-
Ministerium: 22 Tote nach jüngsten israelischen Angriffen im Libanon
-
Trump von Xi empfangen - US-Präsident hofft auf "fantastische Zukunft" mit China
-
US-Präsident Trump von Chinas Präsident Xi in Peking empfangen
-
Mitfavorit Australien startet in zweitem ESC-Halbfinale in Wien
-
Dritte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon in Washington
-
Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis
-
Weimer: Bundesregierung drückt deutscher ESC-Starterin Engels "ganz fest die Daumen"
-
Zeremonie für Irans Fußballer in Teheran knapp einen Monat vor WM-Beginn
-
Emirate weisen "Berichte" über geheimem Besuch Netanjahus zurück
-
Vorgezogene Wahl in Israel zeichnet sich ab - Koalition legt Gesetzentwurf vor
-
PSG zum 14. Mal französischer Meister
-
ManCity hält Titelkampf spannend
-
Inter gewinnt die Coppa Italia und macht das Double perfekt
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Zwei Jahre Haft für weiteren Angeklagten
-
Fußball-WM: Kalifornien prüft mögliche Verstöße beim Ticket-Verkauf
-
Grünes Licht des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Freitag antreten
-
Zustimmung des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Amt am Freitag antreten
-
Regierungskrise in Lettland nach Absturz ukrainischer Drohnen und Ministerrücktritt
-
"Unerschrockener Verkünder": Steinmeier verteidigt Papst gegen Trumps Kritik
-
Stürze und Irrfahrt: Arrieta entscheidet wilde Ausreißer-Etappe
-
Selenskyj: Russland feuert 800 Drohnen ab - Mindestens sechs Tote in der Ukraine
-
Bild von US-Außenminister Rubio im Trainingsanzug geht viral
-
Nicht deklarierte Spende: Britisches Parlament ermittelt gegen Reform UK-Chef Farage
-
Im Pokalfinale: Popp bereit für die Startelf
-
"Herr der Ringe"-Regisseur Jackson arbeitet an Drehbuch für "Tim und Struppi"
-
Tötungsdelikt in Wassenberg: 37-Jähriger von maskiertem Unbekannten erschossen
-
Arzt in Brandenburg wegen Kindesmissbrauchs in 130 Fällen angeklagt
-
Lebenslange Haft in Mordprozess um beim Joggen überfahrenen Ehemann in Dresden
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert erneut sieben Jahre Haft
-
EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus
-
Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an
-
Trump zu Besuch in Peking eingetroffen - Gespräch mit Xi am Donnerstag geplant
-
Verbot von islamischem Kulturverein Nuralislam in Nordrhein-Westfalen ist rechtens
-
Zwei Festnahmen nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln
-
Gericht zieht Immobilien im Wert von fast halber Million Euro von 36-Jähriger ein
-
Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen
-
Nach Schüssen und Erpressungsversuchen: Großrazzia mit 570 Polizisten in Berlin
-
NFL: Patriots im November Lions-Gegner in München
-
Reform-Paket bis zum Sommer: Koalition einigt sich auf Fahrplan - Aus für Prämie
-
Erneute israelische Angriffswelle im Libanon: Mindestens neun Tote
-
ADAC: Spritpreise erneut gesunken - Tankrabatt kommt "großteils" an
-
Korruption: Zweieinhalb Jahre Haft für Regensburger Ex-Oberbürgermeister Wolbergs
-
Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor
-
IEA: Wegen Hormus-Blockade werden Ölreserven im Rekordtempo angezapft
-
Gericht: Beschäftigte von Ryanair-Tochter können in Berlin Betriebsrat gründen
-
Erste Auslandsreise von Prinzessin Kate seit ihrer Krebsdiagnose
-
AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen
-
Zwei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in großem Stil in Berlin
-
Nach 21 Jahren beim SC: "Chicco" Höfler hört auf
-
Altkanzler Scholz fordert Ende der Debatten um Minderheitsregierung
Machtübernahme des Chamenei-Sohns: Iran setzt Angriffe fort - Ölpreise steigen massiv
Am zehnten Tag des Iran-Krieges sind die weltweiten Ölpreise in die Höhe geschnellt, während Teheran nach der Ernennung des neuen iranischen Anführers Modschtaba Chamenei eine weitere Angriffswelle auf Israel und die Golfstaaten gestartet hat. Im Zentralisrael wurde nach Angaben von Rettungskräften bei iranischen Raketenangriffen am Montag ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Zentrum des Iran an.
