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Live-Blog Russland meldet massive Angriffe auf Energieanlagen +++ Lettland gibt nach Luftraum-Alarm Entwarnung +++ Selenskyj wirft Moskau „hinterhältigen Terroranschlag“ vor +++ Der Newsblog. Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sollen nach US-Angaben nächste Woche Vertreter aus Kiew, Moskau und Washington zu Verhandlungen zusammenkommen.
Live-Blog Russland meldet massive Angriffe auf Energieanlagen +++ Lettland gibt nach Luftraum-Alarm Entwarnung +++ Selenskyj wirft Moskau „hinterhältigen Terroranschlag“ vor +++ Der Newsblog. Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sollen nach US-Angaben nächste Woche Vertreter aus Kiew, Moskau und Washington zu Verhandlungen zusammenkommen.
Das trilaterale Treffen auf Arbeitsebene solle nächste Woche Dienstag und Mittwoch in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, stattfinden, teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X mit. „Die Verhandlungen werden sich um Sicherheitsvereinbarungen für die Zeit nach dem Krieg, Deeskalation, humanitäre Hilfsmaßnahmen und die nächsten Schritte auf dem Weg zum Frieden drehen“, erklärte er.
Zudem sollen Witkoff nach US-Gesandte diese Woche mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Nato sowie der EU zusammenkommen. Bei den Gesprächen in Brüssel soll es um die Themen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, Europas Sicherheitsordnung nach dem Krieg sowie um den Wiederaufbau gehen.
The United States will mediate working-level negotiations between Ukraine and Russia on November 10–11 in Abu Dhabi, advancing President Trump’s mission to end the war. Discussions will focus on post-war security arrangements, de-escalation, humanitarian efforts, and next steps toward peace.
Additionally, American negotiators will meet this week in Brussels with representatives from France, Germany, the United Kingdom, the EU, and NATO to discuss security guarantees for Ukraine, Europe’s post-war security architecture, and economic opportunities to support Ukraine’s reconstruction. We look forward to building on the progress made in Kyiv, Oslo, and St.
Petersburg toward a comprehensive, durable peace agreement that delivers lasting security for generations to come. — Special Envoy Steve Witkoff (@SEPeaceMissions) November 2, 2026
Lukas BayRussland meldet massive Angriffe auf ukrainische Energieanlagen Russland hat in der Nacht nach eigenen Angaben wieder massiv ukrainische Energieanlagen und Hafeninfrastruktur attackiert.
Getroffen worden seien Anlagen in der westlichen Region Winnyzja sowie in den östlichen Regionen Dnipropetrowsk und Charkiw, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Zudem seien Hafeninfrastruktur in der südlichen Schwarzmeer-Region Odessa und militärisch genutzte Schiffe angegriffen worden.
03.11.2026 – 01:55 Uhr Sabrina FrangosSelenskyj: Hacken russischer Warn-App war Gegenangriff Das Hacken des russischen Warnsystems vor Luftangriffen ist laut Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ein ukrainischer Gegenangriff mit gleicher Münze gewesen.
„Wir reagieren nur auf ihre Angriffe“, sagte Selenskyj dem US-Sender PBS. „Sie haben unser System angegriffen.
Das war ein Cyberangriff“, sagte er weiter. Natürlich habe sich die Ukraine dagegen gewehrt.
Die Warn-Apps der beiden Kriegsparteien informieren ihre Bürger unter anderem über drohende Luftangriffe. Russland greife mit Cyberattacken immer wieder Ziele an, um der Zivilbevölkerung zu schaden, darunter auch ukrainische Banken oder das Rentensystem, sagte Selenskyj weiter.
Am späten Sonntagabend war zunächst die ukrainische App „Air Alert“ gehackt worden, woraufhin die Bürger unter anderem gefälschte Warnungen vor angeblichen Atomangriffen auf ihre Smartphones bekamen. Wenige Stunden später wurde am Montagmorgen die App des russischen Zivilschutzes gehackt und versandte ebenfalls falsche Warnmeldungen.
