-
Auch dank Bredlow: VfB siegt vor den Augen von Klopp
-
Verschollen geglaubte Habsburg-Juwelen erstmals in Kanada ausgestellt
-
Trump: Putin will Nato nicht angreifen - Gesandte mit Ukraine-Plan unterwegs
-
"Selbst schuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
"Selbst dchuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Forscher: Tausende OpenAI-KI-Agenten kapern deutsche Website
-
Vor Abschied bei der UNO: Baerbock fordert erneut UN-Generalsekretärin
-
US-Prozess gegen mutmaßliche Kindsmörderin Lindsay Clancy geplatzt
-
Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein
-
Böser Fehlstart in die Heim-WM: DBB-Frauen gehen unter
-
UN: Vertreibung im Westjordanland könnte Verbrechen gegen Menschlichkeit sein
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet unter Hochdruck nach Verdächtigem
-
Medien: Musiala gegen Schalke im Kader
-
Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew
-
Zahl unerlaubter Einreisen im August auf niedrigstem Stand seit über fünf Jahren
-
US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed
-
Anschläge auf Umspannwerke: Dobrindt geht von "Klimaextremismus" aus
-
Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei
-
Nach Schusswechsel zwischen Geheimdiensten: Selenskyj kündigt Entlassungen an
-
Ohne Lenkrad und Pedale: US-Verkehrsbehörde nimmt Teslas Robotaxi unter die Lupe
-
Nach Angriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen gestohlene Daten
-
Frankreichs Regierung verzichtet auf verpflichtendes Einwegpfand
-
Russell vor Leclerc: Mercedes schlägt Ferrari in Monza
-
Bewährungs- und Haftstrafen in Prozess um Betrug bei Reinigungsfirma in Bayern
-
Abschiebezentren: Deutschland und weitere EU-Länder wollen Abkommen mit Drittstaaten bis Jahreswechsel
-
US-Außenminister Rubio reist nach Kolumbien, Ecuador und Peru
-
Hainer über Klopp: "So wünsche ich mir einen Bundestrainer"
-
Maggie Gyllenhaal: Marilyn-Monroe-Film besser ohne als mit KI gelungen
-
Russische Drohne trifft Geheimdienst-Sitz in Kiew
-
US-Unternehmen schaffen im August mehr Arbeitsplätze
-
Wundersame Rettung von zwei Verschütteten gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal
-
Anschläge auf Umspannwerke: Bei Fahndung nach Verdächtigem Wohnhaus durchsucht
-
Iran-Krieg: US-Dieselpreis auf Höchststand
-
Vorwurf der Wahlfälschung in Seniorenheim in Sachsen-Anhalt nicht bestätigt
-
Schweiz: Fünf Freisprüche im Prozess um Bergsturz mit vier deutschen Todesopfern
-
Möglicher AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt sorgt in Bundes-CDU für Diskussionen
-
Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig
-
Thüringer BSW-Fraktion zerfällt: Koalition will trotz Parteiaustritten weiterarbeiten
-
Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im August kaum verbessert
-
WM-Revolution: DSV reagiert zurückhaltend, ÖSV ablehnend
-
Komiker Hape Kerkeling erhält Orden wider den tierischen Ernst
-
Oberverwaltungsgericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Kandidaten in Niedersachsen
-
Israel übergibt fünf im Südlibanon festgenommene Zivilisten an Beirut
-
Brandsätze auf Rüstungsfirmen in München: Tatverdächtige in Untersuchungshaft
-
Linken-Chef Pantisano: BSW ist "gescheitert"
-
Spendenskandal: Politiker von rechtspopulistischer Partei Reform UK zurückgetreten
-
Freude über "Wunder": Zwei Verschüttete gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal gerettet
-
Auftakt in Monza: Ferrari-Duo am schnellsten
-
Trump: Europäer sollen US-Rüstungshilfen für Ukraine nachträglich bezahlen
RKI-Studie hält Corona-Schutzauflagen im Nachhinein für wirksam
Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens während der Corona-Pandemie haben die Ausbreitung des Virus deutlich verringern können: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag vorgelegte Studie, in der das Robert-Koch-Institut (RKI) die Wirksamkeit einzelner Corona-Schutzmaßnahmen untersuchte. Diese Maßnahmen "trugen wesentlich zur Bekämpfung der Pandemie bei und verhinderten in der Zeit bis zur Entwicklung wirksamer Impfstoffe eine starke Überlastung des Gesundheitssystems", resümierten die Fachleute.
