-
Filmfestival von Venedig: Goldener Löwe geht an Regisseurin May el-Toukhy für "Woman Unknown"
-
Zu betrunken für Alkoholtest: Mutter baut Unfall mit dreijährigem Kind in Auto
-
Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕
-
Linienbus fährt gegen Baum: Elf teils schwer Verletzte in Berlin
-
Trainer Polanski bei Gladbach entlassen
-
Tägliche Rätsel der Badischen Zeitung: Sudoku, Wordle und Kreuzworträtsel
-
Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen
-
اليورو يستقر في البنوك المصرية وأعلى سعر للبيع 59.85 جنيه
-
بزشكيان يؤكد رفض الاستسلام وسلطات إيران تعلن مقتل شخص في استهداف سفينة
-
حمزة قورقماز يناقش العلاقة بين وضوح المبادئ واحترام الاختلاف
-
فليك يضم حمزة عبد الكريم إلى قائمة برشلونة بعد أربعة أهداف في الإعداد
-
Frau bei antisemitischer Attacke mit abgebrochener Glasflasche in Berlin verletzt
-
Enges Rennen bei Parlamentswahl in Schweden erwartet - Andersson gibt Stimme ab
-
Bilger drängt Bahn zur Wiedereinführung der vergünstigten Familienreservierung
-
Medien: Trainer Polanski tritt bei Gladbach zurück
-
Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt
-
Chile: Mehr als 280 Festnahmen bei Demonstrationen zum Gedenken an Opfer der Diktatur
-
Muslic träumt von Bosnien-Job: "Kann ich mir vorstellen"
-
Nach Trump-Post mit Nordamerika-Karte: Macron und Carney treffen sich in französischem Überseegebiet
-
Feuerwehr rettet Möwe von Rheinbrücke: Einsatz mit Drehleiter und spontanem Applaus
-
Richterbund fordert Streichung der Weisungsbefugnis gegenüber Staatsanwaltschaften
-
Parlamentswahl in Schweden hat begonnen - enges Rennen erwartet
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Finale - Zukunft fraglich
-
الأرصاد السعودية تتوقع سيولاً وأمطاراً رعدية في خمس مناطق
-
دول عربية ومنظمات تدين استهداف خط أنابيب في السعودية
-
ستاندرد آند بورز تثبت تصنيف السعودية عند A+
-
Kommunalwahlen in Niedersachsen: Mehr als sechs Millionen Menschen dürfen abstimmen
-
Mindestens ein Toter bei Fährunglück vor Indonesiens Küste
-
Huthis verstärken nach Vormarsch im Jemen Angriffe gegen Saudi-Arabien
-
Trump irritiert mit Aussagen zu Wiedervereinigung Irlands und widmet sich Golfturnier
-
Torwart für Klopp? Baumann weiß was
-
"Noch etwas gutzumachen": DBB-Frauen greifen nach Bronze
-
Tränen statt Triumph: Sabalenka und die neue Tennisordnung
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback bei Paris
-
Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet
-
CSU-Vorstand berät mit Kretschmer auf Klausurtagung über politische Lage
-
Mehr als sechs Millionen Menschen zu Kommunalwahlen in Niedersachsen aufgerufen
-
Sabalenka entthront: Rybakina gewinnt erstmals die US Open
-
Dänisch-ägyptische Regisseurin May el-Toukhy gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
-
Wolfsburg kassiert bei St. Pauli erste Zweitliga-Niederlage
-
Basketball: USA im WM-Finale - Spanien fordert Deutschland
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback
-
Filmfestival in Venedig: Goldener Löwe geht an dänisch-ägyptische Regisseurin
-
16 Tote bei Brand in Seniorenheim in Chile
-
Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Doppel-Finale
-
Anthropic-Chef Amodei dringt auf langsameres Tempo bei KI-Entwicklung
-
Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran
-
Zweimal 36 Millionen Pfund: Rechtspopulistische Partei Reform UK erhält Doppel-Rekordspende
-
Frankreich zu stark: DBB-Frauen spielen in Berlin um Bronze
Filmfestival von Venedig: Goldener Löwe geht an Regisseurin May el-Toukhy für "Woman Unknown"
Der Film "Woman Unknown" der dänisch-ägyptischen Regisseurin May el-Toukhy ist beim Festival von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden. Die Gaza-Dokumentation "Naza" mit dem Spezialpreis der Jury wurde bei der Gala im Lido am Samstagabend mit dem Spezialpreis der Jury geehrt. Drei weitere Preise des Festivals gingen an Filme, die vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) geförderte wurden.
