-
Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen
-
DAK-Umfrage: Jeder Dritte unzufrieden mit Gesundheitssystem
-
Spitzen der Koalition beraten über Reform-Fahrplan - Treffen im Kanzleramt
-
Israels Parlament gibt grünes Licht für Sondertribunal für Angreifer vom 7. Oktober
-
Nordrhein-Westfalen: Eingeklemmtes Pferd mit aufwändiger Rettungsaktion befreit
-
17-Jähriger baut Unfall mit Auto von Großvater: Flucht endet in Hecke
-
Prozess um eigenmächtige Coronaimpfung: Freispruch für Unternehmer in Lübeck
-
"Am richtigen Ort": Flick verlängert bei Barca
-
US-Botschafter: Israel hat Emiraten Iron-Dome-Batterien geliefert
-
Landtag in Stuttgart erstmals zusammengetreten: Strobl neuer Parlamentspräsident
-
Britischer Premier Starmer will trotz lauter werdenden Rücktrittsforderungen im Amt bleiben
-
Korruptionsfall in JVA Euskirchen: Häftlinge gegen Zahlungen vor Kontrollen gewarnt
-
SPD-Politiker: Zugang zu Integrationskursen wird wieder etwas erleichtert
-
Offiziell: Nationalspielerin Cerci verlässt Hoffenheim
-
Zahl der Fahrraddiebstähle sinkt - aber der Wert der gestohlenen Räder steigt
-
Rohstoffmangel wegen Iran-Kriegs: Chipstüten in Japan künftig in grau
-
Hantavirus auf der "Hondius": WHO-Chef gibt nach Evakuierung noch keine Entwarnung
-
Warken hält an Verabschiedung von Krankenversicherungs-Reform bis zur Sommerpause fest
-
Klingbeil hofft bei Koalitionstreffen auf Fahrplan für Reform-Gesamtpaket
-
Maskenlieferungen in Pandemie: Bundesgerichtshof verhandelt im September
-
Erneut Zwergflusspferd in Berliner Zoo geboren
-
Altmaier sieht Kanzler verantwortlich für handwerkliche Defizite der Regierung
-
Russland setzt Angriffe in der Ukraine nach Waffenruhe-Ende fort
-
Reichinnek fordert "Energiekrisengeld" und Neun-Euro-Ticket
-
Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart
-
ESC-Finale: Musiker wavvyboi verkündet Punkte von deutscher Jury
-
Erste Landtagssitzung in Baden-Württemberg: Strobl neuer Parlamentspräsident
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung wegen Korruption
-
SPD-Politiker: Dobrindt will Zugang zu Integrationskursen wieder etwas erleichtern
-
Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis
-
Hantavirus: Vier deutsche Schiffspassagiere in Heimatregionen angekommen
-
Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden
-
Deutschland im Visier staatlicher Cyberangriffe - KI spielt immer größere Rolle
-
Vier Festnahmen bei Razzia wegen Bestechung im Baugewerbe in Hessen und Bayern
-
Gislason vor Dänemark-Tests: "Kleines Handballfest im Frühjahr"
-
Europarat prangert abnehmende Hilfsbereitschaft für Ukrainer an
-
Streich wird WM-Experte beim ZDF
-
Kraftstoffpreise treiben Inflation - Preisanstieg im April dennoch eher moderat
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Sporttrainer aus Hessen wegen sexuellen Missbrauchs
-
WHO-Chef über Hantavirus-Ausbruch: Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei
-
Frauenleiche in Auto in Baden-Württemberg: Obduktion bestätigt Tod durch Messerstiche
-
Kritik an Premierminister Starmer: Erste britische Staatssekretärin tritt zurück
-
Viele Stars, keine Hollywood-Studios: Cannes-Festival beginnt
-
Nutzung von Artikeln durch Onlinedienste: EU-Länder dürfen Verlage unterstützen
-
Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe in mehreren Bundesländern
-
Hantavirus: Positiv getesteter Spanier leidet unter Symptomen
-
Erfolge in 80er Jahren: Ehemaliger Relax-Sänger Peter Volkmann gestorben
-
Bundespolizist bei Schießübung in Schleswig-Holstein tödlich verletzt
-
Merz dringt auf DGB-Kongress auf Reformen - Fahimi fordert gerechte Lastenverteilung
-
Streit über Schadenersatz in Lkw-Kartell geht in die nächste Runde
Korruptionsfall in JVA Euskirchen: Häftlinge gegen Zahlungen vor Kontrollen gewarnt
Im Fall mutmaßlicher Korruption in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Euskirchen sollen nach den laufenden Ermittlungen Gefangene gegen monatliche Geldzahlungen unter anderem vor Kontrollen in der Haftanstalt gewarnt worden sein. Wie am Dienstag aus einem im nordrhein-westfälischen Rechtsausschuss im Landtag verlesenen Bericht der Bonner Staatsanwaltschaft hervorging, ergaben sich Hinweise auf ein solches "Abonnementsystem" monatlicher Zahlungen im Gegenzug für Hafterleichterungen.
Ermittelt wird derzeit gegen acht Justizvollzugsbedienstete wegen Bestechlichkeit sowie gegen drei ehemalige Häftlinge wegen Bestechung. Laut bisherigen Erkenntnissen sollen die beschuldigten Bediensteten dabei organisatorisch zusammengearbeitet haben.
Häftlinge hätten darüber hinaus auch meldepflichtiges Fehlverhalten durch Schmiergeldzahlungen an die Justizvollzugsbediensteten nachträglich korrigieren lassen können. Auch sollen Kontrollen von Arbeitsstellen sowie Lebensverhältnissen umgangen worden sein.
Wie aus dem Bericht weiter hervorging, ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass Bedienstete den Gefangenen noch vor Haftantritt eigene oder fremde Immobilien sowie Scheinimmobilien als Meldeadressen zur Verfügung gestellt hätten. Ziel soll gewesen sein, eine Zuständigkeit der JVA Euskirchen für den offenen Vollzug zu begründen. Zudem bestehe der Verdacht, dass Gefangenen sogenannte Scheinjobs vermittelt wurden - ebenfalls um die Voraussetzungen für den offenen Vollzug zu erfüllen.
Unter den drei ehemaligen Häftlingen werde ein Verdächtiger dem Bereich der organisierten Kriminalität, ein weiter dem Rockermilieu zugerechnet. Der dritte Beschuldigte stehe im Umfeld einer Leverkusener Großfamilie mit Bezügen zum Clanmilieu.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war 2022 die Auswertung eines Mobiltelefons eines früheren Gefangenen in einem anderen Verfahren. Dabei ergaben sich erste Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Vollzug, die sich im weiteren Verlauf verdichteten.
Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) kündigte im Rechtsausschuss umfassende Sicherheitsüberprüfungen im gesamten Justizvollzug an. Die Vorwürfe rüttelten "am Fundament unseres Rechtsstaats", sagte Limbach. Er nehme die Sache "außerordentlich ernst".
Der Fall werde landesweit zum Anlass genommen, alle 36 Justizvollzugsanstalten in den Blick zu nehmen. Der Sicherheitsvorfall sei so schwerwiegend, "dass wir nicht allein Euskirchen prüfen werden", hob Limbach hervor.
Anfang Mai waren im Zusammenhang mit den Ermittlungen acht Wohnungen sowie verschiedene Gebäudebereiche der JVA Euskirchen durchsucht worden. Rund 210 Ermittler waren im Einsatz.
J.Pereira--PC