Die Ukraine macht Russland für den Cyberangriff auf die eigene Warn-App verantwortlich. Sabrina FrangosSelenskyj warnt vor russischem Großangriff während US-Wahl
Russland plant ukrainischen Geheimdiensterkenntnissen nach während der Kongresswahl in den USA einen massiven Angriff auf die Energieinfrastruktur und Logistik-Ziele im Nachbarland. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf der Plattform X, die Aufmerksamkeit der ganzen Welt werde sich auf die US-Wahlen konzentrieren, „und was in der Ukraine passiert, inklusive unserer Schwierigkeiten bei der Luftabwehr und mit Patriot-Raketen, wird nicht wahrgenommen“.
Selenskyj forderte, die internationale Gemeinschaft müsse Russland klarmachen, dass Terror nicht akzeptiert werde. Solange der Krieg andauere, müsse Russlands Ölindustrie weiter angegriffen werden und Moskau dürfe mit internationalen Geschäften kein Geld verdienen.
„Wir müssen einen solchen Druck auf Russland ausüben, dass es keine Alternative hat, als diesen Krieg zu beenden. Amerika kann das schaffen“, sagte er angesichts die USA.
Dort hatte Präsident Donald Trumps Regierung zuletzt jedoch einige Sanktionen gelockert, unter anderem um Russland den Export von Diesel zu ermöglichen. Sabrina FrangosLettland gibt nach Luftraum-Alarm Entwarnung
Nach einer Warnung vor einer Bedrohung im eigenen Luftraum haben die lettischen Streitkräfte in der Nacht zum Dienstag Entwarnung gegeben. Das Objekt sei vermutlich auf lettischem Boden in einem Gebiet nahe der russischen Grenze niedergegangen, teilte das Militär mit.
Zuvor hatte die Armee die Bevölkerung alarmiert. „Bringen Sie sich in Sicherheit!
Es besteht eine Bedrohung im lettischen Luftraum“, hieß es in einer Mitteilung auf dem Kurznachrichtendienst X. Die Bewohner zweier östlicher Regionen waren aufgefordert worden, in geschlossenen Räumen Schutz zu suchen.
Kampfflugzeuge der Nato seien zur Luftraumüberwachung aufgestiegen. Ukrainische Militärdrohnen sind bei Angriffen auf russische Ölhäfen in der Ostsee bereits mehrmals in den Luftraum von Finnland, Estland, Lettland und Litauen eingedrungen.
Einige der Drohnen hatten dabei ihre Ziele verfehlt und Alarm in den Nachbarländern ausgelöst. 02.11.2026 – 20:21 Uhr Eva GlaserSelenskyj wirft Moskau „hinterhältigen Terroranschlag“ vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Luftangriff auf die Ortschaft Komyschuwacha nahe Saporischschja mit mindestens 26 Toten als „hinterhältigen Terroranschlag“ verurteilt. „Die Russen beweisen immer wieder, dass sie die Ukraine hassen, alles, was es hier gibt“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.
Der Angriff erfolgte, als sich die noch in der frontnahen Ortschaft verbliebenen Menschen bei der Schule versammelten, um humanitäre Hilfsgüter zu empfangen. Helfer suchten auch am Abend in den Trümmern nach weiteren Opfern, da noch 27 Bewohner als vermisst galten.
Selenskyj warf Moskau vor, nicht an einer friedlichen Lösung interessiert zu sein. „Wenn Russland wirklich eine Deeskalation gewollt hätte, dann wäre jetzt, nach Oleschky, der richtige Zeitpunkt gewesen, um die humanitären Maßnahmen fortzusetzen“, sagte er.
02.11.2026 – 17:38 Uhr Eva Glaser18 Tote bei Luftangriff auf Saporischschja Bei einem russischen Angriff auf ein Dorf in der südostukrainischen Region Saporischschja sind laut Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj 18 Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden.
Russische Streitkräfte hätten zunächst Fliegerbomben auf eine Schule in dem Dorf Komyschuwacha abgeworfen, die zur Verteilung humanitärer Hilfe genutzt worden sei, schrieb Selenskyj auf Telegram. Nach dem ersten Luftangriff habe es einen zweiten Angriff mit neun weiteren Bomben direkt auf den Schutzraum gegeben, in dem sich Menschen versammelt hätten.
