutzbericht vorgestellt: Rechtsextremismus größte Gefahr
-
Iran: Erstes Treffen mit Oman zur Verwaltung von Straße von Hormus abgehalten
-
Ex-Akademieleiter Haupt kritisiert DFB: "Reicht nicht mehr"
-
Raubkopienportal movie2k: Justiz zieht Millionenbetrag von Verurteiltem ein
-
Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Verringerung des Einsatzes für UNO
-
Sehr gute Kirschenernte erwartet
-
Wadephul will mit Rubio über neue Lastenteilung in der Nato sprechen
-
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
-
"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
-
Lineker: "Deutschland lebt in der Vergangenheit"
-
Chinas Staatschef Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko in Peking
-
Dutzende Tote bei pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan
-
Plus bei Rüstungsgütern: Staatliche Investitionen 2025 stark gestiegen
-
US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
-
US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar
-
Chinesischer Handelsminister Wang zu Gesprächen in Brüssel
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft in Washington seinen US-Kollegen Rubio
-
Deutscher Abend beim Baseball: Neuendorf mit "First Pitch"
-
Islamabad: Pakistanische Armee greift Ziele im Osten Afghanistans an
-
"Bild": VW will Partnerschaft für autonomes Fahren mit Bosch beenden
-
Wiesbadener Unternehmerin setzt mit Buchbeitrag Impuls für menschliche Führung im KI-Zeitalter
-
Professionelle Galeriebeleuchtung jetzt auch mit Matter Technologie
-
Hunting/Her-Headhunter-Talk mit EnBW-Vorständin & CHRO Colette Rückert-Hennen
-
Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe
-
Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams
-
Nagelsmann denkt über personelle Wechsel nach
-
Nach ukrainischen Angriffen: Kreml-Chef Putin räumt "Probleme" ein
-
Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen
-
Paraguay vor DFB-Duell: "Können alle schlagen"
-
Erster Achtelfinalist: Eustaquio erlöst Kanada
-
Vor Start in K.o.-Runde: DFB-Team hebt ab nach Boston
-
Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren
-
Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest
-
Schon in EM-Form: Neugebauer siegt in Ratingen
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren
-
THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf
Pflegekräfte wollen neben mehr Geld zahlreiche weitere Verbesserungen
Pflegekräfte wünschen sich im Beruf nicht nur eine angemessene Bezahlung und eine bessere Personaldecke. Sie wollen auch mehr Unterstützung bei der Kinderbetreuung, verlässliche Dienstpläne und Entlastung durch Digitalisierung, wie eine am Freitag zum Tag der Pflegenden veröffentlichte Studie des Bundesgesundheitsministeriums ergab. Minister Karl Lauterbach (SPD) betonte die Notwendigkeit, die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern. Die Stiftung Patientenschutz forderte Entlastungen auch für pflegende Familienangehörige.
Der Studie zufolge halten viele der befragten Pflegekräfte auch das Arbeitsklima und den Führungsstil von Vorgesetzten für deutlich verbesserungswürdig. Das Ministerium hatte die Studie zur Zufriedenheit in der Akut- und Langzeitpflege bereits 2020 beauftragt. Befragt und teilweise einzeln interviewt wurden mehr als 5500 beruflich Pflegende sowie Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr.
"Der Wunsch nach einer angemessenen Bezahlung, einer am Pflegeaufwand ausgerichteten Personaldecke und einer besseren digitalen Ausstattung ist berechtigt", betonte Lauterbach. Der Alltag in der Pflege werde zu stark durch ökonomische Zwänge bestimmt. "Niemand will im Akkord arbeiten. Erst recht nicht in der Pflege."
Lauterbach verwies darauf, dass die Bezahlung auf Tarifniveau in der Langzeitpflege zur Pflicht geworden sei. "Jetzt müssen die Arbeitsbedingungen besser werden", so der Minister. "Wir treffen klare bundeseinheitliche Vorgaben zur Personalbemessung und digitalisieren das Gesundheitswesen." Aber auch die Arbeitgeber müssten mehr tun, um Fach- und Hilfskräfte zu halten.
Die Studie ergab, dass eine angemessene Bezahlung für nahezu alle Pflegenden wesentlich ist. Die Mehrheit der beruflich Pflegenden will zudem einen digital unterstützten Arbeitsplatz. 80 Prozent wollen etwa einen stabilen Internetzugang am Arbeitsplatz. Die Einführung der elektronischen Patientenakte zur Unterstützung der Pflege wünschen rund 75 Prozent.
Fast 90 Prozent der Befragten halten zudem eine am tatsächlichen Pflegebedarf ausgerichtete Personalzusammensetzung für dringend notwendig. Dass Hilfskräfte die Arbeit der Pflegekräfte unterstützen, wird von mehr als 80 Prozent der beruflich Pflegenden begrüßt. Das Ministerium verweist in dem Zusammenhang darauf, dass ab Juli für vollstationäre Pflegeeinrichtungen bundeseinheitliche, an der Bewohnerstruktur und dem Pflegebedarf ausgerichtete Personalvorgaben gelten.
Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nannten die Befragten als mögliche Unterstützungsangebote eine Betriebskita, Ferienbetreuung, Abhol- und Bringdienste für Schul- und Kita-Kinder sowie Hausaufgabenbetreuung. Das Bundesgesundheitsministerium verweist darauf, dass zur Unterstützung solcher Maßnahmen ein Förderprogramm ins Leben gerufen wurde: Angebote von Arbeitgebern können mit bis zu 7500 Euro jährlich bezuschusst werden.
Der Sozialverband Awo forderte, die geplanten sogenannten Springerpools schnell aufzubauen, um das ständige Einspringen von Pflegekräften zu beenden und deren Erholung zu sichern. Diese Pools sollten "aber vor allem auch die umstrittene Leiharbeit in der Pflege ablösen", erklärte Awo-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner.
Die Stiftung Patientenschutz mahnte, "der größte Pflegedienst Deutschlands" dürfe nicht vergessen werden. Ohne pflegende Familienangehörige "wäre das System Altenpflege schon längst kollabiert", erklärte Stiftungsvorstand Eugen Brysch. Für die häusliche Versorgung von über vier Millionen Pflegebedürftigen sehe die geplante Pflegereform aber keine Entlastungen vor. Gebraucht werde ein Rechtsanspruch auf Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sowie die Erhöhung des Pflegegelds um mindestens 340 Euro monatlich, forderte Brysch.
Der Internationale Tag der Pflege geht zurück auf die britische Krankenschwester Florence Nightingale, deren Dienste den Grundstein für die moderne Pflege legten. Sie wurde am 12. Mai 1820 geboren.
L.Mesquita--PC