-
UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"
-
"Schande": Scharfe Kritik an Schröders Putin-Besuch von Merz und Bundesparteien
-
Merz "zutiefst empört" über Schröders Besuch bei Putin in Moskau
-
Tödliche Schüsse bei Waffenkontrolle in Bayern: Kein Hinweis auf extremistisches Motiv
-
An Baumspitzen geklammert: Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien gerettet
-
Friedensnobelpreis geht an südafrikanische Juristin Navanethem "Navi" Pillay
-
Zwei Tote bei Waffenkontrolle: Motiv von 60-jährigem Verdächtigen noch unklar
-
Unterwasserlärm: Australische Forscher testen Hörvermögen von Seelöwen und Seebären
-
"Schande": Kritik an Altkanzler Schröder nach Besuch bei Putin
-
Mission 1: Zverev startet trotz Schrecksekunde erfolgreich
-
Tourismus: Neuer Rekord bei Übernachtungen in deutschen Betrieben
-
Tischtennis: Ovtcharov muss für EM absagen
-
Bundestag gibt grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover
-
Trump: Die USA werden den Iran vor den Kongresswahlen nicht mehr angreifen
-
Prien: Frühkindliche Bildung entscheidend für Schulerfolg - Gesetz im Bundestag
-
Brasilien: Drittplatzierter bei Präsidentschaftswahl unterstützt Bolsonaro
-
Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen
-
Schüsse auf Auto mit Kind an Bord: Mann in New York bei ICE-Einsatz verletzt
-
Einstand für die 76ers: James erzielt zehn Punkte
-
Voss zieht positives DTM-Fazit: "Spannend und ausgeglichen"
-
WNBA: Wilson zum fünften Mal als MVP ausgezeichnet
-
Sander über Blessin: "Trainer, der sehr klar kommuniziert"
-
NFL: Buccaneers feiern ersten Saisonsieg
-
Mumbrú: Bayern-Profi Washington keine Option für DBB-Team
-
Kühnen verteidigt Zverev: "Der beste Spieler des Jahres"
-
US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" nach elfmonatigem Einsatz wieder in Kalifornien
-
"Führungskraft" auf Rekordjagd: Gidsel stellt Tor-Bestmarke ein
-
Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher
-
Polizei: Mann in New York bei Auseinandersetzung mit Bundeskräften angeschossen
-
"Elon ist unser moderner Thomas Edison": Trump verleiht Musk höchsten US-Wissenschaftspreis
-
USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen
-
Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an
-
Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg
-
Mehr als 70.000 Teilnehmer bei neuen Schülerprotesten in Frankreich
-
DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"
-
Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft
-
Bundestag fordert breitere Datengrundlage bei Pränataltests
-
Ukraine-Team zu Gespräch mit Trump-Unterhändlern am Freitag und Samstag in den USA
-
Dank Gidsel-Show: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg
-
Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück
-
Klitschko: Russland zwingt Kiew vor Winter in Überlebenskampf
-
Trump: Wer nicht von "Superintelligenz" spricht, ist ein "Feind"
-
Huthis weiten Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt Riad aus
-
Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen
-
Britischer Regierungschef bei Merz: Burnham will engere Zusammenarbeit mit Berlin und der EU
-
Anklage erweitert: USA beschuldigen Maduro nun auch der Folter
-
Steinmeier hebt bei Staatsbesuch in Paris deutsches Bekenntnis zu Europa hervor
-
Zentralrat der Juden kritisiert Berliner Vereinbarung zu Antisemitismus
-
Ethikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX
-
Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an
"Mit Herz und Wahnsinn": Gattuso lässt Italien jubeln
Gennaro Gattuso war emotional am absoluten Limit. "Es war furchtbar, ein Albtraum. Wir haben lächerliche Tore kassiert", sagte der italienische Nationaltrainer nach dem vogelwilden 5:4 (1:1) im WM-Qualifikationsspiel in Ungarn gegen Israel: "Aber wir haben uns zurückgekämpft. Man muss den Jungs Anerkennung zollen, die die Stärke hatten, auf jede Ohrfeige zu reagieren, die sie bekamen."
Zweimal lag seine Mannschaft nach teils haarsträubenden Fehlern in Rückstand, hinzu kamen zwei Eigentore und ein Doppelschlag zum 4:4 nach 4:2-Führung - doch auf all diese Rückschläge hatte die Squadra Azzurra die passende Antwort parat - und darf dank des späten Siegtreffers von Sandro Tonali (90.+1) weiter auf die erste WM-Teilnahme seit 2014 hoffen.
"Ein surrealer Sieg. Neun Tore und jede Menge (zu viel) Nervenkitzel. Die Azzurri riskierten ihren WM-Traum", titelte die Gazzetta dello Sport. "Italien mit Herz, Italien mit Wahnsinn, Italien immer noch schusselig, aber nie gezähmt", schrieb die Corriere dello Sport: "Gattuso verkörpert diese neue Nationalmannschaft: Seine Courage, die er dem Team vermittelt, und sein Wille, trotz tausend noch bestehender Schwierigkeiten niemals aufzugeben."
Zwei Spiele, zwei Siege, 10:4 Tore lautet die wilde Bilanz des neuen Trainers, der sich sowohl bei der Rudelbildung nach Abpfiff als auch verbal vor seine Mannschaft stellte. "Wir sind zu anfällig, kassieren zu leicht Tore. Aber das ist keine Kritik an den Spielern, es ist mein Problem, und ich muss es zusammen mit meinem Trainerstab verbessern", sagte der Weltmeister von 2006. "Auch wenn es kein guter Tag war, sie haben mit Herz und Seele gespielt und den Willen gehabt, zurückzukommen. Daran müssen wir weiter arbeiten."
Italien, das am Freitag ein 5:0 gegen Estland gefeiert hatte, schob sich durch den Sieg mit neun Punkten auf Rang zwei in Gruppe I, hat zudem im Kampf um die Play-offs noch ein Spiel weniger absolviert als die punktgleichen Israelis. Auch die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko scheint mit drei Punkten Rückstand auf die makellosen Norweger (12) noch möglich. "Lasst es uns genießen, es waren unglaubliche acht Tage", sagte Gattuso zum Abschluss des Abends: "Glückwunsch an die Jungs - aber wenn wir etwas Wichtiges erreichen wollen, müssen wir uns verbessern."
V.Fontes--PC