Die russische Seite habe wissen müssen, dass dort wöchentlich Hilfe an die Bewohner ausgegeben werde. 02.11.2026 – 13:22 Uhr Henning OttVerletzte bei russischen Angriffen auf Charkiw und Odessa
Bei russischen Drohnenangriffen in der ostukrainischen Region Charkiw sind nach Angaben der Rettungsdienste zwölf Menschen verletzt worden. Beschädigt wurden demnach eine Kühlanlage, Gewächshäuser und Wohngebäude.
Fünf Verletzte wurden aus der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer gemeldet. 02.11.2026 – 12:54 Uhr Henning OttRussland aus europäischer Anti-Folter-Konvention ausgetreten
Russland ist offiziell aus der europäischen Anti-Folter-Konvention ausgestiegen. Nach Angaben des Europarats endet damit jegliche unabhängige Überwachung russischer Gefängnisse.
Das Anti-Folter-Komitee der Organisation in Straßburg kann nun nicht mehr überprüfen, wie es um den Umgang mit Gefangenen in Russland steht. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine habe das Komitee mehrfach Berichte über Folter und Misshandlung in Russland und russisch besetzten Gebieten in der Ukraine erhalten.
Moskau habe aber keinen weiteren Besuch des Gremiums erlaubt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Moskau angekündigt, die Konvention verlassen zu wollen.
Das Europäische Übereinkommen zur Verhütung von Folter gehört zum Vertragswerk des Europarats. Wegen des Ukraine-Kriegs ist Russland 2022 aus dem Europarat ausgeschlossen worden.
Moskau begründete den Ausstieg aus der Konvention damit, dass es nicht mehr im Anti-Folter-Komitee mitwirken könne. 02.11.2026 – 12:30 Uhr Henning OttWichtige russische Pumpstation steht in Flammen
Laut Satellitenaufnahmen des NASA-Systems FIRMS vom Montag brennt die Pumpstation „Samara“, etwa 860 Kilometer südöstlich von Moskau. Die Aufnahme zeigt eine Wärmeanomalie, die auf Brände hindeuten kann.
Die Ukraine hatte ihre Angriffe auf russische Ölanlagen Ende vergangener Woche nach einer knapp zweiwöchigen Pause wieder aufgenommen, als Reaktion auf tödliche Angriffe auf ihre zivile Infrastruktur. Die Pumpstation ist ein wichtiger Knotenpunkt im russischen Pipelinenetz mit einer Speicherkapazität von über 1,6 Millionen Kubikmetern.
Dort werden Lieferungen aus Westsibirien und Kasachstan verarbeitet. Der Betreiber Transneft sowie das kasachische Energieministerium und KazTransOil reagierten zunächst nicht auf Anfragen.
Der Knotenpunkt war im Oktober bereits mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe. Der Gouverneur der Region Samara, Wjatscheslaw Fedorischtschew, berichtete auf seinem Kanal in einem russischen sozialen Netzwerk von einem ukrainischen Drohnenangriff.
02.11.2026 – 11:19 Uhr Felicitas DahmenRussland: Ab jetzt monatliche Hilfslieferung nach Oleschky Die noch in der Frontstadt Oleschky verbliebenen Menschen sollen nach russischen Angaben künftig monatlich mit Hilfsgütern versorgt werden.
Das sei unter Vermittlung von US-First-Lady Melania Trump vereinbart worden, teilte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mit. „Es gibt immer noch Menschen in Oleschky, die Hilfe benötigen“, so Lantratowa.
Eine sechstätige Feuerpause hatte die Lieferung humanitärer Hilfsgüter und die Evakuierung von Anwohnern ermöglicht. Der Kreml erteilte unterdessen weiteren lokalen Waffenruhen nach dem Vorbild von Oleschky eine Absage.
So etwas sei vorerst nicht geplant, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Henning OttGaslieferungen nach Europa via Ukraine derzeit nicht möglich
Eine laut Medienbericht von den USA geforderte Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Europa durch die Ukraine ist nach Angaben der Regierung in Moskau vorerst nicht möglich. Entsprechende Pläne seien angesichts der Lage vor Ort im Moment nicht umsetzbar, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow vor Journalisten.
