-
PSG zum 14. Mal französischer Meister
-
ManCity hält Titelkampf spannend
-
Inter gewinnt die Coppa Italia und macht das Double perfekt
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Zwei Jahre Haft für weiteren Angeklagten
-
Fußball-WM: Kalifornien prüft mögliche Verstöße beim Ticket-Verkauf
-
Grünes Licht des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Freitag antreten
-
Zustimmung des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Amt am Freitag antreten
-
Regierungskrise in Lettland nach Absturz ukrainischer Drohnen und Ministerrücktritt
-
"Unerschrockener Verkünder": Steinmeier verteidigt Papst gegen Trumps Kritik
-
Stürze und Irrfahrt: Arrieta entscheidet wilde Ausreißer-Etappe
-
Selenskyj: Russland feuert 800 Drohnen ab - Mindestens sechs Tote in der Ukraine
-
Bild von US-Außenminister Rubio im Trainingsanzug geht viral
-
Nicht deklarierte Spende: Britisches Parlament ermittelt gegen Reform UK-Chef Farage
-
Im Pokalfinale: Popp bereit für die Startelf
-
"Herr der Ringe"-Regisseur Jackson arbeitet an Drehbuch für "Tim und Struppi"
-
Tötungsdelikt in Wassenberg: 37-Jähriger von maskiertem Unbekannten erschossen
-
Arzt in Brandenburg wegen Kindesmissbrauchs in 130 Fällen angeklagt
-
Lebenslange Haft in Mordprozess um beim Joggen überfahrenen Ehemann in Dresden
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert erneut sieben Jahre Haft
-
EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus
-
Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an
-
Trump zu Besuch in Peking eingetroffen - Gespräch mit Xi am Donnerstag geplant
-
Verbot von islamischem Kulturverein Nuralislam in Nordrhein-Westfalen ist rechtens
-
Zwei Festnahmen nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln
-
Gericht zieht Immobilien im Wert von fast halber Million Euro von 36-Jähriger ein
-
Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen
-
Nach Schüssen und Erpressungsversuchen: Großrazzia mit 570 Polizisten in Berlin
-
NFL: Patriots im November Lions-Gegner in München
-
Reform-Paket bis zum Sommer: Koalition einigt sich auf Fahrplan - Aus für Prämie
-
Erneute israelische Angriffswelle im Libanon: Mindestens neun Tote
-
ADAC: Spritpreise erneut gesunken - Tankrabatt kommt "großteils" an
-
Korruption: Zweieinhalb Jahre Haft für Regensburger Ex-Oberbürgermeister Wolbergs
-
Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor
-
IEA: Wegen Hormus-Blockade werden Ölreserven im Rekordtempo angezapft
-
Gericht: Beschäftigte von Ryanair-Tochter können in Berlin Betriebsrat gründen
-
Erste Auslandsreise von Prinzessin Kate seit ihrer Krebsdiagnose
-
AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen
-
Zwei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in großem Stil in Berlin
-
Nach 21 Jahren beim SC: "Chicco" Höfler hört auf
-
Altkanzler Scholz fordert Ende der Debatten um Minderheitsregierung
-
Kreuzfahrtschiff in Bordeaux unter Quarantäne: Magen-Darm-Beschwerden
-
Philippinischer Ex-Polizeichef will sich internationalem Haftbefehl entziehen
-
Grünen-Politiker Özdemir ist neuer Ministerpräsident Baden-Württembergs
-
Neue Regeln für den Heizungskeller: Bundeskabinett beschließt Reform der Reform
-
Managerin: Autohersteller BYD aus China spricht über Kauf von Werken in Europa
-
FC Bayern: Neuer vor Verlängerung
-
Tödliche Attacke auf Zugbegleiter: Einzelheiten aus Ermittlungen veröffentlicht
-
Ermittlern aus Rheinland-Pfalz gelingt Schlag gegen Kokainhandel - neun Festnahmen
-
Weltkriegsbombe in Wiesbaden entschärft
-
Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann
Ostbeauftragte blickt mit Sorge auf Wahlen im Osten und setzt auf Abgrenzung
Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), blickt mit Sorge auf die anstehenden Landtagswahlen im Osten und setzt auf eine konsequente Abgrenzung zu extremistischen Parteien. "Ich nehme es sehr ernst, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betont, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD für ihn keine Option ist", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. "Ich wünsche mir, dass sich daran die gesamte Union orientiert."
In den deutschen Kommunen seien Parteien außerhalb der demokratischen Mitte bereits jetzt teils sehr stark vertreten, fänden gemeinsame Mehrheiten oder bestritten zusammen Abstimmungen. "Da funktioniert die Abgrenzung leider nicht mehr", sagte Kaiser. "Dann stellt sich natürlich auch die Frage: Wie stabil ist sie auf Landesebene?"
Hinzu kämen immer wieder Stimmen aus der demokratischen Mitte, "die aktiv dafür werben, mit der AfD zusammenzuarbeiten", sagte die Ostbeauftragte zu AFP. "Daher liegt es an der Mehrheit der demokratischen Parteien, dafür zu sorgen, dass unsere Demokratie zum Beispiel in Sachsen-Anhalt keinen Schaden nimmt." Grundsätzlich wäre es für Ostdeutschland "kein gutes Signal, wenn extreme Parteien eine Landtagswahl gewinnen und in Regierungsverantwortung kommen".
Im September finden unter anderem in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen statt. In beiden Bundesländern liegt die AfD derzeit in Umfragen deutlich vorn und will regieren. Zuletzt konnte die in Teilen als rechtsextrem eingestufte Partei in Baden-Württemberg das beste Ergebnis überhaupt in einem westlichen Bundesland erzielen und hofft auf einen ähnlichen Erfolg bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Berlin.
"Die aktuell hohen Zustimmungswerte für extremistische Parteien zeigen sich leider nicht nur in Ostdeutschland, sondern im ganzen Land", sagte Kaiser. "Das besorgt mich." Der Zuspruch für populistische Parteien sei grundsätzlich "eine Gefahr für unsere Demokratie", fuhr die Ostbeauftragte im Interview mit AFP fort.
Die SPD-Politikerin beklagte damit verbundene Abwanderungstendenzen: Das betreffe Jüngere ebenso wie Menschen mit Migrationsgeschichte, "die sich überlegen, ob sie in Ostdeutschland bleiben wollen oder nicht, wenn sie etwa von Abschiebeplänen hören oder Alltagsrassismus ausgesetzt sind".
Genauso gebe es aber auch Menschen, die in ihre ostdeutsche Heimat zurückkehrten und sich fragten, ob das eine gute Entscheidung gewesen sei. "Das finde ich sehr bedauerlich, denn für die Zukunft unserer Region brauchen wir diese Menschen."
Die aus Gera in Thüringen stammende Politikerin hatte das mittlerweile im Finanzministerium angesiedelte Amt der Ostbeauftragten im Mai vergangenen Jahres in der neuen schwarz-roten Regierung übernommen. Kaisers Vorgänger war Carsten Schneider (SPD), der mittlerweile Bundesumweltminister ist.
P.Mira--PC