-
Norwegen trauert um Harald V. - Haakon ist neuer König
-
Wieder ein Münchner: Upamecano schießt erstes Tor der Saison
-
Klopp plant offenbar mit VfB-Stürmer Pejcinovic
-
Ukrainischer Ex-Minister Fedorow wird Berater für militärische Innovationen in Italien
-
5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter
-
Trump kündigt neue Weltraum-Akademie an und zeichnet Artemis-2-Crew aus
-
Polens Regierung kritisiert hohe Kosten durch Vetos des Präsidenten
-
Eckhard Sauren analysiert Favoriten der Großen Woche in Iffezheim
-
Israel meldet Tötung von drei militanten Kämpfern im Westjordanland
-
Konvoi bringt Sarg von Norwegens König Harald V. zum Palast
-
Warsh signalisiert Zinserhöhung bei anhaltender US-Inflation
-
Zahl der Toten und Vermissten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter
-
Uli Hoeneß vergleicht Michael Olise mit Arjen Robben
-
Hundemaxx München: Premium-Einkaufserlebnis auf 3.000 Quadratmetern
-
Hackergruppe erpresst Berlin nach Datenklau - offenbar Millionenforderung
-
Vuelta: Trauernde Norweger mit Doppelsieg
-
Kaum Perspektiven für Andrich: "Kein neuer Stand"
-
Norwegen trauert um langjährigen Monarchen Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
"Marsch auf Washington": Hunderte demonstrieren gegen Wahlrechtseinschränkungen durch Trump
-
Ostsee-Anrainer vereinbaren gemeinsame Task Force gegen hybride Bedrohungen
-
Keine Perspektive für Andrich: "Rede nicht mit ihm"
-
US-Zentralbankchef Warsh besorgt über Inflation
-
Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst
-
Gewalttat an Brandenburger Schule: Haftantrag wegen zweier Morde gegen 19-Jährigen
-
WM: Zweimal Gold und einmal Bronze für deutsche Kanuten
-
Spitzen der Koalitonsfraktionen wollen Reformen bis Jahresende umsetzen
-
Norwegen trauert um König Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
Auswärtiges Amt zu Trumps Umbenennung: "Für uns heißt es weiter Lake Ontario"
-
Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen
-
Linke-Spitzenkandidatinnen: Ostdeutscher Wahlkampf ist emotional geprägt
-
VW 2.5 TDI: Warum der Fünfzylinder legendär ist und wo die Fallstricke liegen
-
Machbare Aufgaben für Bayer - Ilzer mit Hoffenheim gegen Graz
-
40 Jahre nach Tschernobyl: Selbst gesammelte Pilze bei maßvollem Verzehr unbedenklich
-
Digitales Unternehmensabo: Abendblatt PLUS für Teams
-
Grüne fordern Pflanzung einer Million Bäume und mehr Hitzeschutz
-
Insolvenz der Bäckerei Michely: Fast 100 Jobs in Gefahr
-
Frankreich erhebt Strafen auf Wegwerfmode: Zwölf Euro pro Jacke
-
Auswärtiges Amt: "Niedrige zweistellige Zahl" Deutscher nach Sturzflut im Himalaya vermisst
-
Kriegsverbrecher Mladic soll in Serbien mit Staatsehren beigesetzt werden
-
Lebenslange Haft im Prozess um Sexualmord vor über 30 Jahren in Rheinland-Pfalz
-
Unterlassene Hilfeleistung: Wann Sie helfen müssen und welche Risiken bestehen
-
Englands Stürmerikone Vardy zeigt Bundesliga-Spiele auf YouTube
-
Lage am Arbeitsmarkt weiter schwierig - Arbeitslosigkeit erneut leicht gestiegen
-
Umstrittene Tätowierung an Oberarm: Polizei durfte Bewerber ablehnen
-
Neue Berechnung: Deutschland droht 2026 Klimaziel zu verfehlen
-
Intimacy Choreography: Hannah Dewor setzt auf Konsens in der Tanzbranche
-
Brosius-Gersdorf kritisiert Richterwahl in neuem Buch
-
US-Bundesrichterin blockiert vorerst Trumps Dekret zu Briefwahleinschränkungen
-
Mordanklage nach Amokfahrt in Leipzig: Keine Hinweise auf verminderte Schuldfähigkeit
-
Sepsis: Warum eine Blutvergiftung so gefährlich ist und wie man sie erkennt
Moskau beansprucht Kontrolle über Soledar in der Ukraine - Kiew dementiert
Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben die vollständige Kontrolle über die seit Monaten heftig umkämpfte Stadt Soledar im Osten der Ukraine übernommen. Kiew bestritt am Freitag hingegen die Einnahme der Stadt durch russische Truppen und gab an, seine Streitkräfte hätten die Lage "unter Kontrolle". Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow bezeichnete sein Land derweil "de facto" als Nato-Mitglied.
