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Schah-Sohn Reza Pahlavi bittet Trump um "Hilfe" für iranische Bevölkerung
Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, hat US-Präsident Donald Trump aufgerufen, dem iranischen Volk zu "helfen". "Es ist Zeit, die Islamische Republik zu beenden. Dies ist die Forderung, die aus dem Blutvergießen meiner Landsleute widerhallt", sagte Pahlavi am Samstag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.
Bei den Protesten um den Jahreswechsel hätten seine Landsleute "uns nicht gebeten, das Regime zu reformieren, sondern ihnen zu helfen, es zu beerdigen", fügte der in New York lebende Exil-Oppositionelle hinzu. Die Iraner warteten ungeduldig auf Hilfe von außen.
An US-Präsident Trump gerichtet sagte der 65-Jährige, die Iraner hätten seine Worte gehört, dass "Hilfe unterwegs" sei. "Sie vertrauen Ihnen. Helfen Sie ihnen", sagte der Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Im Iran hatte es um den Jahreswechsel wochenlange Massenproteste gegeben. Bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste wurden tausende Menschen getötet. In München wollten am Samstag zehntausende Menschen gegen die Regierung im Iran protestieren.
Trump hat US-Flugzeugträger in die Region beordert und droht der Führung in Teheran mit einem militärischen Angriff. Zugleich führen beide Seite derzeit Verhandlungen, die eine Einschränkung des iranischen Atomprogramms zum Ziel haben. Israel fordert, auch das iranische Raketenprogramm in die Gespräche mit einzubeziehen.
E.Paulino--PC