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"Finale dahoam"? München bewirbt sich um 2028
Der FC Bayern hat möglicherweise schon in zwei Jahren wieder die große Chance auf ein "Finale dahoam". Die Stadt München bewirbt sich für 2028 mit der Allianz Arena um die Austragung des Endspiels in der Champions League. Dies beschloss der Stadtrat am Mittwoch in einer Feriensitzung. Die Entscheidung fällt das UEFA-Exekutivkomitee Mitte September. Bisher ist München der einzige Kandidat.
München war erst im vergangenen Jahr Ausrichter des Finals in der Königsklasse gewesen. Paris Saint-Germain hatte gegen Inter Mailand triumphiert. Insgesamt fand in der bayerischen Landeshauptstadt schon fünfmal das wichtigste Spiel im europäischen Vereinsfußball statt.
"München hat 2025 einmal mehr gezeigt, dass wir Sportgroßereignisse auf höchstem internationalen Niveau ausrichten können. Eine erneute Austragung wäre eine große Chance, München als weltoffene, sportbegeisterte und leistungsfähige Gastgeberstadt international zu präsentieren", sagte Oberbürgermeister Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen).
München strebt auch eine Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 an. Die Metropole gilt als Favorit der deutschen Bewerbung. Am 26. September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).
Das Champions-League-Finale 2028 ist für den 27. Mai geplant. Bislang gab es noch keinen Münchner "Heimsieg". Im einzigen "Finale dahoam" hatte der FC Bayern 2012 in der Allianz Arena gegen den FC Chelsea ein "Drama dahoam" erlebt. Vor 2025 und 2012 hatten die drei Endspiele noch im Münchner Olympiastadion stattgefunden: 1979 siegte Nottingham Forest, 1993 Olympique Marseille und 1997 Borussia Dortmund.
In der anstehenden Saison steigt das Champions-League-Endspiel im Estadio Metropolitano von Madrid. Für 2029 bekundeten bislang London mit dem Wembley-Stadion und Barcelona mit dem renovierten Camp Nou Interesse.
T.Vitorino--PC