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Kontrolle über den Davis Cup: ITF trennt sich von Kosmos
Der Tennis-Weltverband hat sich von der Investmentgruppe Kosmos getrennt und wieder die Kontrolle über den Davis Cup übernommen. Das bestätigte eine ITF-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Das vom früheren spanischen Fußballprofi Gerard Pique geführte Konsortium Kosmos war 2018 für drei Milliarden Dollar und 25 Jahre eingestiegen, im Rahmen dieses Schritts wurde der Teamwettbewerb reformiert.
"Die ITF bestätigt, dass ihre Partnerschaft mit Kosmos Tennis für den Davis Cup im fünften Jahr endet", sagte die Sprecherin. Der Wettbewerb werde in diesem Jahr wie geplant über die Bühne gehen, das Finalturnier findet in Malaga (22. bis 26. November) statt.
Die Davis-Cup-Reform war höchst umstritten, es gab unter anderem Widerstand aus den großen Tennisnationen Großbritannien, Australien und Deutschland. Seit 2019 wird im neuen Format um den bereits im Jahr 1900 eingeführten Davis Cup gespielt. Derzeit spielen anstelle von vier über das gesamte Jahr verteilten Runden mit Heim- und Auswärtsspielen in der Weltgruppe 18 Teams in einem einwöchigen Turnier in der zweiten November-Hälfte um die Trophäe.
G.Machado--PC