Er äußerte sich zu einem Bericht der Zeitung „Wall Street Journal“, demnach die USA auf wiedere russische Gasexporte über ukrainisches Gebiet nach Europa dringen. 02.11.2026 – 10:54 Uhr Henning OttHackergruppe soll Angriff auf Warn-App für sich reklamiert haben
Die Hackergruppe Hitcore hat laut einem russischen Telegram-Kanal einen Angriff auf die ukrainische Warn-App für sich reklamiert. Im Telegram-Kanal Mash, der Verbindungen zu den russischen Sicherheitsdiensten hat, hieß es, Vertreter der Gruppe hätten die Verantwortung für die Cyberattacke übernommen.
Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht. Nach russischen Angaben vom Montag wurden außerdem über die Warn-App des russischen Katastrophenschutzministeriums gefälschte Notfallwarnungen verschickt.
Das Ministerium erklärte, das übergeordnete öffentliche Warnsystem funktioniere normal. Die App sei lediglich ein ergänzender Dienst.
Wer hinter dem Angriff stecke, teilte das Ministerium nicht mit. 02.11.2026 – 10:51 Uhr Henning OttKreml: Trump bemüht sich auch nach Wahlen um Frieden in Ukraine
Russland erwartet nach den US-Zwischenwahlen angesichts die Ukraine keine Änderungen in der Politik von Präsident Donald Trump. Der US-Präsident werde an seinem Kurs festhalten, eine friedliche Verhandlungslösung in der Ukraine anzustreben, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow.
Russland verfolge die Abstimmung genau. Es handele sich dabei jedoch um eine innere Angelegenheit der USA.
02.11.2026 – 09:59 Uhr Henning OttUkraine: Russland hat Feuerpause in Oleschky für Truppenaufbau genutzt Die ukrainische Armee wirft Russland vor, eine humanitäre Feuerpause in der südukrainischen Stadt Oleschky zur Stärkung seiner militärischen Positionen genutzt zu haben.
Während der sechstägigen Waffenruhe habe die russische Seite Einheiten rotieren lassen, Stellungen ausgebaut und Munition geliefert, teilte der Generalstab in Kiew mit. Die ukrainischen Streitkräfte hätten sich dagegen strikt an die Vereinbarungen gehalten.
Die unter anderem von der US-First-Lady Melania Trump und Papst Leo vermittelte Feuerpause war am Sonntagabend ausgelaufen. Sie sollte Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten aus der von Russland kontrollierten Frontstadt ermöglichen.
Trump nach wurden knapp 800 Menschen in Sicherheit gebracht. 02.11.2026 – 02:33 Uhr Miriam BraunBericht: USA dringen auf Wiederaufnahme russischer Gasexporte nach Europa
Die USA setzen sich einem Zeitungsbericht nach für eine rasche Wiederaufnahme der russischen Erdgasexporte nach Europa über Pipelines durch die Ukraine ein. Dies sei Teil von Gesprächen, um noch vor dem Winter einen Stopp der Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu erreichen, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Regierungsvertreter aus den USA, Europa und der Ukraine.
02.11.2026 – 02:27 Uhr Miriam BraunRussland: Cyberangriff auf App des Katastrophenschutzministeriums Die App des russischen Katastrophenschutzministeriums ist nach Angaben des Ministeriums Ziel eines massiven Cyberangriffs geworden.
Dabei seien Falschinformationen verbreitet worden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Ministerium. Derzeit werde an der Wiederherstellung der Anwendung gearbeitet.
Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Lesen Sie hier mehr: 02.11.2026 – 00:44 Uhr Miriam BraunUkraine bringt Zivilisten aus Cherson in Sicherheit – Lokale Waffenruhe in Oleschky beendet
Nach dem Auslaufen einer lokalen Waffenruhe in der Südukraine hoffen beide Kriegsparteien nach eigenen Aussagen auf weitere humanitäre Einsätze dieser Art. Die sechstägige Feuerpause in der russisch besetzten Stadt Oleschky und Umgebung endete um Mitternacht Moskauer Zeit (21.00 Uhr MEZ).
