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Skispringen: Wellinger bei Tschofenig-Sieg Elfter
Die deutschen Skispringer haben in Übersee nur einen kleinen Schritt aus ihrer großen Krise gemacht. Andreas Wellinger landete am Sonntag in Lake Placid als bester DSV-Adler auf dem elften Rang, Karl Geiger folgte auf Platz zwölf. Beim Sieg des Österreichers Daniel Tschofenig blieb das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher zweieinhalb Wochen vor der WM zum fünften Mal in Folge ohne einen Top-Ten-Platz.
"Ich bin mit den Sprüngen zufrieden, es war der richtige Weg", sagte Wellinger in der ARD: "Schön wäre es gewesen, wenn noch mehr damit rausgesprungen wäre." Schon am Samstag hatte der zweimalige Olympiasieger als 16. für das beste deutsche Ergebnis gesorgt.
Hinter Vierschanzentournee-Gewinner Tschofenig, der mit Sprüngen auf 127,0 und 132,5 m seinen achten Saisonsieg holte, landeten dessen Teamkollege Jan Hörl (Österreich) und Anze Lanisek (Slowenien) auf dem Podium. Die Deutschen warten dagegen seit 13 Einzel-Wettkämpfen auf einen Podestplatz. Eine längere Flaute hatte es zuletzt im Winter 2007/08 gegeben.
In Abwesenheit des fünfmaligen Saisonsiegers Pius Paschke schafften es Stephan Leyhe (26.) und Philipp Raimund (28.) zumindest in den zweiten Durchgang. Für Felix Hoffmann (32.) war im Olympiaort von 1932 und 1980 dagegen zur Halbzeit Feierabend.
Am Samstag hatten die DSV-Adler ihr schlechtestes Weltcup-Ergebnis auf einer Großschanze seit mehr als 14 Jahren kassiert, nur Wellinger schaffte es unter die besten 20. Wenige Stunden später holten Wellinger, Raimund, Selina Freitag und Agnes Reisch zumindest einen überraschenden Sieg im letzten Mixed-Wettbewerb vor der WM.
Ferreira--PC