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"Smarter spielen": Schopman fordert Reaktion gegen Irland
Janneke Schopman drückte beherzt den Reset-Knopf. Von der EM-Klatsche gegen die Niederlande, vermutete die Bundestrainerin von Deutschlands Hockey-Frauen, werde sie vermutlich "nichts" in der Videoanalyse zeigen, "nicht die guten und nicht die schlechten Dinge. Wir wissen, was wir besser machen müssen", versicherte Schopman nach dem 1:5 gegen Olympiasieger Niederlande bei MagentaSport und forderte: "Wir müssen smarter spielen."
Nach der ersten Niederlage im zweiten Spiel steht die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) am Mittwoch (20.00 Uhr/MagentaSport) vor einem Endspiel ums Weiterkommen. Nur ein Sieg garantiert beim Heim-Turnier in Mönchengladbach den Einzug ins Halbfinale. Sollte Frankreich zuvor nicht die niederländischen Titelverteidigerinnen schlagen, würde auch ein Remis reichen.
Schopman war bemüht, die defensiv teilweise ganz schwache Leistung nicht überzubewerten. "Heute waren es zu viele individuelle Fehler, und jeder Fehler war ein Tor", analysierte die Niederländerin mit Blick auf das erste Viertel, als der große Favorit nach bereits 33 Sekunden in Führung gegangen war und noch zwei weitere Tore nachgelegt hatte.
Immerhin: Nach der Halbzeit gestaltete Deutschland die Partie enger. Eine von vier Strafecken verhalf am Ende zum Ehrentreffer durch Lena Micheel. "Das tut gut, dass das heute mit einem Tor gefruchtet hat. Und gleichzeitig stehen da vier Ecken. Da kann natürlich noch mehr kommen, das brauchen wir ganz klar gegen Irland", sagte die einzige deutsche Torschützin. Den Dämpfer müsse das Team nun abhaken, schließlich werde das Duell mit den Irinnen "ein ganz anderes Spiel", ergänzte Micheel: "Die stehen tiefer. Da müssen wir wieder geduldiger sein."
G.M.Castelo--PC