"Woman Unknown" war der einzige Beitrag, bei dem eine Frau alleine Regie geführt hatte. Als El-Toukhy am Samstagabend den Preis am Lido entgegennahm, bedankte sie sich bei Jury-Präsidentin Maggie Gyllenhaal dafür, dass sie "ihre Stimme erhoben und die mangelnde Chancengleichheit für Regisseurinnen in unserer Branche" thematisiert habe.
"Woman Unknown" erzählt die Geschichte einer Hausangestellten kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Dänemark. Die junge Frau steht vor einer Hochzeit mit dem reichen Witwer, für den sie arbeitet, doch ihre Affäre mit einem deutschen Soldaten während des Kriegs droht, ihre Pläne zunichte zu machen.
Die Hauptdarstellerin des Films, Mathilde Arcel, wurde als beste Schauspielerin ausgezeichnet. "In 'Woman Unknown' geht es um den weiblichen Körper als Schlachtfeld und als Thema von öffentlichem Interesse. Gleichzeitig erzählt der Film die Geschichte unsichtbarer, ignorierter und stimmloser Frauen", sagte el-Toukhy bei der Preisverleihung.
Jury-Präsidentin Gyllenhaal sagte, für Frauen sei es "viel schwieriger", eine Finanzierung für ihre Filme zu bekommen. Bei der Abschlusspressekonferenz wollte sie auf diesen Aspekt nicht noch einmal eingehen: "Ich bin es leid, wieder und wieder über dieses Thema zu sprechen", sagte sie. "Ich möchte einfach einen brillant gemachten Film feiern, der sich für mich wie ein Laserstrahl anfühlte."
"Woman Unknown" war anfangs der einzige Film einer Frau unter den zunächst 20 Wettbewerbsfilmen. Die nachträgliche Aufnahme der Gaza-Dokumentation "Naza" verbesserte das Geschlechterverhältnis nur geringfügig, die israelische Filmemacherin Rachel Szor führte bei dem Film gemeinsam mit ihrem Kollegen Yuval Abraham Regie. "Naza" hatte bei seiner Premiere in Venedig mit 25 Minuten andauernden stehenden Ovationen wohl einen Rekord aufgestellt und wurde auch von Kritikern hoch gelobt.
In der Dokumentation berichten israelische Militärvertreter und Geheimdienstler anonym, wie die israelische Armee im Gazastreifen palästinensische Zivilisten tötete. Abraham und Szor waren auch an dem Dokumentarfilm "No Other Land" über den Konflikt zwischen Palästinenser und Israelis im Westjordanland beteiligt, der 2025 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
Den Silbernen Löwen gewann der südkoreanische Regisseur Lee Chang Dong für seinen Film "Possible Love" über die Geschichte zweier Ehepaare aus unterschiedlichen sozialen Schichten.
Der Preis für die beste Regie ging an den in Russland geborenen Regisseur Ilja Chrschanowski für sein experimentelles Filmprojekt "DAU". Chrschanowski widmete seinen Preis den Menschen in der Ukraine, "die in diesem furchtbaren Krieg für ihre Freiheit, den Frieden und den Sieg kämpfen". Der Regisseur hatte seine russische Staatsangehörigkeit 2024 abgelegt.
Der vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) geförderte Film wurde von der Berliner Produktionsfirma Coproduction Office produziert. Eine weitere vom MBB geförderte Produktionen wurden ebenfalls ausgezeichnet: Laleh Marzban gewann den Orizzonti-Preis als Beste Darstellerin in "Falling House" des iranischen Regisseurs Mohsen Gharaei, der Streifen bekam zudem den Preis Airone della Laguna als bester Spielfilm. "Was für eine Ehre", erklärte MBB-Geschäftsführerin Sarah Duve-Schmid angesichts der drei Auszeichnungen. "Falling House" wurde von der deutschen Firma Basis Berlin produziert.
John Malkovich sicherte sich den Preis als bester Schauspieler. Der 72-Jährige spielt in der schwarzen Komödie "Wild Horse Nine" einen zynischen CIA-Agenten, der 1973 zusammen mit einem Kollegen nach Chile reist, kurz bevor sich dort das Militär an die Macht putscht.
Zu Beginn und zur Halbzeit der 83. Auflage des Festivals in Venedig waren der US-Schauspieler und Filmemacher George Clooney sowie die US-Schauspielerin Ellen Burstyn mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk geehrt worden.
R.Veloso--PC