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"Kann in alle Richtungen gehen": Popp lässt DFB-Zukunft offen
Kapitänin Alexandra Popp lässt ihre Zukunft im Fußball-Nationalteam auch rund zwei Wochen nach Olympia weiter offen. "Da brauche ich noch ein bisschen Zeit. Es ist sehr früh nach dem Turnier, man ist schon noch ein Stück weit emotional geladen", sagte die 33-Jährige am Rande des Trainingslagers des VfL Wolfsburg dem SID. Es könne nach dem Gewinn der olympischen Bronzemedaille "in alle Richtungen gehen".
Lachend fügte sie hinzu: "Das ist jetzt nix Neues bei mir." Um eine "gute, objektive Entscheidung" treffen zu können, müsse sie die Eindrücke aus Frankreich noch "sacken lassen". Zudem stehen noch Gespräche mit dem neuen Bundestrainer Christian Wück aus. Gleiches gilt für Abwehrchefin Marina Hegering, die ebenso noch keine Entscheidung über ihre Zukunft im DFB-Team getroffen hat.
"Wir haben einmal telefoniert, aber noch nichts Spezielles besprochen", berichtete Popp von ihrem Kontakt zu Wück. Die nächsten Länderspiele stehen für die DFB-Frauen Ende Oktober in England und in Duisburg gegen Australien an, bis zur Nominierung soll die Entscheidung gefallen sein. Die EM im kommenden Sommer in der Schweiz als Ziel sei "noch sehr weit weg, da geht der Blick gerade noch gar nicht hin."
Beim DFB-Pokalsieger Wolfsburg läuft Popps Vertrag am Ende der Saison aus. Ihre generelle Fußballzukunft sehe sie "gerade noch sehr gelassen", meinte die Olympiasiegerin von 2016 vor dem Supercup am Sonntag (18.15 Uhr/Sport1, DAZN und MagentaSport) gegen den Meister FC Bayern. Mit Blick auf ihre jüngsten Probleme am Knie und an der Ferse betonte sie aber: "Da spielt mein Körper eine große Rolle, das muss man ganz klar sagen."
T.Resende--PC