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Hens über Absagen zur WM: "Gab es bei uns nicht"
Ex-Nationalspieler Pascal Hens hat kurz vor der Handball-WM Verständnis für den Absagen-Frust bei Bundestrainer Alfred Gislason gezeigt. "Bei uns gab es diese Absagen nicht. Wir waren immer heiß darauf, für die Nationalmannschaft zu spielen", sagte der ehemalige Welt- und Europameister im Interview mit eurosport.de.
Gislason musste in seiner fast dreijährigen Amtszeit als Bundestrainer immer wieder Absagen prominenter Spieler hinnehmen, zuletzt durch 2016-Europameister Fabian Wiede. Das sei "teilweise schwer nachzuvollziehen", hatte sich der Isländer im Gespräch mit dem SID genervt geäußert.
Für Hens eine absolut nachvollziehbare Reaktion: "Ich kann ihn da voll und ganz verstehen. Ich habe ja auch eine ganze Weile gespielt." Dennoch traut "Pommes" dem deutschen Team zu, im Turnier eine gute Rolle zu spielen: "Die Jungs haben eine Menge Potenzial."
Wichtig sei dabei vor allem, mit der richtigen Zielsetzung und dem Fokus auf die Heim-EM 2024 ins Turnier zu gehen. Man würde "in Deutschland dazu neigen, uns zu viel Druck zu machen". Dabei müsse man aus den vergangenen Jahren gelernt haben, dass man nicht zu den Topnationen gehöre.
An einem guten Tag sei dennoch auch gegen die stärksten Gegner ein Sieg möglich. Das sind für den langjährigen HSV-Profi vor allem Gastgeber Schweden und Dänemark. Auch ein Blick auf Island könne sich lohnen.
X.Brito--PC