-
Inácio trifft doppelt: BVB siegt im Volkspark - Nwaneri kommt
-
Lys trotzt dem Wetter - jetzt gegen die French-Open-Siegerin?
-
USA und Iran weiten Angriffe deutlich aus - Zwei Tote laut iranischen Staatsmedien
-
Anschlagsversuch in Leipzig: AfD-Spitzenkandidat Siegmund fordert Diplomatie statt Sanktionen
-
Selenskyj warnt Airlines: "Sichere Tage im russischen Luftraum sind vorbei"
-
Anschlagsversuch in Leipzig: Paris unterstützt neue europäische Sanktionen gegen Russland
-
Sachsens Innenminister nennt Anschlagsversuch in Leipzig "Staatsterrorismus"
-
Leihe perfekt: Dortmund holt Nwaneri als Konstantelias-Ersatz
-
US-Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran - Trump warnt Teheran vor Vergeltung
-
USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. legt Eid ab- Tausende nehmen Abschied von Harald V.
-
Offiziell: Woltemade wechselt per Leihe nach Turin
-
Israel nimmt laut Netanjahu Hamas-Chef für innere Sicherheit im Gazastreifen fest
-
Leverkusen macht Diaby-Rückkehr perfekt - auch Doué kommt
-
HSV legt nach: Vieira, El Ouahdi und Möller Wolfe kommen
-
Kallas: EU plant Ausbildungsmission für die libanesische Armee
-
"Offene Feindseligkeit": Berlin verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Anschlagsversuchs
-
Venezuelas wichtigster Flughafen nimmt nach verheerendem Erdbeben Betrieb wieder auf
-
Nepals Außenminister nennt Sturzflut "Warnsignal" für Risiken des Klimawandels
-
Anschlagsversuch in Leipzig: EU und Nato sichern Deutschland Solidarität zu
-
Bundesregierung sieht Moskau hinter Anschlagsversuch in Leipzig und verhängt neue Strafmaßnahmen
-
Bis zu 150 Millionen Euro: Fernandez vor ManCity-Wechsel
-
Bundesregierung sieht Moskau hinter Anschlagsversuch in Leipzig zu und verhängt neue Strafmaßnahmen
-
Iran bietet USA Rückkehr zu Vereinbarung an - Angriffe in Straße von Hormus
-
Angriff mit selbstgebauten Flugkörpern auf Umspannwerk an Kraftwerk in Brandenburg
-
Steinmeier mit deutschsprachigen Staatsoberhäuptern in Innsbruck zusammengekommen
-
G20: Europäer warnen USA vor Einladung Russlands - Kommt Putin nach Miami?
-
Sara Netanjahu: Oppositionspolitiker könnte im Vorfeld von Hamas-Überfall gewusst haben
-
Tiebreak-Krimi: Volleyballerinnen im EM-Viertelfinale
-
Vuelta: Tronchon gewinnt zehnte Etappe im Zielsprint
-
Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet
-
Großbritannien und Belgien erleben heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene
-
Haftantrag nach Tötung von Exfreundin auf offener Straße in Brandenburg
-
Niedersachsen: Gericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Bürgermeisterkandidat
-
Erneut 22 straffällige Männer nach Afghanistan abgeschoben
-
"Weg frei machen": Rüdiger tritt aus DFB-Team zurück
-
Fährunglück vor Nordzypern: Tiefseedrohne soll bei Suche nach Vermissten helfen
-
Bundeskabinett will Einkommensteuerreform auf den Weg bringen
-
EU-Chefdiplomatin Kallas: "Hybride" Angriffe Russlands werden EU nicht abschrecken
-
Iranerinnen und Ungarin für Vaclav-Havel-Menschenrechtspreis nominiert
-
ADAC: Super E10 im August so teuer wie nie
-
Bayerische Juristin Angerer ist neue Präsidentin von Bundesgerichtshof
-
Klingbeil weist Kritik aus Reiches Wirtschaftsressort an Steuerreform zurück
-
Leverkusen macht Diaby-Rückkehr perfekt
-
Dänische Bauern protestieren gegen schärfere Düngeregeln
-
Großbritanniens Ex-Premier Starmer gibt Sitz im Parlament ab
-
Treffen in Kirgistan: Peseschkian dankt Putin für Russlands Haltung zu Iran-Krieg
-
EU-Minister beraten in Irland über Ukraine - Zwölf Tote bei Angriffen auf Kiew und Region
-
Nach Sechsfachmord von Stade: Mutmaßlicher Verkäufer von Waffe in Berlin gefasst
Eskalierender Konflikt in Syrien: Israel greift militärische Ziele in Damaskus an
Wegen ihres Vorgehens gegen die Minderheit der Drusen im Süden Syriens hat Israel seine Angriffe auf die syrischen Regierungstruppen ausgeweitet. Unter anderem sei am Mittwoch ein "militärisches Ziel" in der Zone des Präsidentenpalastes in Damaskus beschossen worden, erklärte die israelische Armee. Die USA und die Bundesregierung äußerten sich besorgt. Nach dem Eingreifen der syrischen Armee in einen Konflikt zwischen Drusen und Beduinen im Süden Syriens haben Aktivisten bereits mehr als 300 Tote gezählt.
