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Nagelsmann erleichtert: "Wieder unser Gesicht"
Julian Nagelsmann hat auf den ersten Sieg in der WM-Qualifikation mit großer Erleichterung reagiert. "Die letzten 30 Minuten war das wieder unser Gesicht. Wir hatten eine gute Energie anfangs, waren aber nach dem Gegentreffer auch ein bisschen verunsichert", sagte der Bundestrainer nach dem 3:1 (1:1) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordirland am Sonntagabend in Köln im RTL-Interview.
Die ersten drei Punkte in der WM-Qualifikation sind gesammelt, überzeugend war die Leistung aber wieder nicht - wenn auch deutlich besser und konzentrierter als noch am Donnerstag beim blamablen 0:2 in der Slowakei. Dass das Konstrukt weiterhin wackelt, war dennoch nicht zu übersehen: Zur Halbzeit wurde die deutsche Mannschaft ausgepfiffen. "Da muss man Verständnis haben", sagte Nagelsmann, "aber nach vorne bringen uns die Pfiffe auch nicht."
Das Gegentor sei allerdings tatsächlich "zu einfach" gewesen, kritisierte Nagelsmann. Serge Gnabry habe seinen Gegenspieler beim Eckball aus den Augen verloren. Nagelsmann lobte ausdrücklich Jamie Leweling, Maximilian Beier und Nadiem Amiri: "Die Körpersprache war insgesamt viel besser als im letzten Spiel. Auch bei denen, die reingekommen sind. Aber wir haben noch viele Schritte zu gehen."
Auf dem Weg zum Turnier in den USA, Kanada und Mexiko geht es für Nagelsmann und seine Mannschaft am 10. Oktober in Sinsheim gegen Luxemburg weiter, den dritten Gegner in der Gruppe A. Drei Tage später folgt das Rückspiel in Belfast gegen Nordirland. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die WM.
O.Gaspar--PC