Es gab zunächst keine Anzeichen für eine sofortige Wiederaufnahme der Kampfhandlungen. Das ukrainische Militär hat kurz vor dem Auslaufen der Frist 167 Menschen aus bedrohten Gebieten der südlichen Region Cherson evakuiert.
Unter den Evakuierten seien 22 Kinder und 21 Menschen mit eingeschränkter Mobilität, teilte der ukrainische Generalstab am späten Sonntagabend mit. Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez erklärte auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, beide Seiten hätten ihre Verpflichtungen während der lokalen Waffenruhe eingehalten.
Er und seine russische Amtskollegin Jana Lantratowa prüften nun Möglichkeiten, ähnliche humanitäre Bemühungen fortzusetzen. Der Sprecher des Präsidialamtes in Moskau, Dmitri Peskow, sagte russischen Nachrichtenagenturen nach, man bewerte den Ablauf des Einsatzes in Oleschky sowie die Koordination zwischen den Menschenrechtsbeauftragten beider Länder positiv.
01.11.2026 – 21:49 Uhr Miriam BraunUkrainische Warn-App für Luftangriffe gehackt In der Ukraine ist eine Notfall-App, die etwa Warnungen vor Luftangriffen auf Smartphones versendet, nach offiziellen Angaben gehackt worden. Gewarnt wurde unter anderem vor radioaktiver Strahlung in der Hauptstadt Kiew, obwohl es keinen solchen Notfall gab.
Die App „Air Alert“ sei möglicherweise vom Feind kompromittiert worden, teilte die ukrainische Luftwaffe auf Telegram mit. Es bestehe keine Gefahr durch Strahlung.
Medienberichten nach erschallten am späten Sonntagabend in manchen Regionen auch Warnsirenen. Über die App soll außerdem auch fälschlicherweise vor Angriffen mit chemischen Waffen gewarnt worden sein.
Die Bürger wurden von den Behörden aufgefordert, nicht auf Links in der Warn-App zu klicken. Russland führt seit über viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Luftangriffe – und die nötigen regionalen Warnungen davor – sind für die Menschen im Land längst Alltag. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Militär- und Budgethilfe gegen das Nachbarland.
01.11.2026 – 21:25 Uhr Miriam BraunSelenskyj zu Treffen mit Putin in der Türkei bereit Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wäre zu einem direkten Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in der Türkei bereit.
Das erklärte Selenskyj in einem Interview des Senders CNN Türk am Sonntag. Er hatte tags zuvor mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über eine mögliche Vermittlung der Türkei im Ukraine-Konflikt gesprochen.
Nach seinen Worten sei auch über die Möglichkeit eines Treffens auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs im Dreierformat gesprochen worden. Wenn die Türkei dies ermöglichen könne, würde die Ukraine es akzeptieren und sich darüber freuen.
Später im Interview sagt er auf die Frage, ob er bereit sei, Putin in der Türkei zu treffen: „Ja, wir sind zu einem solchen Treffen bereit.“ Selenskyj hat bereits mehrfach seine Bereitschaft zu einem direkten Treffen mit Putin bekundet.
Putin hatte wiederum stets angeboten, sich mit Selenskyj in Moskau zu treffen. Dies jedoch lehnt der ukrainische Staatschef kategorisch ab.
01.11.2026 – 16:00 Uhr Eva GlaserFestnahme nach Terrorhinweis – russischer FSB dankt USA Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach Hinweisen aus den USA einen terrorverdächtigen Minderjährigen festgenommen.
„Wir danken der amerikanischen Seite für die bereitgestellte Information“, teilte der Dienst mit. Den Angaben nach veröffentlichte der Verdächtige ein Foto von sich online, das ihn mit Sturmhaube, in Kampfkleidung und „einem Gegenstand, der einer automatischen Waffe ähnelt“ im Zarizyno-Schlosspark am Südrand von Moskau zeigt.
Die Aufnahme sei auf Englisch mit den Worten „I found a place“ (deutsch: „Ich habe einen Ort gefunden“) gekennzeichnet worden. Bei der Festnahme des Teenagers seien in seiner Wohnung die genutzte Kleidung und die Gegenstände aus seiner vorherigen Veröffentlichung gefunden worden.