Die israelische Armee erklärte, sie setze ihre Angriffe auf militärische Einrichtungen "des syrischen Regimes" fort. Augenzeugen sagten der Nachrichtenagentur AFP, sie hätten eine Explosion in einem Teil des Gebäudekomplexes gehört, den Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa für den Empfang von Besuchern nutzt. Das syrische Staatsfernsehen meldete zwei Tote bei dem Angriff in Damaskus.
Zuvor hatte Israel infolge der Attacken auf die Minderheit der Drusen im Süden Syriens bereits das Hauptquartier der syrischen Armee in der Hauptstadt Damaskus angegriffen. Laut syrischem Gesundheitsministeriums wurden dabei ein Mensch getötet und 18 weitere verletzt. Ein Teil des Gebäudes, das an den Sitz des Verteidigungsministeriums grenzt, wurde zerstört, wie AFP-Korrespondenten berichteten.
Am Sonntag waren in der südsyrischen Provinz Suwaida Kämpfe zwischen Drusen und sunnitischen Beduinen ausgebrochen. Am Montag schickte die islamistische Regierung in Damaskus Soldaten in die Region. Am Dienstag rückten die Regierungstruppen in die gleichnamige Provinzhauptstadt vor, die bislang von drusischen Kämpfen gehalten wurde.
Die syrische Regierung verkündete am Mittwoch eine neue Waffenruhe, nachdem am Vortag eine Feuerpause in die Brüche gegangen war. Die neue Vereinbarung für Suwaida beinhalte die "Einrichtung von Sicherheits-Checkpoints in der Stadt", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf eine Quelle im Innenministerium.
Scheich Jussef al-Dscharbuh, einer der drei wichtigsten religiösen Führer der syrischen Drusen, verlas die zehn Punkte der Waffenruhe-Vereinbarung im Staatsfernsehen. Demnach ist "die vollständige Integration der Provinz" Suwaida in "den syrischen Staat" vorgesehen.
Israel verlangt den Abzug der syrischen Regierungstruppen aus der Drusen-Region nahe der Grenze zu Israel. Seit Montag griff es bereits mit Luftangriffen auf Regierungstruppen in der Provinz Suwaida in den Konflikt ein. Am Mittwoch drohte Verteidigungsminister Israel Katz Syrien nun, "mit aller Härte" anzugreifen, sollte Damaskus seine Soldaten nicht zurückrufen.
Die israelische Armee kündigte an, weitere Soldaten an die Waffenstillstandslinie zwischen den besetzten Golanhöhen und dem von Syrien kontrollierten Territorium zu schicken. Unter anderem solle eine Division aus dem Gazastreifen dorthin verlegt werden, sagte ein Armeesprecher.
Israel tritt als Schutzmacht der Drusen auf. Angehörige der religiösen Minderheit leben nicht nur in Syrien - dort vor allem in der Provinz Suwaida -, sondern auch in anderen Ländern, darunter Israel. Dort dienen sie anders als andere arabische Israelis auch in der Armee.
Seit Sonntag wurden bei den Kämpfen in der Provinz Suwaida nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte bereits mehr als 300 Menschen getötet. Laut der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle waren darunter 109 Drusen, davon 40 Zivilisten. 27 dieser Zivilisten seien von Regierungstruppen "hingerichtet" worden. Außerdem wurden den Angaben zufolge 18 Beduinen-Kämpfer und 165 Regierungskräfte getötet, zehn von ihnen bei israelischen Angriffen.
Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben können oft nicht unabhängig überprüft werden.
International löst der eskalierende Konflikt Besorgnis aus. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich "sehr besorgt" über den Konflikt zwischen Syrien und Israel und forderte ein Ende der Kämpfe. Nach Gesprächen mit der israelischen und syrischen Regierung äußerte er aber die Hoffnung, "dass wir auf dem Weg zu einer echten Deeskalation sind". Er zeigte sich zuversichtlich, dass "wir in den nächsten Stunden einen echten Fortschritt sehen werden".
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin sagte, Berlin verfolge den Gewaltausbruch in Suwaida "mit großer Sorge". Übergriffe auf die Zivilbevölkerung müssten untersucht, geahndet und aufgeklärt werden.
Die EU verurteilte die mutmaßliche Gewalt gegen Zivilisten scharf und rief zugleich mit Blick auf Israels Angriffe in Syrien "alle externen Akteure auf, die Souveränität und territoriale Integrität Syriens uneingeschränkt zu respektieren". Die syrische Übergangsregierung müsse ihrerseits "deeskalieren" und "die Verfolgung aller Verbrechen gewährleisten".
Das türkische Außenministerium bezeichnete Israels Angriffe in Damaskus als "Sabotageakt gegen Syriens Bemühungen um Frieden, Stabilität und Sicherheit".
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa kündigte am Mittwoch Strafen für diejenigen an, die Übergriffe auf Bewohner von Suwaida verübt hätten. Er verurteilte die "abscheulichen Taten aufs Schärfste".
Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember hat die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen. Bereits im April und im Mai gab es in Suwaida und in der Nähe von Damaskus Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und drusischen Kämpfern, bei denen mehr als hundert Menschen getötet worden waren. Im März waren bei Massakern in den vorwiegend von Angehörigen der Alawiten bewohnten Regionen im Westen Syriens mehr als 1700 Menschen getötet worden.
B.Godinho--PC