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COP30 in Belém: Umweltorganisationen fordern konkrete Verhandlungsfortschritte
Zum Auftakt der zweiten und entscheidenden Verhandlungswoche der Weltklimakonferenz in Belém haben Umweltorganisationen mehr Bewegung in den Verhandlungen gefordert. Ein Fahrplan zum Ausstieg aus den fossilen Energien sei zwar formell "nirgends in den Verhandlungen verankert, als Antwort auf die weit klaffende Ambitionslücke zwischen den nationalen Klimabeiträgen und dem Pariser Klimaziel führt aber kein Weg vorbei an einer weltweiten Abkehr von Kohle, Öl und Gas", erklärte am Montag die Klimachefin von WWF Deutschland, Viviane Raddatz, bei der COP30.
"Wir dürfen auf den Klimakonferenzen nicht mehr darüber diskutieren, ob wir den Ausstieg als Lösung überhaupt erwähnen, sondern müssen konkret besprechen, wie wir ihn voranbringen", forderte Raddatz. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) solle sich nun "dafür einsetzen und Allianzen bilden".
Zudem drang die WWF-Vertreterin auf Fortschritte beim zweiten zentralen Verhandlungsthema Klimafinanzierung. "Bekenntnisse allein schützen das Klima nicht. Diese COP muss klar abstecken, wie das Geld fließen soll", erklärte sie.
Der Oxfam-Klimaexperte Jan Kowalzig erklärte zu den bevorstehenden Verhandlungen: "Einfach wird die zweite Woche nicht, zumal es bei den politisch gewichtigeren Themen in der ersten Woche kaum Bewegung gab." Er rief Industrieländer wie Deutschland dazu auf, eine "Führungsrolle" zu übernehmen. Sie müssten "bei der Frage der finanziellen Unterstützung mehr auf die Entwicklungsländer zugehen".
Li Shuo, Klimaexperte vom Asia Society Policy Institute, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Frage bei der zweiten Verhandlungswoche sei, "wie man die sehr heikle Balance" zwischen den unterschiedlichen nationalen Interessen bei den Themen Klimafinanzierung und Klimaschutzmaßnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen hinbekomme.
Eine Woche nach Beginn der UN-Klimakonferenz werden die Verhandlungen ab Montag auf Ministerebene fortgeführt. Auch Umweltminister Schneider ist dabei. Nachdem er am Wochenende Umweltprojekte im Amazonas-Gebiet besucht hatte, hält er neben vielen anderen internationalen Regierungsvertretern am Montag gegen 16.15 Uhr Ortszeit (20.15 Uhr MEZ) eine Rede vor dem Konferenzplenum.
Die brasilianische COP-Präsidentschaft hat die bisherigen Ergebnisse der Konsultationen in einer am Sonntagabend veröffentlichten Note zusammengefasst. Darin ist die Rede von der "Notwendigkeit einer beschleunigten Umsetzung" der nationalen Klimaziele, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens in Reichweite zu halten.
Zum Thema Klimafinanzierung enthält die Zusammenfassung den Aufruf an die Industriestaaten, "die Führung zu übernehmen bei der Bereitstellung und Mobilisierung der notwendigen Finanzierung" von Maßnahmen für Klimaschutz und die Anpassung an seine Folgen in den Entwicklungsländern.
Um bei den besonders schweren Themen voranzukommen, hat die COP-Präsidentschaft Vermittler-Tandems eingesetzt. Der deutsche Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth vermittelt mit der gambischen Klimaministerin Rohey John Manjang bei dem wichtigen Verhandlungsthema Klimaanpassung. Bei Klimafinanzierung stellen Kenia und Großbritannien das Vermittler-Duo und bei Emissionsminderung Ägypten und Spanien.
Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém soll nach offizieller Planung am Freitagabend enden. In den vergangenen Jahren wurden bei den UN-Klimaverhandlungen jedoch immer bis mindestens Samstag überzogen.
H.Portela--PC