"Am Abend des 12. Januar wurde die Befreiung der Stadt Soledar abgeschlossen", teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Dieser Sieg sei "wichtig für weitere Offensivoperationen" in der Region Donezk, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
Die Kleinstadt Soledar liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich der Stadt Bachmut, die die russische Armee und die Söldnertruppe Wagner seit Monaten einzunehmen versuchen. Mit der Eroberung von Soledar beanspruchen die russischen Streitkräfte nach mehreren demütigenden Rückschlägen in den vergangenen Monaten einen ersten nennenswerten Sieg für sich.
"In Soledar finden schwere Kämpfe statt", sagte hingegen Serhij Tscherewaty, Sprecher der östlichen Gruppe der ukrainischen Streitkräfte. "Die Streitkräfte der Ukraine haben die Situation unter schwierigen Bedingungen unter Kontrolle."
Auch der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow bezeichnete die dortige Lage am Freitag in einem Interview mit der BBC als "sehr schwierig", aber "unter Kontrolle". Ihm zufolge werden jeden Tag "ungefähr 500 oder 600" russische Kämpfer in der Ukraine getötet. Die Zahlen lassen sich aber nicht unabhängig überprüfen. Derzeit wird vor allem rund um Bachmut und Soledar gekämpft.
Die vollständige Kontrolle über Soledar ermögliche es Russland, "die Nachschublinien der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Stadt (Bachmut) im Südwesten befinden, zu unterbrechen und dann die dort befindlichen ukrainischen Einheiten einzukesseln", sagte indes der russische Ministeriumssprecher Konaschenkow. Die Eroberung von Soledar sei durch "ständige Angriffe auf den Feind" durch die russische Luftwaffe und Artillerie ermöglicht worden.
Zuvor hatte die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Ganna Maljar erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hielten in Soledar einer russischen Offensive von "hoher Intensität" stand. Dies sei "eine schwierige Phase des Krieges, aber wir werden sie gewinnen", schrieb sie im Onlinekanal Telegram.
Die Aussagen der in zunehmender Konkurrenz zur russischen Armee stehenden russischen Söldnertruppe Wagner, sie habe Soledar eingenommen, waren am Mittwoch sowohl von Moskau als auch von Kiew zurückgewiesen worden.
Nach Angaben der US-Denkfabrik Institute for The Study of War (ISW) haben die russischen Streitkräfte Soledar aber wahrscheinlich bereits am Mittwoch eingenommen. Das ISW verweist dabei auf am Mittwoch und Donnerstag veröffentlichte Aufnahmen, die darauf hindeuteten, "dass die russischen Streitkräfte wahrscheinlich den Großteil, wenn nicht sogar ganz Soledar kontrollieren".
Es sei aber unwahrscheinlich, dass "dieser kleine Sieg eine bevorstehende Einkreisung von Bachmut" ankündige. Nach ISW-Einschätzung hat Moskau die Bedeutung von Soledar "übertrieben".
Der ukrainische Verteidigungsminister Resnikow sieht sein Land derweil "de facto" als Nato-Mitglied. "Die Ukraine als Land und die Streitkräfte der Ukraine sind Mitglied der Nato geworden. De facto, nicht de jure. Weil wir Waffen haben und das Wissen, wie man sie einsetzt", sagte Resnikow der BBC. Er zeigte sich zudem zuversichtlich hinsichtlich weiterer Waffenlieferungen von westlichen Verbündeten an sein Land.
F.Ferraz--PC