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Wück nach Kritik: Irritationen "intern längst erledigt"
Bundestrainer Christian Wück betrachtet die Kritik an seinem Kommunikationsstil nach internen Aussprachen als aufgearbeitet. "Kommunikation ist und bleibt ein sehr wichtiges Thema, und wenn es da Irritationen gibt, dann muss man die klären. Das habe ich dann natürlich auch proaktiv gemacht", sagte der 51-Jährige vor dem Nations-League-Heimspiel gegen die Niederlande am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) in Bremen, dem vorletzten Härtetest fünf Wochen vor der EM in der Schweiz.
Mit den ausgebooteten Spielerinnen Felicitas Rauch und Nicole Anyomi habe er deshalb "offene und ehrliche Gespräche" geführt, um Missverständnisse auszuräumen: "Die Sache ist geregelt." Auch mit der Mannschaft habe es dazu "einen guten, regen Austausch" gegeben, "von daher ist die Sache für uns intern schon längst erledigt. Für uns ist das ganze Thema abgehakt."
Die abermals auf Abruf nominierte Rauch und die verletzt fehlende Anyomi hatten Wück rund um die letzte Nominierung vor Bekanntgabe seines EM-Kaders (12. Juni) öffentlich mangelnde Kommunikation vorgeworfen. Wenn sich der Status einer Spielerin ändere, erklärte nun der Bundestrainer, werde sie "natürlich kontaktiert".
Zudem hatten Ungereimtheiten bei der Bekanntgabe der Rückkehr von Lena Oberdorf, die zehn Monate nach ihrem Kreuzbandriss ohne Spielpraxis zum Mittrainieren wieder zum DFB-Team stieß, für Unruhe gesorgt. "Ihre Werte sind fast auf dem Niveau von den anderen Spielerinnen", berichtete Wück über die Hoffnungsträgerin: "Man bemerkt schon, dass sie in der einen oder anderen Situation noch viel in ihren Körper reinhört, aber sie kommt mit jedem Tag, mit jedem Training mehr in die Form, so wie wir sie alle kennen."
Mit einem Heimsieg vor über 30.000 Fans im Weserstadion kann das DFB-Team den vorzeitigen Gruppensieg und somit den Einzug ins Final Four der Nations League sichern. "Das war das erklärte Ziel von uns, als wir mit der Mannschaft die Arbeit begonnen haben", sagte Wück. Vor der EM-Generalprobe vier Tage später in Wien gegen Österreich wolle sich die Mannschaft "ein gutes Gefühl und Selbstbewusstsein holen" für die EM, erklärte Klara Bühl.
T.Vitorino--PC