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Moskau will Ankara womöglich Verkauf von russischem Luftabwehrsystem erlauben
Die russische Führung erwägt nach Angaben von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, der Türkei den Weiterverkauf von russischen S-400-Luftabwehrsystemen an einen Drittstaat zu erlauben. "Wir pflegen diesbezüglich Kontakte zur türkischen Seite und werden die Kontakte in dieser Angelegenheit fortsetzen", sagte Peskow bei einer Pressekonferenz am Freitag. "Dies ist eine höchst sensible Angelegenheit", fügte er hinzu.
Beim Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara in dieser Woche hatte US-Präsident Donald Trump dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan die Lieferung von F-35-Kampfflugzeugen aus US-Produktion in Aussicht gestellt. "Wir haben jetzt ein besseres Verhältnis zur Türkei, und die Türkei hat sich in vielerlei Hinsicht als weitaus loyaler erwiesen als andere Länder", sagte Trump in Ankara.
Die Türkei hatte das russische System 2017 trotz deutlicher Warnungen aus Washington erworben und wurde deshalb 2019 aus dem F-35-Programm ausgeschlossen. Außerdem verhängte der US-Kongress seinerzeit Sanktionen gegen die Türkei. Die Türkei benötigt für einen S-400-Weiterverkauf die Zustimmung Russlands.
A.Motta--PC