-
Klopp nominiert DFB-Kader am 17. September
-
Wahl-O-Mat zu Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gestartet
-
Während Urlaubs von Bewohnerin: Fledermäuse nisten sich in Bayern in Wohnung ein
-
Veganes Angebot in Hochschulmensen binnen zehn Jahren vervierfacht
-
Fangverbot für Hering: EU will Ausnahme für Ostsee-Küstenfischer aufheben
-
Tesla ruft in China Millionen Fahrzeuge wegen versenkbarer Autotürgriffe zurück
-
"Blutrünstige Barbaren": Geldstrafe nach muslimfeindlichem Post in Hamburg
-
Umfrage: In Frankreich scheint Stichwahl Le Pen - Mélenchon möglich
-
Ukraine-Partner beraten am 35. Unabhängigkeitstag des Landes über weitere Unterstützung
-
Gericht in Syrien verurteilt früheren Großmufti unter Assad zu lebenslanger Haft
-
Französische TV-Moderatorin gibt Sendung wegen Kandidatur ihres Partners ab
-
Alabali Radovan: Verfügbarkeit von Wasser "zentraler Faktor" für Wirtschaft
-
Online-Händler Shein will mit Börsengang am 1. September Geld für Expansion sammeln
-
Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab
-
Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern
-
HSV-Investor Kühne gestorben
-
Volkswagen-Beschäftigte werfen Vorstand "desaströse Kommunikation" vor
-
Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe für Karatetrainer wegen sexuellen Missbrauchs
-
Bus mit zwei deutschen Schulklassen in den Niederlanden verunglückt - Mehrere Verletzte
-
Rückreisewelle zu Ferienende: ADAC erwartet an Wochenende viel Verkehr
-
Niedersachsen: Weiterer von Wahl ausgeschlossener AfD-Kandidat scheitert vor Gericht
-
Tödlicher Schusswaffenangriff in Verden: Spezialkräfte fassen zweiten Verdächtigen
-
Pyrotechnik: Fünf Verletzte bei niederländischem Erstligaspiel
-
Wadephul pocht auf weitere Unterstützung für die Ukraine
-
Merz zu Unabhängigkeitstag: "Wir stehen fest an der Seite der Ukraine"
-
Wuppertal: Feuerwehr und Schornsteinfeger retten in Kaminschacht gestürzte Katze
-
Deutsche Industrie fordert Bundesregierung zur Wachstumsförderung auf
-
Masters in Cincinnati: Gauff und Fils gewinnen
-
Vorsitzende des AOK-Bundesverbands für Erhalt der telefonischen Krankschreibung
-
Fortuna nach dem Abstieg weiter in der Krise
-
Mit Teamgeist: Gladbach auf Ligastart "gut vorbereitet"
-
SPD-Präsidium erteilt "zukunftsfeindlicher" Sparpolitik vor Kabinettsklausur eine Absage
-
UEFA-Boss Ceferin verzichtet auf FIFA-Kandidatur
-
"Neue" Hockey-Männer im Halbfinale: "Das ist Aura, Jungs"
-
WM-Fazit: Beckers "große Freude" - und eine Sorge
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Zandvoort
-
SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese warnt Koalition vor "neuen Grundsatzdebatten"
-
Chatbot ChatGPT für viele Nutzer ab Montag mit Werbung
-
Ukraine-Unterstützer beraten über weiteres Vorgehen
-
Online-Riese Shein geht am 1. September in Hongkong an die Börse
-
AOK-Bundesverband fordert mehr Prävention - Kritik an niedrigen Preisen für Tabak und Alkohol
-
SPD-Präsidium verteidigt vor Kabinettsklausur Sondervermögen gegen Kritik
-
Neuer britischer Premier Burnham unternimmt erste Auslandsreise am Montag nach Kiew
-
Regierungspartei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Kasachstan
-
EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich
-
Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt
-
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Trump veranstaltet Autorennen in Washington
-
Palast: Gesundheitszustand von Norwegens König Harald V. hat sich verschlechtert
-
Freiburg siegt souverän in Düsseldorf
-
Hunderte Asylsuchende sollen auf griechische Ägäisinseln verlegt werden
Indien feiert 75. Jahrestag seiner Unabhängigkeit
Indien hat am Montag den 75. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft gefeiert. In einer Rede von den Festungsmauern des historischen Roten Forts in Delhi rief Premierminister Narendra Modi alle Inder dazu auf, den "Kolonialismus in den Köpfen und Gewohnheiten" loszuwerden. "Ein unabhängiges Indien liegt in der Verantwortung jedes Bürgers, der Regierung und jedes Teils der Gesellschaft", sagte Modi.
"Hunderte von Jahren des Kolonialismus haben unsere Gefühle eingeengt und unsere Gedanken verzerrt", sagte der indische Regierungschef in seiner anderthalbstündigen Rede weiter. Er forderte die Bürger dazu auf, sich von allem zu "befreien", was auch nur entfernt mit dem Kolonialismus zu tun habe. Begleitet wurden die Feiern von 21 Salutschüssen aus Haubitzen, die den Berichten zufolge im Rahmen von Modis Industriestrategie "Make in India" erstmals aus einheimischer Produktion stammten.
Nach rund 200 Jahren kolonialer Besatzung und Ausbeutung hatte Großbritannien am 15. August 1947 Indien in die Unabhängigkeit entlassen. Gleichzeitig wurde Britisch-Indien in zwei Teile geteilt: In das mehrheitlich hinduistische Indien und das mehrheitlich von Muslimen bewohnte Pakistan.
Die Folgen waren gravierend: Mehr als zehn Millionen Menschen auf beiden Seiten der neuen Grenze mussten fliehen, wurden umgesiedelt oder vertrieben; es kam zu Gewaltexzessen, bei denen mindestens eine Million Menschen getötet wurden. Dass die Region Kaschmir zudem zwischen Indien und Pakistan geteilt wurde, war Grund für zwei der drei Kriege zwischen den beiden Atommächten und für zahlreiche Auseinandersetzungen.
Seit der Unabhängigkeit Indiens wuchs die Zahl seiner Einwohner von rund 340 Millionen auf heute 1,4 Milliarden. Allgemein wird damit gerechnet, dass Indien noch in diesem Jahrzehnt China als bevölkerungsreichste Nation der Welt überholen wird.
Indiens Wirtschaft zählt zu den größten und am schnellsten wachsenden weltweit. Gleichzeitig aber leben Millionen Menschen weiterhin in Armut, und Modis Regierung tut sich schwer, genügend Arbeitsplätze für die rasch wachsende Bevölkerung zu schaffen.
Frauen werden bis heute marginalisiert, in weiten Teilen des Landes gilt zudem immer noch das hinduistische Kastensystem, dessen Hierarchie für die unteren Schichten so gut wie unüberwindbar ist. Darüberhinaus leiden Indiens Flüsse und Städte unter massiven Umweltproblemen.
Nach dem Willen der Gründungsväter des unabhängigen Indien sollten alle Bürger ihren Glauben frei ausüben können, gleichzeitig wollten sie eine klare Trennung zwischen Staat und Religion sicherstellen. Doch vor allem viele der rund 200 Millionen Muslime im Land befürchten, dass diese Prinzipien von Modis hindu-nationalistischer BJP zunehmend untergraben werden, deren Anhänger oftmals eine Vormachtstellung der Hindus befürworten.
A.Santos--PC