-
Rekordpreis: Pink-Floyd-Gitarre für mehr als 14 Millionen Dollar versteigert
-
US-Freigabe von russischem Öl stößt in Deutschland auf scharfe Kritik
-
DGB-Studie: Viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst machen Überstunden
-
Deutliche Kritik aus Europa an Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA
-
Bericht: Reiches Ministerium ließ E-Mail-Konten von Beamten durchsuchen
-
Brand an Synagoge in Rotterdam: Vier Verdächtige festgenommen
-
Heftigen Explosionen in Teheran - Iranische Spitzenpolitiker nehmen an Kundgebung teil
-
Selenskyj: Lockerung von Sanktionen durch die USA stärken Russland
-
Auswärtiges Amt beendet Golf-Sonderflüge - fast alle deutschen Touristen daheim
-
Sabotage an Korvetten der Marine: Haftbefehle gegen Verdächtige aufgehoben
-
Jobcenter darf Kasseler Einmalzahlung für Energie auf Bürgergeld anrechnen
-
Absage Weimers an Erweiterungsbau für Nationalbibliothek stößt auf Kritik
-
Pentagon-Chef: Oberster Führer des Iran "verletzt und wahrscheinlich entstellt"
-
Debatten in Union über höheren Spitzensteuersatz verbunden mit Entlastungen
-
Maier holt zum dritten Mal Bronze im Biathlon
-
Deutschland könnte laut Studie Hauptziel von Iran-Flüchtenden werden
-
Paderborner Erzbischof Bentz bittet nach Missbrauchsstudie um Verzeihung
-
Hochrangige Vertreter iranischer Führung nehmen an Kundgebung in Teheran teil - Medien: Eine Tote bei Explosion
-
EU-Länder wollen KI-Anwendungen für sexuelle Deepfakes verbieten
-
Tödlicher Beilangriff auf Nachbarn: Mann in Hamburg in Psychiatrie eingewiesen
-
Polizei untersucht Brand in Synagoge in Rotterdam
-
Bei Kontrolle von Auto: Fahnder in Bayern entdecken Bargeld in Millionenhöhe
-
Wunsch nach Doppelgrab für Ehepaar kann bei Sozialbestattung berücksichtigt werden
-
Erneut Bronze: Wicker holt ihre dritte Medaille
-
Iran-Krieg: Französischer Soldat und vier US-Soldaten im Nachbarland Irak getötet
-
Odermatt holt eine große und eine kleine Kugel
-
Immer mehr Rentner in Deutschland beziehen Wohngeld
-
In Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas: BGH verhandelt über Familienarchiv
-
Afghanische Polizei: Sechs Menschen bei pakistanischen Angriffen getötet
-
US-Regierung lockert Öl-Sanktionen gegen Russland - Merz kritisiert Maßnahme als "falsch"
-
Verbände dringen auf mehr Anstrengungen zur Senkung der Emissionen
-
ZDF-Intendant Himmler wiedergewählt - Maßnahmenkatalog nach Kritik wegen KI-Video
-
Süle verlässt BVB im Sommer - auch Özcan geht
-
US-Militär: Vier Besatzungsmitglieder bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak getötet
-
Lungenkrebs-Früherkennung: Ab April haben starke Raucher Anspruch auf Screening
-
Ölpreisschock: Ökonomen erwarten steigende Inflation und höhere Zinsen
-
ZDF-Intendant Himmler wiedergewählt: Mehrheit im ersten Wahlgang
-
Reiche zu US-Russland-Sanktionen: "Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen"
-
Falsche Polizisten mit DDR-Ausweisen: Betrugsversuch in Leipzig scheitert
-
Schien- und Wadenbeinbruch bei Silas
-
Nach 15 Jahren: Die NHL kommt wieder nach Deutschland
-
Anklage gegen Mann in Sachsen: Jugendliche unter Drogen gesetzt und missbraucht
-
Nasa: Artemis-2-Mission Richtung Mond könnte Anfang April starten
-
Bayern mit Ulreich - Kane fit
-
Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen
-
