-
Staatschef der Emirate in Berlin: Milliardeninvestitionen in Deutschland vereinbart
-
NFL: Seahawks siegen zum Auftakt - Entwarnung bei Darnold
-
Sabotage an Stromnetz: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen 48-Jährigen
-
Ukraine meldet mindestens vier Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum
-
Medaille ganz nah: DBB-Frauen sensationell im WM-Halbfinale
-
9/11-Gedenken in New York: Petition gegen muslimischen Bürgermeister Mamdani
-
Emirates fliegt künftig auch Berliner Flughafen BER an
-
Vereinigte Arabische Emirate investieren 40 Milliarden Euro in Deutschland
-
Linnemann will Gesundheitssystem effizienter machen
-
Militärkreise: Huthi-Miliz übernimmt Kontrolle von jemenitischer Hafenstadt Mocha
-
Erster Jahrestag: Trump erinnert an Kirk-Attentat und greift "radikale Linke" an
-
Vuelta: Küng gewinnt Zeitfahren in Andalusien - Roglic verkürzt
-
Präsident der Emirate erstmals auf Staatsbesuch in Deutschland - Milliardeninvestitionen erwartet
-
Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD liegt weiter vor SPD
-
Steigende Preise: Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 2,5 Prozent an
-
Bericht: Länder rüsten sich für Abwehr von Drohnen
-
Frankreich droht TV-Sender wegen russischer Journalistin mit Verfahren
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sabotage an Stromnetz
-
SPD-Vize Schweitzer: Merz ist mit seiner Art keine Hilfe für Bundesregierung
-
EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein
-
Hohe Verluste durch Fehlinvestitionen von Krankenkassen in riskante Geldanlagen
-
Trump unter Druck: Zinsen für Langfrist-Anleihen fast auf 20-Jahres-Hoch
-
Bundeskanzler Merz empfängt Präsidenten der Emirate
-
Amnesty wirft Russland Menschenhandel bei Rekrutierung von Ausländern für Ukraine-Krieg vor
-
Sachsen-Anhalt: AfD will notfalls auch mit einer Stimme Mehrheit regieren
-
Bewerber diskriminiert: Gericht zeigt Grenzen für Entschädigungszahlugen auf
-
Prien verteidigt Kürzungen bei Familienleistungen
-
Urteil: Befristete Neuvermietung in Milieuschutzgebiet darf verboten werden
-
Frau in Badewanne ertränkt: Vier Jahre Haft wegen Totschlags in Rheinland-Pfalz
-
Prozess um Mord ohne Leiche: Lebenslange Haft in Saarbrücken
-
Regisseur Werner Herzog hat fast eine Million Follower - aber kein Smartphone
-
Tödliche Messerattacke in Supermarkt: Ermittler gehen von wahllos verübter Tat aus
-
Trump-Versprechen: 5000 Dollar für jeden US-Bürger bei Republikaner-Wahlsieg
-
Tödlicher Messerangriff in Freiburg: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
-
Fehl-Investitionen von Krankenkassen könnten Milliardenverlust zur Folge haben
-
Studie: Mehrheit wünscht sich "ernsthaften Dialog" zwischen Politik und Bürgern
-
Bahn-Chefin: Weniger Korridorsanierungen - und doch kaum Aussichten auf bald pünktlichere Züge
-
Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach zu Ermittlungen: Habe niemals Geld angenommen
-
Zinsen für US-Staatsanleihen steigen - und setzen die Trump-Regierung unter Druck
-
Vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD in Umfrage knapp hinter AfD
-
Bundesweiter Warntag: Behörden zieht erste positive Bilanz
-
Arbeitsunfall in Bayern: 50-Jähriger von tonnenschwerem Betonteil erschlagen
-
BVB setzt bei Karetsas auf weitere Untersuchungen
-
EuGH-Urteil zu Vodafone-Streit stärkt Position von Kunden
-
Frühere dänische Königin nach Schwächeanfall aus Krankenhaus entlassen
-
Anschlagspläne auf Synagoge: Jugendlicher IS-Sympathisant in Augsburg vor Gericht
-
Debatte über Umgang mit AfD nach Sieg in Sachsen-Anhalt hält an
-
Moskau: Mitarbeiter der britischen Botschaft plante im Auftrag Kiews Anschlag auf Diplomaten
-
Bär wirbt für "Wertepartnerschaften" bei Raumfahrt
-
Bayern gegen Dortmund am Samstagabend
Tausende bei Trauerfeier nach Doppelanschlag mit 89 Toten im Iran
Bei der Trauerfeier nach dem Doppelanschlag im Iran haben hochrangige staatliche Vertreter erneut den USA und Israel die Verantwortung für das Blutbad zugewiesen. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), die den Anschlag vom Mittwoch mit mindestens 89 Toten für sich reklamiert hatte, "ist heutzutage verschwunden", sagte der Chef der iranischen Revolutionsgarden, Hossein Salami, während der Trauerzeremonie am Freitag in Kerman. Tatsächlich würden Dschihadisten heute "nur als Söldner" der USA und Israels agieren.
Irans Präsident Ebrahim Raisi sagte, die IS-Miliz sei von Israel "ausgebildet" worden. Die Vergeltung für den Anschlag werde kommen - "zu der Zeit und an dem Platz, der von unseren Kräften bestimmt wird". Er rühmte in seiner Ansprache auch die radikalislamische Hamas, die am 7. Oktober bei ihrem Überfall auf Israel rund 1140 Menschen getötet und 250 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt hatte.
Der iranische Innenminister Ahmad Wahidi sagte im Staatsfernsehen, dass "einige Personen, die in den Anschlag verwickelt sind, festgenommen wurden". Nähere Angaben machte er nicht. Salami drohte allen IS-Verdächtigen, der Iran werde "sie finden, wo immer" sie sich aufhielten.
Die Trauerfeierlichkeiten begannen am Freitag im Hof der Emam Ali Moschee in der südiranischen Stadt Kerman. Eine Menschenmenge versammelte sich vor dutzenden Särgen, die mit der iranischen Flagge bedeckt waren, wie das Staatsfernsehen berichtete. Die Trauernden hatten iranische Flaggen dabei sowie die gelben Fahnen der pro-iranischen Hisbollah im Libanon und Porträts des vor vier Jahren vom US-Militär getöteten iranischen Generals Kassem Soleimani.
Trauerbekundungen und Demonstrationen aus Protest gegen die Anschläge fanden auch in verschiedenen anderen Städten des Iran statt, darunter in Tabriz im Nordwesten, in Ahvaz im Südwesten und in Bandar Abbas im Süden.
Am Mittwoch hatten sich in Kerman zwei Explosionen ereignet, als dort gerade zahlreiche Menschen an den vierten Todestag Soleimanis erinnern wollten. Die sunnitische IS-Miliz hatte den Doppelanschlag für sich reklamiert, zwei ihrer Mitglieder hätten sich in die Luft gesprengt. Die Behörden im überwiegend schiitischen Iran hatten dennoch zunächst die USA und Israel verantwortlich gemacht. Die USA wiesen die Vorwürfe als "absurd" zurück.
V.Dantas--PC