In Teheran versammelten sich am Montag tausende Menschen, um Modschtaba Chamenei die Treue zu schwören. Der 56-Jährige war am Sonntag zum neuen Geistlichen Oberhaupt des Iran ernannt worden. Sein Vater Ayatollah Ali Chamenei war am ersten Tag des Iran-Kriegs Ende Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf Teheran getötet worden. Der Iran reagierte mit Angriffen auf Israel und die mit den USA verbündeten Länder der Golfregion.
Irans Sicherheitschef Ali Laridschani schloss eine sichere Durchfahrt in der von seinem Land gesperrten und für den internationalen Handel wichtigen Straße von Hormus für die Dauer des Krieges aus. Es sei "unwahrscheinlich", dass in der Straße von Hormus "Sicherheit erreicht werden kann, während die Vereinigten Staaten und Israel in der Region Konflikte schüren", erklärte Laridschani am Montag im Onlinedienst X.
Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.
Ein Barrel Öl kostete am Montag im asiatischen Handel zeitweise fast 120 Dollar, der Ölpreis lag damit auf den höchsten Stand seit 2022. Auch der Gaspreis stieg weiter stark.
Mit Blick auf die massiv gestiegenen Öl- und Gaspreise verteidigte US-Präsident Donald Trump die Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. Die Preissteigerungen seien nur "ein sehr geringer Preis" angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Der US-Präsident kritisierte die Wahl von Modschtaba Chamenei zum neuen iranischen Anführer. Er sei "nicht glücklich" über die Ernennung, sagte Trump der "New York Post".
Auch die Bundesregierung äußerte Kritik. Das iranische Volk solle "die Entscheidung darüber haben, wer über die politischen Geschicke des Landes bestimmt". Dies sei "in der Vergangenheit nicht passiert und das passiert auch in diesem Fall nicht", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin am Montag.
Die israelische Armee griff am zehnten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran nach eigenen Angaben Einrichtungen zur Herstellung und zum Abschuss ballistischer Raketen im Iran an. In Teheran waren Explosionen zu hören. Zudem seien das Hauptquartier der "Inneren Sicherheit" in Isfahan, eine Polizeistelle und andere Einrichtungen getroffen worden, die von den Revolutionsgarden und der paramilitärischen Bassidsch-Miliz genutzt wurden, erklärte die Armee.
Israel nahm erneut auch die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon ins Visier. Die israelische Armee griff libanesischen Staatsmedien zufolge Hisbollah-Hochburgen im Süden Beiruts an, während die Hisbollah Israel mit Raketen beschoss.
Zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs wurde außerdem eine Rakete aus dem Iran im Luftraum des Nato-Mitgliedsstaats Türkei abgefangen. Verletzt wurde türkischen Angaben zufolge niemand. Eine Nato-Sprecherin bekräftigte angesichts des Raketenbeschusses die Bereitschaft des Verteidigungsbündnisses, "alle Bündnispartner gegen jegliche Bedrohung zu verteidigen". Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warnte den Iran vor weiteren "provokativen Schritten".
Der Iran attackierte unterdessen mehrere Golfstaaten. In Bahrain traf ein iranisches Geschoss den Raffineriekomplex Al Ma'ameer. Auf der bahrainischen Insel Sitra wurden bei einem iranischen Angriff nach Behördenangaben mindestens 32 Menschen verletzt, vier davon schwer.
Nach Angaben eines AFP-Reporters ertönten am Montag in der Hauptstadt Bahrains, Manama, Sirenen, während in der katarischen Hauptstadt Doha mehrere Explosionen zu hören waren. Katarischen Behörden zufolge wurden seit Beginn der iranischen Angriffe über 300 Menschen wegen der Verbreitung von "irreführenden Informationen" im Zusammenhang mit den Militärschlägen festgenommen. Auch in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Menschen mit ähnlicher Begründung festgenommen, jedoch in geringerer Zahl als in Katar.
Auch in Saudi-Arabien wurde laut Verteidigungsministerium erneut ein iranischer Drohnenangriff auf ein Erdölfeld im Osten des Landes abgewehrt. Die USA ordneten die Abreise ihres nicht unbedingt benötigten Botschaftspersonals aus Saudi-Arabien an.
R.J.Fidalgo--PC