Israel startet neue Angriffe auf Teheran - Heftige Explosionen in iranischer Hauptstadt
-
WM-Gastgeber Boston: Einigung in Sicherheitskosten-Streit
-
Champions League: Bundesliga bangt um zusätzlichen Startplatz
-
CSU-Generalsekretär für Bau kleiner Atomkraftwerke
-
Kahn stichelt gegen Hoeneß und Rummenigge
Sabotage an Korvetten der Marine: Haftbefehle gegen Verdächtige aufgehoben
Im Fall versuchter mutmaßlicher Sabotage auf deutschen Kriegsschiffen im Hamburger Hafen sind die Untersuchungshaftbefehle gegen zwei im Februar festgenommene Verdächtige aufgehoben worden. Trotz neuer Ermittlungen lasse sich nicht mehr sicher feststellen, welcher der Beschuldigten für die Abschaltung stromführender Komponenten auf einer Korvette der deutsche Marine verantwortlich gewesen sei, teilte die Hamburger Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit. Damit sei aus rechtlichen Gründen kein sogenannter dringender Tatverdacht gegeben.
Den Sabotagevorwurf als solchen hält die Generalstaatsanwaltschaft nach eigenen Angaben jedoch aufrecht, sie ermittelt weiterhin. Es sei auch anhand neuer Ermittlungsergebnisse "mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass einer der Beschuldigten Bauteile der Korvette 'Köln' am 26.Juni 2025 vorsätzlich stromlos geschaltet" habe, teilte die Behörde am Freitag mit. Es sei lediglich unklar, welcher der Verdächtigen die Tat mutmaßlich beging. Beide bestritten die Vorwürfe.
Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen 37-jährigen Rumänen und einen 54-jährigen Griechen. Beide waren im Februar in Hamburg sowie Griechenland festgenommen worden und kamen in Untersuchungshaft. Sie waren demnach im Hafen beschäftigt, wo die noch nicht in Dienst gestellten Korvetten auf einem Werftgelände lagen. Zu möglichen Hintergründen oder Auftraggebern äußerten sich die Ermittler nicht.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern neben der Manipulation der Stromversorgung auf der "Köln" weitere mutmaßliche Sabotageakte auf anderen Korvetten der Marine vor. Der Untersuchungshaftbefehl beruhte allerdings nur auf dem Vorwürfen zu dem Zwischenfall auf der "Köln".
Nach Ermittlerangaben wurden alle mutmaßlichen Sabotageakte entdeckt und Schäden an den Schiffen dadurch verhindert. Andersfalls hätten die Taten demnach allerdings schwere Schäden verursachen können. So hätte es auf der "Köln" in Folge der Stromabschaltung "zu einem Brand im Innenraum" kommen können, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft.
Korvetten sind kleinere Kriegsschiffe für den Einsatz im küstenahen Bereich und Randmeeren wie der Nord- und Ostsee. Die Marine beschloss vor mehreren Jahren, ihre Korvettenflotte von fünf auf zehn Schiffe zu verdoppeln. Die rund 90 Meter langen Schiffe werden von der Bremer Werftengruppe NVL gebaut, zu der auch die Hamburger Werft Blohm + Voss gehört. Dort werden die Korvetten unter anderem endausgerüstet.
Nach Angaben der Generalstaatstaatsanwaltschaft ließ sich die Frage der mutmaßlichen Täterschaft auch bei nochmaliger Rekonstruktion der Abläufe nicht sicher klären. Darauhin beantragte sie selbst mit Blick auf die Vorgaben der Strafprozessordnung, die Haftbefehle gegen die Männer aufzuheben. Dem Antrag muss demnach entsprochen werden, daher wurde zugleich die Freilassung der beiden Verdächtigen angeordnet.
H.Portela--PC