-
Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz
-
Flugverkehr in Indonesien wegen Vulkanausbruchs weiter gestört - Vier Airports geschlossen
-
"Woltemade?" Spalletti setzt weiter auf Kolo Muani
-
Pfiffe gegen Neuer machen Thon "nachdenklich"
-
"Schon heftig": Lange kritisiert WM-Spielmodus
-
Krösche mahnt nach Fehlstart zur Geduld: "Ruhe behalten"
-
"Besonderes Tennis": Shelton fordert Alcaraz im Viertelfinale
-
Spitzengremien der Bundesparteien beraten über Wahlausgang in Sachsen-Anhalt
-
Kriegsverbrecher Mladic wird feierlich in Belgrad beigesetzt
-
Politischer Gillamoos mit Reden von Söder und Heil sowie Hofreiter und Protschka
-
Haushoher Sieg für AfD in Sachsen-Anhalt - Regierungsbildung dürfte schwierig werden
-
Shelton fordert Alcaraz im Viertelfinale
-
AfD gewinnt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar - verpasst aber absolute Mehrheit
-
Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist
-
Mindestens fünf Tote bei Unfall von Amazon-Frachtflugzeug an Flughafen Miami
-
Starker Alcaraz in drei Sätzen ins Viertelfinale
-
AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt könnte rechtsextremistische Regierung ermöglichen
-
Miami: Amazon-Frachtflugzeug schießt über Landebahn hinaus und rammt Fahrzeuge
-
Hacker veröffentlichen sensible Dateien aus Berlin: Forderungen nach besserem Schutz
-
Chef von CDU-Sozialflügel fordert Merz zu Kurswechsel auf
-
Cyberangriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen weitere Daten
-
AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt haushoch gegen CDU – absolute Mehrheit unklar
-
Dänemark: Frühere Königin Margrethe nach Schwächeanfall im Krankenhaus
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Spitzen gründen neue Partei
-
Ukraine-Krieg: US-Gesandter Witkoff fordert Zugeständnisse beider Seiten
-
Siegmund lehnt AfD-geführte Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt ab
-
Hütters bitteres Heim-Comeback: Augsburg erstmals Spitzenreiter
-
Witkoff fordert Russland und Ukraine zu "Kompromissen" für Kriegsende auf
-
AfD-Erdrutschsieg in Sachsen-Anhalt – absolute Mehrheit unklar - CDU abgeschlagen
-
Nach Austrittswelle: Frühere BSW-Mitglieder in Thüringen gründen neue Partei
-
Siegmund: "Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben"
-
Weidel sieht in Sachsen-Anhalt Regierungsauftrag für AfD
-
US-Gesandter Witkoff nennt Gespräche in Kiew "substanziell"
-
Souverän in Valencia: Barcelona nutzt Real-Patzer
-
Prognosen: AfD in Sachsen-Anhalt weit vor CDU – absolute Mehrheit unklar
-
Nächste Klatsche: Eisbären verlieren auch in Davos
-
Von der Leyen zu zweitägigem Besuch in Grönland eingetroffen
-
Vuelta: Van Aert gewinnt auch 15. Etappe
-
Desolater HSV geht gegen Mainz unter
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
-
Antonelli siegt mit historischer Aufholjagd - Ferraris Fiasko
-
Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr über 65 Prozent
-
Libanons Präsident ruft nach neuen israelischen Angriffen USA um Hilfe an
-
Lawrow nach Leipziger Drohnenvorfall: "Letztlich der Beginn eines echten Krieges"
-
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mobilisiert Wähler
-
Hertha historisch gut und an der Spitze
-
Lawrow: Deutschland will "wieder Krieg" gegen Russland
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr doppelt so hoch wie 2021
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner erstmals in Kiew zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
Frühere Entwicklungsminister warnen Union und SPD vor Auflösung des Ressorts
Die frühere Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) und der frühere Minister Gerd Müller (CSU) haben Union und SPD mit Blick auf deren Koalitionsverhandlungen vor einer möglichen Auflösung des Ressorts sowie weiteren Etatkürzungen gewarnt. Dies werde für Deutschland "zu einem dramatischen Verlust an globalem Einfluss" führen, erklärten beide in einem gemeinsamen Gastbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel". Ebenso wandten sie sich gegen eine Angliederung des Entwicklungsressorts an das Auswärtige Amt.
"Ob Deutschland ein Akteur oder nur ein Zaungast einer neuen globalen Ordnung wird, entscheidet sich auch daran, ob die deutsche Entwicklungspolitik Teil einer umfassenden Sicherheitsstrategie ist, bei der Diplomatie, Entwicklung und Verteidigung keine austauschbaren Prioritäten sind, sondern parallel gestärkt werden", schrieben Wieczorek-Zeul und Müller. "Sonst riskieren wir, genau die Sicherheit zu untergraben, die wir gewährleisten wollen", warnten sie.
Mitverfasst wurde der Beitrag der Zeitung zufolge auch von dem früheren Staatssekretär im damaligen britischen Entwicklungsministerium DFID und langjährigen UN-Spitzenbeamten Mark Lowcock. Die drei verweisen auf schlechte Erfahrungen Großbritanniens mit der Abschaffung des britischen Entwicklungsministerium.
"Soft Power“ sei „schwer aufzubauen, aber leicht zu verlieren“, warnen sie. "Deutschland sollte nicht den gleichen Fehler begehen" wie Großbritannien. Müller ist derzeit Generaldirektor der United Nations Industrial Development Organization (UNIDO).
Die drei Autorinnen und Autoren warnen auch vor "zusätzliche Kürzungen" bei der deutschen Entwicklungshilfe. Dies würde bedeuten, "dass Deutschland weitere Fähigkeiten verliert, internationale Angelegenheiten zu gestalten und Allianzen aufzubauen". Andere Länder würden "die Einladung dankend annehmen und das Vakuum nutzen". Es wäre "nicht ratsam, sich ein Beispiel an Präsident Donald Trump zu nehmen, der gerade die US-Entwicklungspolitik zerstört", heißt es in dem Text.
"Klima- und Naturschutz brauchen ein starkes Entwicklungsministerium – und keinen Kahlschlag", warnte auch der Umweltverband WWF. "Deutschland kann es sich nicht leisten, ausgerechnet jetzt auf der internationalen Bühne zurückzustecken", erklärte WWF-Vorständin Kathrin Samson. Das Land dürfe seine Verantwortung für den globalen Klima- und Biodiversitätsschutz "nicht einfach abgeben".
Überlegungen, das Entwicklungsministerium mit halbiertem Budget ins Auswärtige Amt einzugliedern, seien "ein Alarmsignal für den globalen Klima- und Naturschutz", hieß es in der Erklärung des WWF weiter. "In Zeiten wie diesen ist das fataler denn je". Der WWF wies auch darauf hin, dass das Entwicklungsministerium über Jahrzehnte ein einzigartiges Netzwerk und Know-how aufgebaut habe. Deutschland gelte weltweit als verlässlicher Partner in der Entwicklungszusammenarbeit. "Diese Position aufs Spiel zu setzen, ist kurzsichtig und der aktuellen Lage geopolitischer Neuordnung gefährlich", warnte der WWF.
P.L.Madureira--PC