-
Vier Festnahmen bei Razzia wegen Bestechung im Baugewerbe in Hessen und Bayern
-
Gislason vor Dänemark-Tests: "Kleines Handballfest im Frühjahr"
-
Europarat prangert abnehmende Hilfsbereitschaft für Ukrainer an
-
Streich wird WM-Experte beim ZDF
-
Kraftstoffpreise treiben Inflation - Preisanstieg im April dennoch eher moderat
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Sporttrainer aus Hessen wegen sexuellen Missbrauchs
-
WHO-Chef über Hantavirus-Ausbruch: Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei
-
Frauenleiche in Auto in Baden-Württemberg: Obduktion bestätigt Tod durch Messerstiche
-
Kritik an Premierminister Starmer: Erste britische Staatssekretärin tritt zurück
-
Viele Stars, keine Hollywood-Studios: Cannes-Festival beginnt
-
Nutzung von Artikeln durch Onlinedienste: EU-Länder dürfen Verlage unterstützen
-
Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe in mehreren Bundesländern
-
Hantavirus: Positiv getesteter Spanier leidet unter Symptomen
-
Erfolge in 80er Jahren: Ehemaliger Relax-Sänger Peter Volkmann gestorben
-
Bundespolizist bei Schießübung in Schleswig-Holstein tödlich verletzt
-
Merz dringt auf DGB-Kongress auf Reformen - Fahimi fordert gerechte Lastenverteilung
-
Streit über Schadenersatz in Lkw-Kartell geht in die nächste Runde
-
Baden-Württemberg: Hafturteil gegen Islamlehrer wegen Missbrauchs von Jungen rechtskräftig
-
Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln
-
Tödlicher Raubüberfall in Rheinland-Pfalz: Lebenslange Haft für Raubmord
-
Für 99,99 Euro hin und zurück: DB bietet Familien-Sommerferien-Ticket an
-
Debatte um Social-Media-Verbot: Von der Leyen stellt EU-Gesetz in Aussicht
-
Deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben gekommen
-
Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren
-
Kiew: Russland setzt Luftangriffe in der Ukraine fort
-
Ex-Ministerpräsident Kretschmann will im Ruhestand reisen und wandern
-
Zahl registrierter Schutzsuchender im vergangenen Jahr gesunken
-
Nach Tomahawk-Absage der USA: Ukraine bietet weitreichende Drohnen und Raketen an
-
Marburger Bund warnt vor Termin-Engpässen bei Ärzten durch gleichzeitige Reformen
-
Kraftstoffpreise lassen Inflation im April erneut steigen
-
Ärztepräsident Reinhardt: Kassen-Sparpaket erst nach der Sommerpause beschließen
-
Väter bei Geburt von Kindern heute älter als vor 30 Jahren
-
Bilger sieht vor Koalitionsausschuss "viel Einsparpotenzial im Bundeshaushalt"
-
Schnelles Aus für die LA Lakers - was wird mit James?
-
Staatsanwalt in Texas: Netflix sammelt illegal Daten und will Nutzer süchtig machen
-
Ligue 1: PSG-Stürmer Dembélé erneut Spieler des Jahres
-
Erstes Playoff-Tor für Sturm - aber Wild vor dem Aus
-
Mitchell mit Rekord - Cavaliers gelingt der Ausgleich
-
Trump absolviert Ende Mai jährliche Gesundheitsuntersuchungen
-
Polus über Sexismus im Netz: "Macht mich fassungslos"
-
Fußball-WM: Löw sieht Verbesserungspotenzial bei DFB-Team
-
Matthäus: Wolfsburg "am meisten unter Druck"
-
Iran-Krieg: Trump sieht Waffenruhe am seidenen Faden - Teheran warnt vor Angriffen
-
Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung auf dem Weg in die Niederlande
-
Filmfestival von Cannes beginnt mit Eröffnungsgala
-
Nach Wahl: Landtag von Baden-Württemberg kommt erstmals zusammen
-
Koalitionsausschuss tagt zu Entlastungen
-
Internationale Verteidigungsminister besprechen Hormus-Einsatz
-
Treffen in Brüssel geplant: EU will mit Taliban-Vertretern über Abschiebungen beraten
-
Oberstes US-Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspille vorerst weiter
Parlament von Louisiana beschließt Beschränkung des Zugangs zu Abtreibungspillen
Das Parlament des US-Bundesstaats Louisiana hat eine deutliche Einschränkung des Zugangs zu Abtreibungspillen beschlossen. Der Senat des Südstaats verabschiedete am Donnerstag mit der Mehrheit von 29 gegen sieben Stimmen einen entsprechenden Gesetzentwurf. Zwei Tage zuvor war der Entwurf bereits vom dortigen Repräsentantenhaus mit großer Mehrheit gebilligt worden.
