-
FDP-Chef Dürr bietet Rücktritt an - Neuwahl von Parteispitze im Mai
-
Reiter meldet sich krank: Grüner Krause übernimmt Münchner Oberbürgermeistergeschäfte
-
Prognosen: Knapper Ausgang bei Referendum zu Justizreform in Italien
-
Bas warnt SPD vor Selbstzerfleischung - Koalition will Reformen durchziehen
-
Schnieder will nach CDU-Wahlsieg in Rheinland-Pfalz Sondierungen mit SPD vorbereiten
-
Debatte über Abschaffung von kostenloser Krankenversicherung für Ehepartner
-
IEA-Chef warnt vor schwerer Energie-Krise - Ölpreis höchst volatil
-
Sloweniens Liberale stehen nach Sieg bei Parlamentswahl vor schwierigen Koalitionsgesprächen
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rückenwind für RN und links-grüne Siege in Metropolen
-
Gericht weist Klage von jüdischem Studenten gegen Freie Universität Berlin ab
-
Ungarn nach Berichten über Durchstechen von Infos von EU-Treffen in Erklärungsnot
-
Klimaklagen scheitern: BGH verpflichtet Autobauer nicht zu früherem Verbrenner-Aus
-
Merz "dankbar" für Vertagung von Trumps Plänen zu Angriffen auf iranische Kraftwerke
-
Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz
-
Merz sieht Wahlsieg in Rheinland-Pfalz als Ansporn für Reformpolitik im Bund
-
Linke sieht sich trotz verpassten Parlamentseinzugs in Rheinland-Pfalz im Aufwind
-
BVB: Book wird Kehl-Nachfolger
-
Köln: Kessler stellt Wagner Beförderung in Aussicht
-
Familienministerin weist Kritik an Umbau von Demokratieprogramm zurück
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rechtspopulisten erobern knapp 70 Rathäuser
-
Justizministerium will noch diese Woche Entwurf gegen digitale Gewalt vorlegen
-
Chaos im Gerichtssaal: Prozess um schwerstes Zugunglück in Griechenland vertagt
-
Trump: Pläne zu Angriffen auf iranische Kraftwerke nach "sehr guten" Gesprächen vertagt
-
Ölpreis sinkt drastisch - Europas Börsen nach Trump-Ankündigung wieder im Plus
-
U21 ohne Collins und Aseko - Baur nachnominiert
-
Zwei Tote und dutzende Verletzte nach Kollision auf New Yorker Flughafen LaGuardia
-
Gericht: Todespfleger Niels Högel bleibt mindestens 28 Jahre in Haft
-
Gesetzliche Krankenversicherung: Kassen sehen Ausgaben- und nicht Einnahmeproblem
-
Apothekenpleiten auf höchstem Stand seit 2008 - Branche aber vergleichsweise stabil
-
Nach Wahldebakel in Mainz: SPD-Spitze setzt auf Reformen statt Personaldebatten
-
DFB-Elf: Stiller und Führich für Pavlovic und Nmecha
-
Kein früheres Verbrenner-Aus für BMW und Mercedes: Klimaklagen scheitern am BGH
-
Früherer französischer Regierungschef Jospin im Alter von 88 Jahren gestorben
-
Urteil aus Hessen: Mentorin darf als "toxisch" bezeichnet werden
-
Scharfe Handgranate unter Auto vor Einfamilienhaus in Niedersachsen entdeckt
-
Auf Abschiedstour: Popp fehlt dem VfL "einige Wochen"
-
Presse: Koalition könnte kostenlose Krankenversicherung für Ehepartner abschaffen
-
Prozess gegen mutmaßlichen Huthi-Rebell in München begonnen
-
Rückschlag für Nmecha: "Mehrere" Wochen Pause
-
Osterferien beginnen in zehn Bundesländern: ADAC warnt vor zahlreichen Staus
-
UNO schlägt Alarm: Die vergangenen elf Jahre waren die heißesten der Geschichte
-
Abkommen mit Australien: Von der Leyen will Rohstoffe für Unternehmen sichern
-
Einzelhandel geht von 4900 Ladenschließungen in diesem Jahr aus
-
FDP-Wahldebakel: Jungliberale fordern Rücktritt der Parteispitze
-
Wal an Ostseeküste Schleswig-Holsteins gestrandet - Tier soll gerettet werden
-
SPD-Generalsekretär gegen Klingbeil-Ablösung und will auch selbst im Amt bleiben
-
Früherer französischer Regierungschef Lionel Jospin im Alter von 88 Jahren gestorben
-
Erntemenge und Anbaufläche von Spargel in Deutschland rückläufig
-
Studie: Geringere Zufriedenheit bei verpflichtender Rückkehr aus Homeoffice
-
Mann tötet Frau und verletzt 13-jährige Tochter in Hannover lebensgefährlich
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis
Nach der Veröffentlichung weiterer Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein durch das US-Justizministerium ist der britische Ex-Prinz Andrew am Wochenende weiter in Bedrängnis geraten. Unter den freigegebenen Dokumenten ist unter anderem ein Foto, das Andrew auf allen Vieren zeigt, während er sich über eine Frau beugt. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach sich für eine Aussage Andrews vor dem US-Kongress aus.
