-
IG BAU-Chef: Wohnungsbau in Deutschland erreicht neuen Tiefpunkt
-
Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang
-
European Sleeper nimmt neuen Nachtzug zwischen Berlin und Paris in Betrieb
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz starten Sondierungsgespräche zu Regierungsbildung
-
Nato-Generalsekretär Rutte stellt Jahresbericht des Verteidigungsbündnisses vor
-
G7-Außenminister beraten über Iran- und Ukraine-Krieg
-
Bundestag verabschiedet Spritpreis-Gesetz
-
EU-Parlament stimmt über Verbot von KI für Porno-Deepfakes ab
-
Allianz gegen Rechtsextremismus: AfD-Klage gegen Nürnberg vor Bundesverwaltungsgericht
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Online-Diagnosen aus Irland
-
EU-Parlament stimmt über Umsetzung von US-Handelsdeal ab
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Cannabis auf Rezept
-
Venezuelas Ex-Präsident Maduro soll in New York vor Gericht erscheinen
-
Fall Fernandes: Bundesjustizministerin Hubig lehnt Klarnamenpflicht im Netz ab
-
Britische Regierung erlaubt Armee Beschlagnahmung von Schiffen russischer Schattenflotte
-
Trump: Iranische Unterhändler haben Angst vor Tötung durch "eigene Leute"
-
Trump nimmt erstmals seit 2016 nicht an konservativer Konferenz CPAC teil
-
Irans Außenminister lehnt Gespräche mit den USA ab
-
Trotz starker Schüller: Bayern nach Sieg auf Halbfinalkurs
-
Prozess um Social-Media-Sucht: Instagram und Youtube sollen mehrere Millionen Schmerzensgeld zahlen
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin greifen nach Gold
-
Islamforscher Ramadan wegen Vergewaltigung zu 18 Jahren Haft verurteilt
-
Heimpleite gegen Häcken: Frankfurts Finaltraum in weiter Ferne
-
Äußerst selten: Erneute Geburt von Berggorilla-Zwillingen in DR Kongo
-
UNO verurteilt Sklavenhandel als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
-
Prozess um Social-Media-Sucht: Instagram und Youtube sollen drei Millionen Dollar zahlen
-
Klimaschutzprogramm soll CO2-Ausstoß verringern - Umwelthilfe kündigt Klimaklage an
-
Erstmals Frau als geistliches Oberhaupt der Anglikanischen Kirche ins Amt eingeführt
-
Digitale Gewalt gegen Frauen: Appelle im Bundestag an Verantwortung aller
-
Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge
-
Ehemaliger Google-Manager Matt Brittin wird neuer BBC-Chef
-
Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück
-
Sozialdemokratin Frederiksen nach Wahl in Dänemark mit Regierungsbildung beauftragt
-
SPD in Rheinland-Pfalz nimmt Einladung zu Sondierungsgesprächen mit CDU an
-
Trump beruft Zuckerberg und andere Tech-Chefs in Beirat
-
Ukrainische Drohnen in Lettland und Estland abgestürzt: Staaten äußern Verständnis
-
Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS
-
US-Demokratin siegt in Wahlkreis um Trumps Residenz Mar-a-Lago
-
Schleusungen über Ärmelkanal: Verdächtigte in Nordrhein-Westfalen festgenommen
-
Gericht: Pauschale Regelung zu Freistellung nach Kündigung ist unwirksam
-
Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück
-
Schwarzarbeit in Millionenumfang: Drei Festnahmen bei Razzia in Nordrhein-Westfalen
-
"Mehr arbeiten": Klingbeil skizziert Reformen und plant Aus für Ehegattensplitting
-
Merz stellt sich hinter umstrittenen Staatsminister Weimer
-
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
-
Seniorin aus Sachsen verliert Schmuck für mehr als hunderttausend Euro an Betrüger
-
Merz sieht keine Notwendigkeit zu Taurus-Lieferung an Ukraine
-
Bayern: Anklage gegen 37-Jährigen wegen Tötung von Ehefrau mit Küchenmesser
-
Bundesregierung will Opfer im Strafprozess besser unterstützen
Nach leichtem Rückgang: 2022 wieder mehr Todesfälle durch Herzkrankheiten
Nach einer Phase leichten Rückgangs ist die Sterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland wieder angestiegen. Nach dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Deutschen Herzbericht starben im Jahr 2022 insgesamt 216.944 Menschen an den Folgen einer Herzkrankheit. 2021 waren es 205.581 Todesfälle infolge von Herzinfarkten und anderen Herzleiden gewesen.
Besonders fällt dem Bericht zufolge die nach jahrelangem Rückgang nun wieder erhöhte Todesrate bei Herzschwäche auf. Während die Sterberate zwischen 2015 und 2021 von 51,9 Gestorbenen pro 100.000 Einwohner auf 35,8 gesunken war, war das im vergangenen Jahr bei 37,7 Gestorbenen pro 100.000 Einwohner die Todesursache.
Die chronische Herzschwäche ist in den meisten Fällen das Endstadium von verschiedenen anderen Herzkrankheiten wie der koronaren Herzkrankheit, bei der es durch verengte Herzkranzgefäße zur Durchblutungsstörung kommt, sowie Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und angeborenen Herzfehlern.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Herzstiftung, Thomas Voigtländer, sieht in den Anstiegen "noch keine Trendwende". Ziel müsse es aber sein, die Sterblichkeit durch Verbesserungen in Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herzkreislauferkrankungen zu senken.
Auch wenn aufgrund verbesserter Therapieoptionen Herzinfarkte rückläufig seien, hat dies dem Bericht zufolge an anderer Stelle Auswirkungen. Mehr überlebte Herzinfarkte führen zu mehr Herzinsuffizienz, also Herzschwäche, und die wiederum zu mehr plötzlichen Herztoden. Denn eine schwache Pumpleistung des Herzens begünstigt lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen.
Starben im Jahr 2000 noch 67.282 Menschen in Deutschland an einem Herzinfarkt, waren es 2022 noch 46.608. Wer einen Infarkt überlebt, bei dem bleibt allerdings meist eine Schädigung am Herzmuskel zurück, die auch eine dauerhafte Herzschwäche verursachen kann. Schätzungsweise bis zu vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an Herzschwäche. Die Volkskrankheit war mit 37.570 Sterbefällen im Jahr 2022 dritthäufigste Todesursache.
Die Experten dringen auf mehr Vorbeugung. Zwar hätten Fortschritte in Diagnostik und Therapie sowie verstärkte Präventionsangebote insbesondere gegen die Risikofaktoren Rauchen, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen zur Senkung der Herzkreislaufsterblichkeit geführt, betonte Voigtländer. Studien zufolge stehe Deutschland bei der durchschnittlichen Lebenserwartung im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern aber weit hinten.
Die Gründe hierfür sehen Experten unter anderem in Defiziten bei der Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen. Die Diskussion um das von der Ampelkoaliton beschlossene sogenannte Gesunde-Herz-Gesetz, das unter anderem einen einfacheren Zugang zu Cholesterinsenkern und eine Förderung regelmäßiger Gesundheitschecks beim Arzt vorsieht, lenkten der Herzstiftung zufolge nun zumindest die Aufmerksamkeit insbesondere auf Defizite bei der Prävention.
F.Santana--PC