Durch das Gesetz sollen die häufig für Abtreibungen genutzten Präparate Mifepriston und Misoprostol als "gefährliche Substanzen" eingestuft und deren Besitz unter Strafe gestellt. Vorgesehen sind Haftstrafen von bis zu fünf Jahren und Geldstrafen von 5000 Dollar (etwa 4600 Euro). Ausnahmen sollen für zugelassene Ärzte gelten sowie für Schwangere, die das Mittel für die Anwendung bei sich selbst besitzen.
Damit das Gesetz in Kraft tritt, musste es nach den Beschlüssen beider Parlamentskammern nur noch von Gouverneur Jeff Landry unterzeichnet werden. Die Zustimmung des republikanischen Gouverneurs galt als sicher. Louisiana wäre damit der erste US-Bundesstaat, der die Abtreibungspillen als "gefährlich" einstuft und ihre Verbreitung entsprechend stark einschränkt.
Den jetzigen Parlamentsbeschluss in Louisiana zu den Abtreibungspillen nannte US-Präsident Joe Biden "ungeheuerlich". Er machte seinen voraussichtlichen Wahl-Herausforderer Donald Trump "direkt" dafür verantwortlich und bezog sich damit auf die Nominierung von drei konservativen Richtern an das Oberste Gericht des Landes durch den Ex-Präsidenten.
Der Supreme Court hatte im Jahr 2022 das seit rund fünf Jahrzehnten geltende landesweite Recht auf den Schwangerschaftsabbruch annulliert. Seitdem liegt die Zuständigkeit für das Abtreibungsrecht bei den einzelnen Bundesstaaten. Wie Louisiana haben auch rund 20 andere konservativ geprägte Bundesstaaten seither das Recht auf Abtreibung abgeschafft oder drastisch eingeschränkt.
"Dies ist eine angsteinflößende Zeit für Frauen in Amerika", erklärte Biden. Sollte Trump wieder an die Macht kommen, werde er versuchen, die Entwicklungen in Louisiana und anderen Bundesstaaten zur "landesweiten Realität" zu machen, warnte des Präsident.
Biden und seine Demokraten haben das Abtreibungsrecht zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfes gemacht. Sie hoffen, mit ihrem Eintreten für eine liberale Gesetzgebung bei vielen Wählerinnen punkten zu können.
Für Trump ist es hingegen ein schwieriges Thema. Er hat eine starke Basis in konservativ-christlichen Gruppierungen, die Abtreibungen vehement ablehnen. Vor diesem Hintergrund zeigt sich der voraussichtliche erneute Präsidentschaftskandidat der Republikaner auch immer wieder stolz darauf, für eine deutliche konservative Mehrheit am Supreme Court gesorgt zu haben. Jedoch zeigen die Umfragen, dass eine klare Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ein liberales Abtreibungsrecht befürwortet.
Trump bleibt deshalb in seinen Äußerungen zu dem Thema oft vage. So sagte er im April dem Magazin "Time", er habe "ziemlich deutliche Ansichten" zu Mifepriston und werde diese innerhalb einer Woche mitteilen. Bekanntgegeben hat der Rechtspopulist diese Ansichten jedoch bis heute nicht.
T.Batista--PC