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WM-Abfahrt: Aicher deutsche Hoffnungsträgerin
Geht da was? Mit überraschend guten Trainingsleistungen hat sich Emma Aicher vor der WM-Abfahrt der Frauen (11.30 Uhr/ARD und Eurosport) zumindest den Status einer Außenseiterin mit Medaillenchancen erarbeitet. "Sie muss hier keine Medaille machen, es wäre schön, aber sie muss nicht", sagte der deutsche Frauen-Cheftrainer Andreas Puelacher. Es komme nun darauf an: "Wie weit traut sie sich das zu." Ein Handicap: Die 21-Jährige wird die hohe und damit ungünstige Startnummer 30 haben.
Aicher ist Allrounderin, ihre beste Disziplin der Slalom, bei der WM in Saalbach-Hinterglemm aber fährt sie auf der Abfahrtspiste "Ulli Maier" bislang dennoch erstaunlich gut. Ein bemerkenswerter sechster Rang im Super-G am Donnerstag, dazu die Plätze vier, acht und drei in den Abfahrtstrainings machten selbst den ORF auf die 21-Jährige aufmerksam. Am Freitag musste sie dem gastgebenden Sender prompt ein Interview geben.
Aicher selbst dämpft mögliche Erwartungen. "Es hat in allen drei Trainings gut geklappt. Ich nehme auf jeden Fall Selbstvertrauen mit, aber ich bin die ganze Saison über weit weg gewesen von den Top Ten." In der Tat ist Aichers beste Saisonplatzierung in der Abfahrt ein 31. Rang. Unter die ersten zehn fuhr sie in der Königsdisziplin bislang nur einmal: Im Dezember 2023 als Sechste im Schweizer Crans-Montana.
P.Sousa--PC