Zudem habe der Verdächtige eine „bedeutende Zahl“ von Suchanfragen im Internet über „Terrorakte, Massenmorde und andere gewaltsame Aktionen“ abgesetzt. Aufgetwa des US-Hinweises wurden am Samstag alle Massenveranstaltungen im Park abgesagt und die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.
Auch die deutsche Botschaft in Moskau hatte in einem Rundschreiben vor dem Besuch von Zarizyno gewarnt. 01.11.2026 – 11:22 Uhr Eva GlaserSteinmeier: China plant keine Ukraine-Gespräche mit USA und Russland
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem ARD-Interview Berichte über mögliche Verhandlungen zwischen China, Russland und den USA zur Ukraine zurückgewiesen. In seinen Gesprächen in Peking habe ihm Chinas Präsident Xi Jinping deutlich gemacht, dass es keine entsprechenden Vorbereitungen gebe und Europa bei einer möglichen Friedenslösung eingebunden werden müsse.
Zwar werde es am Rande des Apec-Gipfels in Shenzhen ein Gespräch zwischen den drei Ländern geben. Hierbei solle es aber nicht um die Ukraine gehen.
01.11.2026 – 08:26 Uhr Tom ThieleIndustrieanlage bei Drohnenangriff beschädigtBei einem ukrainischen Drohnenangriff in der zentralrussischen Wolga-Region Nischni Nowgorod ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine Industrieanlage schwer beschädigt worden. Um welches Werk es sich handelt, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
In der Region befindet sich unter anderem eine der größten russischen Öl-Raffinerien. Das russische Ermittlungskomitee habe ein entsprechendes Strafverfahren wegen des Angriffs auf die Fabrik und zivile Infrastruktur eröffnet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass.
Die Regionalbehörden kündigten außerdem Maßnahmen an, um die Versorgung an den Tankstellen zu gewährleisten. Es würden alle Vorkehrungen für eine ausreichende Kraftstoffversorgung getroffen, teilte die Regionalregierung laut Tass mit.
31.10.2026 – 18:31 Uhr Angelika AhrensRubio: Wachsendes Interesse an begrenzter Waffenruhe für Schwarzes Meer Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio wächst das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer.
Ziel sei es, ungehinderte Energie- und Getreidelieferungen durch Russland und die Ukraine zu gewährleisten, sagte Rubio auf einer Pressekonferenz. Die USA prüften Vorschläge der Türkei und Indiens, um die Getreidelieferungen wieder in Gang zu bringen.
Die Ukraine und Russland gehören zu den größten Getreidelieferanten weltweit. Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer gefährden jedoch den Handel.
„Dies bedroht die weltweite Ernährungs- und zum Teil auch die Energiesicherheit“, sagte Rubio. Eine Waffenruhe im Schwarzen Meer löse zwar nicht den Krieg, „aber zumindest einen bestimmten Aspekt davon“.
31.10.2026 – 17:57 Uhr Anna Lena StahlErdogan nennt Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer inakzeptabel Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer als inakzeptabel bezeichnet.
Dies sei unabhängig davon, wer diese Angriffe verübe, sagte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj nach Gesprächen in Istanbul. Beide hätten über die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer gesprochen, sagte Erdogan weiter.
Er werde die Verhandlungen über dieses Thema mit allen Seiten fortsetzen. 31.10.2026 – 17:33 Uhr Anna Lena StahlSelenskyj: Habe mit Erdogan über bevorstehende Verhandlungen beraten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan über die bevorstehenden trilateralen Gespräche zwischen Unterhändlern der USA, der Ukraine und Russlands gesprochen. Die Beratungen sollten voraussichtlich Anfang November stattfinden, sagte Selenskyj.
Sein Land wolle Europa und möglicherweise auch die Türkei in die Verhandlungen über die Beendigung des Krieges einbeziehen. Selenskyj, der sich zu einem Besuch in Istanbul aufhielt, erklärte außerdem, er begrüße, dass die Türkei ihre Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor angesichts der verstärkten russischen Angriffe ausweiten werde.
HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.
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L.Torres--PC