-
Türkei trennt sich von Trainer Montella
-
Steinmeier und Macron besuchen französische Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen
-
Bericht: Koalition erzielt Kompromiss im Streit um Zuckersteuer
-
Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verhängen Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Tausende demonstrieren in Berlin gegen Energiepolitik der Bundesregierung
-
Verstappen holt Sprint-Pole - keine nachträgliche Strafe
-
Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verschärfen Sanktionen gegen Haager Tribunal
-
Sturz bei Diensttermin: Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul bricht sich Hüfte
-
Gericht: AfD-Fahnenschwenken auf Brücke über Autobahn zu Recht verboten
-
EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte
-
Gedenken an Anschlag in Halle: Studenten versperren AfD-Politiker Tillschneider Weg
-
Friedensnobelpreis geht an Südafrikanerin Pillay für ihren Einsatz für Menschenrechte
-
Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung
-
Formel 1: Verstappen holt Sprint-Pole, muss aber zittern
-
Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen
-
Schuster: DFB-Debütanten haben "Schwung mitgebracht"
-
Scharfe Kritik an geplanter Liveübertragung von Hinrichtung in den USA
-
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung
-
Ex-Prinz Andrew erhielt 302.000 Pfund Entschädigung für Auszug aus Royal Lodge
-
Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel
-
"Schande": Schröder erntet mit Putin-Besuch Sturm der Entrüstung
-
Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren
-
Fall Kocak: Linken-Bundestagsfraktion sieht "keinen Bedarf für weitere Konsequenzen"
-
CDU unter Druck: Klausurtagung soll Streitthemen ausräumen
-
Selenskyj: "Erhebliche Schäden" am Stromnetz der Ukraine durch russische Angriffe
-
China verkündet Einigung mit EU bei Handel mit Hybridautos
-
UN-Menschenrechtsbüro verfolgt Schülerproteste in Frankreich "mit Sorge"
-
Gesichtsliftings beliebt: Umfrage zu Schönheits-OPs zeigt Einfluss sozialer Medien
-
EU-Staaten einigen sich auf gemeinsame Börsenaufsicht - Ausnahme für Deutsche Börse
-
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Deutsche Bahn passt Planung an
-
Bessere Chancen für die Kleinsten: Gesetz zu frühkindlicher Bildung im Bundestag
-
Einsatz für Menschenrechte: Südafrikanerin Navi Pillay erhält Friedensnobelpreis
-
UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"
-
"Schande": Scharfe Kritik an Schröders Putin-Besuch von Merz und Bundesparteien
-
Merz "zutiefst empört" über Schröders Besuch bei Putin in Moskau
-
Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv
-
An Baumspitzen geklammert: Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien gerettet
-
Friedensnobelpreis geht an südafrikanische Juristin Navanethem "Navi" Pillay
-
Zwei Tote bei Waffenkontrolle: Motiv von 60-jährigem Verdächtigen noch unklar
-
Unterwasserlärm: Australische Forscher testen Hörvermögen von Seelöwen und Seebären
-
"Schande": Kritik an Altkanzler Schröder nach Besuch bei Putin
-
Mission 1: Zverev startet trotz Schrecksekunde erfolgreich
-
Tourismus: Neuer Rekord bei Übernachtungen in deutschen Betrieben
-
Tischtennis: Ovtcharov muss für EM absagen
-
Bundestag gibt grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover
-
Trump: Die USA werden den Iran vor den Kongresswahlen nicht mehr angreifen
-
Prien: Frühkindliche Bildung entscheidend für Schulerfolg - Gesetz im Bundestag
-
Brasilien: Drittplatzierter bei Präsidentschaftswahl unterstützt Bolsonaro
-
Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen
-
Schüsse auf Auto mit Kind an Bord: Mann in New York bei ICE-Einsatz verletzt
Charaktertest bestanden: Handballern winkt WM-Platz 5
Balsam für die Seele, der Trostpreis winkt: Deutschlands Handballer haben ihren Charaktertest bei der WM nach einem unnötigen Krimi bestanden und die Chance auf den fünften Platz gewahrt. Angeführt von einem erneut überragenden Andreas Wolff besiegte das deutsche Team den Olympiavierten Ägypten am Freitag mit 35:34 (30:30, 17:14) nach Verlängerung und kämpft nun am Sonntag um einen versöhnlichen Turnierabschluss.
Nach einer zehnminütigen Phase ohne eigenen Treffer verlor Deutschland in der Schlussphase völlig den Faden, verspielte eine Acht-Tore-Führung nach 42 Minuten und musste in die Overtime. Zu den besten deutschen Werfern vor 1604 Zuschauern in Stockholm avancierten nach Kapitän Johannes Golla (7 Tore), Spielmacher Juri Knorr (6) und Julian Köster (6).
Zwei Tage nach dem Viertelfinal-Aus gegen Olympiasieger Frankreich (28:35) präsentierte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason insgesamt bestens erholt und top motiviert, die Schwächephase am Ende hinterließ aber viele fragende Gesichter. Mann des war einmal mehr Wolff, der nach 60 Minuten bärenstarke 19 Paraden auf dem Konto hatte.
Die Entscheidung über die deutsche Abschlussplatzierung fällt nun im Rahmen des Finaltags am Sonntag, beim Spiel um Platz 5 wird Norwegen oder Ungarn der Gegner sein.
"Die Jungs sind sehr heiß darauf, nicht mit Niederlagen aus dem Turnier zu gehen, sondern das, was wir aufgebaut haben, weiterzuentwickeln", sagte Gislason vor der Ägypten-Partie im Sportschau-Interview: "Das geht nur mit zwei Siegen."
Für dieses Unterfangen ließ der Bundestrainer mit Rückraumspieler Lukas Stutzke und Rechtsaußen Lukas Zerbe zwei neue Kräfte einfliegen. Der Berliner Paul Drux reiste hingegen ab, Djibril M’Bengue und Tim Zechel pausierten.
Diese neue Energie machte sich schnell bemerkbar. Gislason verteilte die Spielanteile früh auf mehrere Schultern - und sein Team dankte es ihm mit einer richtig starken Anfangsphase. Bis zur fünften Minute dauerte es bis zum ersten Gegentreffer. Und vorne lenkte Spielmacher Juri Knorr klug das Spiel.
"Booooom", schrie Wolff durch die fast menschenleere Tele2-Fußballarena, nachdem der Keeper beim Stand von 10:6 nach einer Viertelstunde bereits den sechsten ägyptischen Wurf pariert hatte. Und als der agile Kai Häfner zehn Minuten später zum 15:8 einnetzte, rief Gislason seinen Schützlingen in einer Auszeit zu: "Ihr macht das alle sehr, sehr gut."
Umso ärgerlicher, dass die deutsche Mannschaft in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit noch sechs Gegentore kassierte - und der Afrikameister plötzlich wieder auf drei Treffer herankam. "Ich hoffe, dass die Mannschaft bis zum Ende den Fokus behält", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer zur Pause: "Dann haben wir sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen."
Golla und Co. hielten die Konzentration im zweiten Durchgang zunächst hoch. Hinten hielt Wolff weiter weltklasse, vorne traf Knorr per Doppelschlag zum 24:19 (39.). "Die sind kurz davor kaputt zu gehen. Wir sind müde, aber die sind müder", so Gislason während eines Timeouts. Es wurde dennoch spannend: Stutzke sah nach seiner dritten Zeitstrafe noch die Rote Karte (52.) - und Ägypten traf in der Schlusssekunde der regulären Spielzeit die Latte.
A.Aguiar--PC