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Matthäus rät Bayern: Kein Mega-Transfer, lieber Sané halten
Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Bayern München nach dem geplatzten Transfer von Florian Wirtz von einer Verpflichtung in vergleichbarer Größenordnung abgeraten. "Es braucht keinen spektakulären Neuzugang, nur weil der Transfer von Florian Wirtz nicht geklappt hat. Für das Spektakel hat man rechts Olise, auf der Zehn Musiala. Und links würde ich mit Sané planen! Er ist für mich ein Spieler, den ich auf keinen Fall gehen lassen würde", sagte Matthäus der Sport Bild.
Während Wirtz den Bayern abgesagt haben und vor einem Wechsel von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool stehen soll, ist der Poker um Leroy Sané derzeit im vollen Gange. Der Vertrag des 29-Jährigen, der seit 2020 in München weilt, läuft aus. Zuletzt war unter anderem über eine Rückkehr nach England spekuliert worden, wo Sané von 2016 bis 2020 für Manchester City gespielt hatte.
"Wenn ein Spieler ablösefrei geht, dann – auf gut Deutsch gesagt – kotzt das die Bayern richtig an. Aber nicht nur deswegen würde ich verlängern. Sondern aufgrund von Leroys Qualität. Zudem hat er einen guten Kontakt zu Kompany, ist in der Mannschaft in einer Gang mit Olise, Davies und Musiala. Diese Stimmung in einem Team ist wichtig", sagte Matthäus.
Darüber hinaus brauche es einen Back-up für Torjäger Harry Kane, den aber auch Serge Gnabry geben könne, so Matthäus, der eine Baustelle im Bayern-Kader jedoch ausmachte: "Am ehesten würde ich noch einen Rechtsverteidiger holen." Konrad Laimer sei derzeit "eher eine Notlösung, weil dort andere Spieler nicht funktioniert haben."
In der Offensive sei perspektivisch Neu-Nationalspieler Nick Woltemade, der beim VfB Stuttgart noch einen Vertrag bis 2028 hat, ein Kandidat. "Stand heute muss der FC Bayern sagen: Wenn Woltemade Stuttgart verlässt, dann muss er nach München gehen! Diesen Spieler darf man sich nicht entgehen lassen", sagte Matthäus.
P.Sousa--PC