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Schweizer Milliardär Wyss prüft Chelsea-Kauf
Der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss zieht den Kauf des englischen Fußball-Topklubs FC Chelsea in Erwägung. "Wir kennen Stand heute noch nicht den genauen Verkaufspreis. Ich kann mir den Einstieg bei Chelsea mit Partnern gut vorstellen. Aber die Rahmenbedingungen muss ich jetzt zuerst genau prüfen", sagte der 86-Jährige aus Bern im Interview mit dem Blick.
Bei Champions-League-Sieger Chelsea, wo Teammanager Thomas Tuchel und die deutschen Nationalspieler Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger unter Vertrag stehen, hatte nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine Klubbesitzer Roman Abramowitsch angekündigt, die Führung des Vereins an Treuhänder abgegeben zu wollen. Noch ist dies allerdings nicht in die Tat umgesetzt.
Wyss habe am Dienstag mit drei weiteren Personen ein Angebot erhalten, um Chelsea vom russischen Oligarchen zu kaufen, berichtete er. Abramowitsch wolle Chelsea "schnell loswerden".
Ob Wyss, der als einer der reichsten und einflussreichsten Schweizer gilt, einen Kauf vorantreibt, werde sich in "vier bis fünf" Tagen zeigen, sagte er und führte aus: "Abramowitsch fordert derzeit viel zu viel. Wissen Sie: Chelsea steht bei ihm mit zwei Milliarden Pfund in der Kreide. Aber Chelsea hat kein Geld. Bedeutet: Diejenigen, die Chelsea kaufen, sollen Abramowitsch entschädigen."
Klar sei, ergänzte Wyss, dass er eine Übernahme "ganz sicher nicht alleine" vollführe: "Wenn ich Chelsea kaufe, dann mit einem Konsortium bestehend aus sechs bis sieben Kapitalgebern."
O.Salvador--PC