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Gegen die Krise: Wagner kündigt Veränderungen an
Trainer Sandro Wagner möchte den Negativlauf beim FC Augsburg mit Hilfe personeller Konsequenzen stoppen. "Es wird auf jeden Fall Änderungen geben in der Startelf", kündigte der 37-Jährige für das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) an. Unter der Woche sei klargemacht worden, "dass jetzt jeder willkommen ist, sich zu zeigen".
Wie genau die personellen Wechsel aussehen werden, offenbarte Wagner nicht. Wohl aber, dass er an seiner Philosophie festhalten wolle. Auch beim jüngsten 1:2 in Heidenheim sei der Spielplan "einfach gestrickt" und keine "Raketenwissenschaft" gewesen. Es brauche mehr Verantwortung aus der Mannschaft heraus.
Zuletzt gab es ein ernüchterndes 1:4 in Überzahl gegen Mainz 05 und dann die Niederlage beim bis dahin noch punktlosen FCH. Die letzten beiden Spiele seien "einfach sehr schlecht" gewesen, sagte Wagner. Nach vier Niederlagen in Folge steht Augsburg mit nur drei Punkten auf dem Relegationsplatz.
Dass es daher Spekulationen um seine Person gibt, störe ihn nicht, meinte Wagner. "Das ist doch ganz normal, wenn man Fußballspiele nicht gewinnt, dass es dann etwas negativer wird in der Berichterstattung. Ich bin keiner, der sich versteckt. Ich möchte mich der Situation stellen."
Sportdirektor Benjamin Weber hatte Wagner in der aufkeimenden Trainer-Frage den Rücken gestärkt. "Wir haben gemeinsam einen Weg begonnen", sagte der 42-Jährige, "und den gehen wir auch weiter." Wohl auch bei einer weiteren Niederlage gegen Wolfsburg. Doch man wisse, "wie das Geschäft läuft", Weber wollte da "keine Märchen erzählen".
Mit einem Sieg würde der FCA an den nur durchwachsen gestarteten Wölfen vorbeiziehen. Es sei keine Kampfansage, betonte Wagner, aber "unser großer Wunsch wäre, das Spiel zu gewinnen und dann vor Wolfsburg zu sein".
F.Carias--PC