In den am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Akten tauchen erneut die Namen des Microsoft-Gründers Bill Gates und des Tech-Milliardärs Elon Musk auf, erstmals erscheint zudem der Name des heutigen US-Handelsministers Howard Lutnick.
Der Investmentbanker Epstein stand unter Verdacht, tausende Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er war erstmals 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals aber nur eine 18-monatige Haftstrafe.
2019 wurde er unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat später wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.
Nach Angaben des stellvertretenden US-Justizministers Todd Blanche wurden am Freitag "mehr als drei Millionen Seiten" an Material über Epstein auf einer Website des Ministeriums veröffentlicht. Darunter seien mehr als 2000 Videos sowie 180.000 Fotos.
Den freigegebenen Akten zufolge schlug Epstein Andrew Mountbatten-Windsor 2010 ein Treffen mit einer Russin vor - kurz nachdem Epstein seine Strafe wegen Prostitution Minderjähriger abgesessen hatte.
Der britische König Charles III. hatte seinem Bruder wegen dessen Verbindungen zu Epstein im vergangenen Jahr alle königlichen Titel und Ehren aberkannt. Die US-Australierin Virginia Giuffre hatte den ehemaligen Prinzen beschuldigt, sie als 17-Jährige missbraucht zu haben.
Der britische Regierungschef Starmer sagte, er hab "immer gesagt, dass jeder der über Informationen (verfügt), darauf vorbereitet sein sollte, diese Informationen zu teilen, in welcher Form auch immer er darum gebeten wird". Dabei gehe vor allem um die Opfer Epsteins.
Der britische Rundfunksender BBC berichtete unter Berufung auf den US-Anwalt Brad Edwards, eine seiner Mandantinnen sei von Epstein an Andrew vermittelt worden. Der Vorfall habe 2010 stattgefunden, als sie in ihren 20ern gewesen sei. "Wir sprechen von mindestens einer Frau, die von Jeffrey Epstein zu Prinz Andrew geschickt wurde", sagte Edwards der BBC.
In der Slowakei trat unterdessen der langjährige Außenminister Miroslaw Lajcak wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Epstein als Berater von Ministerpräsident Robert Fico zurück. Der BBC zufolge hatte Epstein dem damaligen Außenminister Lajcak 2018 per SMS Frauen angeboten.
Laut einem Gesetz des US-Kongresses hätte die Regierung nahezu alle Epstein-Akten eigentlich bis zum 19. Dezember veröffentlichen sollen. Bislang war dies aber nur mit einem Bruchteil der Dokumente geschehen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump begründet die Verzögerungen mit der Notwendigkeit, die Identität der Opfer unkenntlich zu machen. Auch in den neuen Akten gibt es zahlreiche geschwärzte Stellen.
Mehrere Opfer des Missbrauchskandals hielten den Behörden vor, dass Informationen über sie in den Akten sichtbar seien, "während die Männer, die uns missbraucht haben, weiterhin versteckt und geschützt bleiben". Der Brief wurde von 19 Missbrauchsopfern unterzeichnet, von denen einige Pseudonyme oder nur Initialen verwendeten. In dem Brief wird die "vollständige Freigabe der Epstein-Akten" gefordert.
Die Dokumente enthalten auch Listen der US-Bundespolizei FBI mit größtenteils anonym erhobenen Anschuldigungen gegen Trump. Das Justizministerium erklärte, die Akten enthielten "unwahre und sensationshaschende Behauptungen" über den US-Präsidenten. Das Weiße Haus habe keinen Einfluss auf die Sichtung der Dokumente gehabt, beteuerte Blanche, der früher Trumps Anwalt war. "Wir haben Präsident Trump nicht geschützt", betonte er.
Trump hatte sich monatelang gegen die Freigabe der Dokumente gesperrt. Er bestreitet engere Beziehungen zu Epstein. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen das Gegenteil nahe. Ein persönliches Fehlverhalten konnte dem Präsidenten bisher nicht nachgewiesen werden.
In den nun veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in den zuvor veröffentlichten Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem E-Mail-Entwurf schrieb Epstein demnach über Microsoft-Gründer Gates, er habe diesem geholfen, "Medikamente zu besorgen", damit Gates "Folgen von Sex mit russischen Mädchen" bewältigen könne. Gates' Stiftung erklärte, es handele sich um "absolut absurde und vollkommen falsche Behauptungen".
Die Dokumente enthalten auch Mailwechsel zwischen Musk und Epstein. In einer Nachricht fragt Musk Epstein: "An welchem Tag oder Nacht findet die wildeste Party auf deiner Insel statt?"
Der heutige US-Handelsminister Lutnick plante offenbar ein Mittagessen auf Epsteins privater Karibikinsel. "Wir kommen aus Saint Thomas zu Ihnen", schrieb Lutnicks Ehefrau an die Sekretärin Epsteins und fragte, wo sie den Anker werfen sollten.
E.Borba--PC