Die RKI-Experten kamen in der umfassenden Untersuchung zu dem Schluss, dass auch "weniger stark eingreifende" Schutzauflagen wie etwa Hygienekonzepte oder die Begrenzung der Personenzahl bei öffentlichen Veranstaltungen eine "relevante Wirkung" bei der Pandemiebekämpfung gezeigt hätten.
Als besonders wirksam habe sich jeweils das Zusammenwirken mehrerer Schutzmaßnahmen erwiesen. In der Studie habe sich gezeigt, dass Verschärfungen der Schutzauflagen "jeweils zu einer stärkeren Reduktion der Covid-19-Ausbreitung" geführt hätten.
Bei der Beurteilung der besonders umstrittenen Schulschließungen zeigte sich die Wissenschaftler zurückhaltend. Die Daten ließen zwar den Befund zu, dass die Schulschließungen "mit einer geringeren Ausbreitungsgeschwindigkeit von Covid-19 assoziiert" gewesen seien, heißt es in der Studie. Zugleich müsse bei der Bewertung berücksichtigt werden, dass Schulschließungen für betroffene Kinder "viele nachteilige Entwicklungen" bewirkt hätten.
Eine wichtige Rolle bei der Pandemibekämpfung kam demzufolge den Corona-Impfungen zu: Diese hätten einen "stark reduzierenden Effekt" auf die Ausbreitung gehabt.
Die Studienautoren betonten, dass ihre Befunde nicht als Handlungsanleitung für künftige Pandemien zu verstehen seien. Sie schreiben: "Zu den Überlegungen, ob die Einführung einer bestimmten Maßnahme auch in Zukunft sinnvoll ist, müssen mögliche unbeabsichtigte Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit der Menschen, das gesellschaftliche Zusammenleben und der Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung immer wieder neu abgewogen werden."
Für die Studie werteten die RKI-Experten Informationen darüber aus, wie sich der so genannte R-Wert nach dem Inkrafttreten neuer Corona-Auflagen verändert hat. Der R-Wert gibt an, viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Liegt der Wert über eins, bedeutet dies, dass sich das Virus weiter ausbreitet.
Die Forscher setzten die Entwicklung des R-Werts auf Ebene der 16 Bundesländer mit Schutzauflagen in Verbindung, die sie in 14 Kategorien einteilten - etwa Kontaktbeschränkungen für Privatwohnungen und am Arbeitsplatz, Schließungen von Gastronomie-, Kultur- und Sporteinrichtungen, Beschränkungen bei Reisen, Zugangseinschränkungen im Groß- und Einzelhandel sowie bei öffentlichen Veranstaltungen.
In der Studie wiesen die Forscher selbst darauf hin, dass die Aussagekraft der einzelnen Erkenntnisse begrenzt sein könnte. So lasse sich etwa die Wirksamkeit der Kontaktbeschränkungen in Privatwohnungen nicht zuverlässig ermitteln, weil davon auszugehen sei, dass solche Auflagen vielfach missachtet wurden.
Zudem wiesen sie darauf hin, dass auch der R-Wert von anderen Faktoren beeinflusst worden sei - etwa von der jeweils geltenden Teststrategie. Je mehr getestet werde, desto mehr Infektionen werden bekannt und desto höher steigt der R-Wert.
O.Salvador--PC