-
Zehntausende fordern Untersuchung von Gründen für Tod von Cambridge-Professor Arday
-
In der Mixed-Staffel: Silbernes Happy End für Lückenkemper
-
Feuer im Hohen Venn in Belgien nur noch 25 Kilometer von deutscher Grenze entfernt
-
Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien
-
Soldat stirbt im Kampf gegen Waldbrand in Nordspanien
-
Trumps Gesandter Kushner trifft mit Hamas-Anführern zusammen
-
Wagenknecht ruft Höcke erneut zu Gespräch über neue Regierung in Thüringen auf
-
Schwimm-EM: Gose gewinnt wieder Silber - Werner holt Bronze
-
Cristiano Ronaldo: 2026 "wahrscheinlich" letztes Jahr als Fußballer
-
Mindestens 16 Todesopfer bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
Jung zum zweiten Mal Weltmeister - Silber für Deutschland
-
Drittes Gold zum Abschluss: Varfolomeev siegt auch mit dem Band
-
Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis
-
AfD sieht keinen Zusammenhang zwischen Waldbränden und Klimawandel
-
Lage bei Waldbränden in Nordrhein-Westfalen entspannt sich
-
Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe
-
Grodowski trifft dreifach: Bielefeld besiegt Cottbus
-
Reese trifft, Wolfsburg siegt
-
Elf Spiele ohne Sieg: Darmstadt kann nicht mehr gewinnen
-
Insgesamt zwölf Tote bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
SPD-Ministerien legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Union verlangt Präzisierung
-
Waldbrand in Belgien droht Lage in Deutschland zu verschärfen
-
Linke erwarten Scheitern des SPD-Projekts für Hitzeschutz im Grundgesetz
-
Zwölf Tote bei Busunfall in Ungarn - Fünf Menschen in Lebensgefahr
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: Grüne bieten Koalition Unterstützung an
-
Nach Zusammenbruch: Musiala geht es soweit wieder gut
-
Zweites WM-Gold in Frankfurt: Varfolomeev siegt mit dem Ball
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn: Feuer breitet sich vor deutscher Grenze aus
-
Nächste Medaille: Varfolomeev holt WM-Bronze mit dem Reifen
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
-
Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet
-
Zwölf Menschen bei Busunglück in Ungarn gestorben
-
DFB-Vorstellung: Klopp räumt Fehler ein
-
Solo zum Titel: Petros gewinnt EM-Gold im Marathon
-
Durchhalteparolen für IS-Mitglieder: Haftstrafe für deutsche Sympathisantin
-
Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört
-
Je drei Tote in Russland und der Ukraine - massive Drohnenangriffe auf Moskau
-
Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte
-
Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen
-
Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans
-
SPD-Minister legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Beharren auf Verfassungsänderung
-
Route durch die Arktis: Chinesisches Containerschiff nach Europa aufgebrochen
-
Waldbrand kommt näher - Bürger in Teilen Monschaus sollen bis 10 Uhr Häuser verlassen
-
Waldbrände: SPD nimmt Strafverschärfung für Brandstiftung ins Visier
-
Zverev müht sich zu Auftaktsieg in Cincinnati
-
"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab
-
Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel
-
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
-
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
-
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
Scholz sichert Ländern finanzielle Hilfe bei Flüchtlingsaufnahme zu
Bund und Länder sind sich einig, dass die Aufnahme der Kriegsflüchtlinge eine gewaltige Aufgabe wird. Sie könne nur gemeinsam gelöst werden, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag nach Beratungen mit den Länderregierungschefinnen und -chefs. Er sagte Ländern und Kommunen finanzielle Unterstützung des Bundes zu. Details sollen aber erst bis zum nächsten Bund-Länder-Treffen am 7. April geklärt werden.
Deutschland wolle allen Frauen, Männern und Kindern "schnell und möglichst unkompliziert Zuflucht und Unterstützung gewähren", sagte Scholz. Bund und Länder würden dazu "alle ihre zur Verfügung stehenden Kräfte bündeln".
Es handle sich um einen "Kraftakt, auch finanziell", sagte der amtierende Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU). Die Aufnahme der Ukraine-Flüchtlinge sei eine "nationale Aufgabe", die von Bund, Ländern und Kommunen "nur gemeinsam gestemmt" werden könne.
In welchem Umfang der Bund sich beteiligen wird, ist offen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll in den kommenden drei Wochen die Finanzfrage klären.
Scholz sagte auf die Frage, warum dies nicht sofort möglich sei, es sollten Fehler wie in der Vergangenheit vermieden werden. Es dürfe hier kein "Stückwerk" geben. "Wir wollen es gut machen."
Bisher wurden in Deutschland laut Bundesinnenministerium 187.428 Kriegsflüchtlinge registriert. Ihre tatsächliche Zahl dürfte weit höher sein. Scholz ging davon aus, dass es noch deutlich mehr werden dürften. "Wir wissen, es werden viele sein", sagte der Kanzler.
An die freiwilligen Helfer bei der Aufnahme der Ukraine-Flüchtlinge richteten Bund und Länder zugleich "ihren allergrößten Dank". Die Zivilgesellschaft zeige "eine überwältigende Kultur der Hilfsbereitschaft und Solidarität auch bei der Unterbringung", hieß es in einem gemeinsamen Beschlusspapier von Bund und Ländern.
Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey (SPD), betonte jedoch, dass auch die Unterbringung in Privatunterkünften "keine Dauerlösung" sei. Nach aktuellen Informationen sei rund ein Drittel der Geflüchteten in Unterkünften der Länder untergebracht, bei zwei Dritteln seien es Privatunterkünfte. Auch diese Menschen würden jedoch mittelfristig eigene Unterkünfte benötigen.
"Wir müssen die Kapazitäten schaffen die wir brauchen, mit vereinten Kräften", sagte die derzeitige Vizechefin der Ministerpräsidentenkonferenz. Sie begrüßte, dass der Bund Abweichungen von baurechtlichen Vorschriften erlauben wolle. Damit ließen sich Unterkünfte in Modulbauweise schneller errichten. Nötig seien "kreative, innovative Lösungen", sagte Giffey. Sie betonte: "Es gibt keine Kapazitätsobergrenze."
Bund und Länder halten es "für unerlässlich, die Ankommenden rasch und unkompliziert zu registrieren", wie es in dem gemeinsamen Beschluss hieß. Die Länder baten den Bund, in enger Abstimmung "die Zuweisung der Ankommenden zu aufnahmebereiten Einrichtungen in ganz Deutschland zu koordinieren". Um eine Überlastung in einzelnen Ländern zu vermeiden, werde eine Verteilung nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel erfolgen, der die Aufnahme nach der Wirtschaftskraft der Länder vorsehe.
Bund und Länder sagten zudem zu, dass Geflüchtete aus der Ukraine an bestehenden Integrationsmaßnahmen teilnehmen können und auch an berufsbezogenen Sprachkursen. Zudem dürften die Menschen unmittelbar nach ihrer Ankunft eine Arbeit aufnehmen. Der Zugang für Kinder und Jugendliche zu Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen soll zügig ermöglicht werden. Ältere Menschen sollen Plätze in Alten- und Pflegeheimen erhalten.
J.Pereira--PC